1. Für Gegenden mit hartem Wasser ist von diesem Design dringend abzuraten, wenn man nicht gerade Putzen als Hobby hat oder gerne seiner Putzfrau Überstunden bezahlt.Ich habe diese Armatur sowie Wannenarmatur etc. vom Vorbesitzer meiner Wohnung übernommen und ärgere mich täglich darüber. In den rechtwinkligen "Ecken" (insgesamt 13 an dieser dreiteiligen Armatur, wenn man die Übergänge zum Waschtisch mitzählt) bleibt immer ein wenig Wasser stehen und beim Trocknen entsteht eine Kalkschicht, die das schicke Design doch sehr beeinträchtigt. Dieser kann man dann mit Q-Tipps oder einer Zahnbürste zuleibe rücken. Oder man muss bei jedem, aber wirklich jedem Benutzen sehr gründlich nachtrocknen, speziell in den "Rillen".Am allerungünstigsten ist die Kombination mit Fliesen oder Waschtischplatten aus Marmor oder anderen säureempfindlichen Materialien. Denn dann kann man keinen normalen Badreiniger oder andere kalklösende Putzmittel verwenden, sondern ist zum Entfernen des Kalks aus den Winkeln der Armatur auf Muskelkraft angewiesen - in Kombination mit Q-Tipp oder Zahnbürste frustrierend.2. Das Innenteil des Luftsprudlers ist bei mir jeweils nach ca. 4 Jahren durchgerostet, an der Unterkante des Luftsprudlers selbst blättert dann das Chrom ab und es entsteht (giftiger) Grünspan (nein, ich verwende keine scharfen oder kratzenden Reinigungsmittel). Ein neuer Original-Luftsprudler ist unfassbar teuer (allerdings gibt es auf Amazon preiswerte Alternativen).3. Meine Armatur ist mittlerweile ca. 15 Jahre alt und seit einiger Zeit tritt aus dem Übergang zwischen schwenkbarem Auslauf und feststehendem "Sockel" ein schwärzliches Pulver aus, ähnlich wie Graphit. Ich fürchte, da bahnt sich eine größere Reparatur an.All diese Probleme hatte ich in früheren Wohnungen mit wesentlich preiswerteren Armaturen nicht, ebensowenig mit meiner Küchenarmatur aus dem Baumarkt.