This Time is Different: Eight Centuries of Financial Folly
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EAN 9780691152646

This Time is Different: Eight Centuries of Financial Folly

Hersteller: Princeton University Press  ·  MPN: 1564061
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Princeton University Press

Bewertungen & Erfahrungen

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Verteilung basiert auf 4 vorliegenden Einzelbewertungen.

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Redaktion 10.05.2026 testmonster.de · Redaktion
Toll!
Thomas L. 15.09.2024 amazon.de
Endlich ein Werk, das Finanzkrisen quantitativ analysiert und so in der Lage ist, Vergleiche zwischen ihnen zu ziehen und auf diese Weise z.B. deren Gefährlichkeit abzuschätzen. Die Krisen selber werden in Schuldenkrisen von Staaten und Bankenkrisen eingeteilt. Was das Buch so angenehm macht, ist die große Zurückhaltung der Autoren in Bezug auf die Bildung eigener Theorien und Schlussfolgerungen für die Wirtschaftspolitik. Es ist sicher keine leichte Lektüre und ohne wirtschaftswissenschaftliches Grundwissen auf Universitätsniveau wird man wenig davon haben. Mit den richtigen Voraussetzungen und großem Interesse an der Thematik aber wird man die heutige Wirtschaftskrise und deren Vorgänger mit ganz anderen Augen sehen. Vorausgesetzt man war vorher so unwissend wie der Rezensent.
waev 15.09.2024 amazon.de
This book provides excellent guidance back to the relative simple truths behind economic and financial crises. In the end, "It is the real economy, stupid" - to misuse a well known quote. Carmen Reinhart herself can draw on a long history of analysing financial crises - actually she has been around in the field ever since I first looked at the issue, which goes back to the 1980s. Congratulations to the authors, and to anybody who reads this book!
Frank Reibold 15.09.2024 amazon.de
Dieses Buch bietet einen Überblick über die Finanzkrisen der letzten acht Jahrhunderte.Zunächst wird erläutert, was unter einer Finanzkrise zu verstehen ist und wie man die einzelnen Formen definieren kann. Hier wird z. B. unter einer Inflationskrise eine jährliche Inflationsrate von mehr als 20 Prozent verstanden.Im Hauptteil des Buches werden folgende Krisen diskutiert:- Inflationskrisen- Schuldenkrisen- Bankenkrisen- WährungskrisenDer gemeinsame Nenner der Krisen ist, dass sie durch zu hohe Verschuldung (insbesondere Staatsverschuldung) ausgelöst werden. So kann z. B. ein übermäßiger Kapitalzufluss aus dem Ausland die Kreditzinsen senken, was zu höherer Verschuldung animiert und so die Inflation anheizt. Manche Krisen können gemeinsam auftreten; häufig bestehen bei Bankenkrisen auch Verschuldungs- oder Inflationskrisen. Bei der öffentlichen Verschuldung muss man zwischen inländischer (in einheimischer Währung und nach einheimischem Recht) und ausländischer unterscheiden. Die Staaten verschleiern gern ihre Verschuldung (vor allem die inländische). Das kann dazu führen, dass auch bei scheinbar soliden (da nicht im Ausland verschuldeten) Staaten eine Schuldenkrise ausbricht.Danach werden die Symptome älterer Krisen (vor allem die der Weltwirtschaftskrise) mit denen der aktuellen Finanzkrise verglichen. Für die nähere Zukunft ist demnach noch ein starker Anstieg der Staatsverschuldung zu erwarten. Auch bei dieser Krise hieß das Motto für die starke Verschuldung und das Übersehen der Risiken wieder: "Dieses Mal ist alles anders". Ähnliche Irrtümer gab es vor der Weltwirtschaftskrise auch. Es passieren aber immer die gleichen Fehler.Was kann man aus der Geschichte der Finanzkrisen lernen? Leider sind bei den einzelnen Symptomen Ursache und Wirkung nicht bekannt. Man kann nur einen ungefähren Verlauf für Bankenkrisen angeben, sodass weitere Forschungsarbeit notwendig ist. Da das Hautproblem in der Verschuldung liegt, ist in diesem Punkt mehr Transparenz notwendig. Die Staaten sollten ihre Schulden an eine zentrale Behörde melden und die Wirtschaftspolitik besser aufeinander abstimmen.Mir hat das Buch teilweise gut gefallen. Die Daten zu den einzelnen Krisen werden jeweils in Tabellen oder Diagrammen aufbereitet (eine Historie der Zinsen fehlt leider). Jedoch muss man beachten, dass man aus den Daten keine Wirkungszusammenhänge ableiten kann. Eine sinnvolle Konjunkturtheorie wird weder angestrebt noch diskutiert. Die verstreuten Hinweise auf die Geldpolitik, der Verlauf von Aktienkursen und Immobilienpreisen während einer Krise sowie das ausführlich diskutierte "Problem der Fristenkongruenz" der Geschäftsbanken (Fragilität des Finanzsystems durch Finanzierung langfristiger Verbindlichkeiten mit kurzfristigen Einlagen) können jedoch als Bestätigung der "österreichischen" Konjunkturtheorie diesen: Krisen werden durch die Geldpolitik der staatlichen Zentralbanken ausgelöst und durch die Geschäftsbanken verstärkt. Das Buch löst also keine theoretischen Fragen, liefert aber viel historisches Material.
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