Gardens of the Moon (Malazan Book of the Fallen, 1, Band 1)
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Gardens of the Moon (Malazan Book of the Fallen, 1, Band 1)

Hersteller: Tor Fantasy  ·  MPN: 188845
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Produktfakten auf einen Blick

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Produktbeschreibung

Vast legions of gods, mages, humans, dragons and all manner of creatures play out the fate of the Malazan Empire in this first book in a major epic fantasy series from Steven Erikson. The Malazan Empire simmers with discontent, bled dry by interminable warfare, bitter infighting and bloody confrontations with the formidable Anomander Rake and his Tiste Andii, ancient and implacable sorcerers. Even the imperial legions, long inured to the bloodshed, yearn for some respite. Yet Empress Laseen's rule remains absolute, enforced by her dread Claw assassins. For Sergeant Whiskeyjack and his squad of

Bewertungen & Erfahrungen

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Verteilung basiert auf 4 vorliegenden Einzelbewertungen.

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Redaktion 25.07.2026 testmonster.de · Redaktion
Malazan Book of the Fallen ist ein episches und beeindruckendes Werk mit einer riesigen Welt voller Götter, Magier und Kreaturen, aber der Einstieg kann für manche Leser etwas überwältigend sein. Die Geschichte entwickelt sich langsam, was Geduld erfordert, aber die Weltgestaltung ist absolut fantastisch.
Redaktion 25.07.2026 testmonster.de · Redaktion
Epic!
Amaterasu 27.02.2024 amazon.de
Gardens of the Moon ist der phänomenale Auftakt zu Steven Eriksons zehnbändigen Epos "A Tale of the Malazan Book of the fallen". Das mächtige Malazan Empire versucht den Kontinent Genabackis zu erobern. Nach dem Fall von Pale steht seinen Armeen nur noch eine freie Stadt, Darujhistan, und die Tiste Andii Armee unter der Führung von Caladan Brood im Wege. Doch ist Darujhistan erst eimal gefallen, so wird auch die Armee von Caladan Brood fallen, so glaubt Empress Laseen, die Regentin des Malazan Empires. Deshalb schickt sie die Eliteeinheit des ehemaligen Herrschers, die Bridgeburner, und den jungen Captain Paran nach Darujhistan, um den Weg zu ebnen. Doch dagegen haben nicht nur die Machthaber der Stadt etwas, sondern auch der mysteriöse Anomander Rake, Lord der Tiste Andii und Herscher über Moonspawn, einer fliegenden Festung. Zu all diesen Wirren kommen zu allem Übel auch noch mehrere Götter, die ihre ganz eigenen Ziele verfolgen...Oft wird an Steven Eriksons Saga die Komplexität und Schwierigkeit der Handlung bemängelt. Zugegeben: man muss sich erst reinfinden. Ich war zuerst auch vollkommen verwirrt, gerade wegen der vielen Rassen, Stämme und Organisationen (wer waren jetzt gleich noch mal die Crimson Guard und auf wessen Seite stand die? :-)). Aber man findet sich rein in diese Welt des Krieges und der Zwietracht, man muss nur am Ball bleiben und das wirklich ausführliche Dramatis Personae und Magie-, Ort- und Rassenerklärungen im Anhang zu Rate ziehen. Auch wenn bereits Handlungsstränge gelegt werden, die erst in viel späteren Bänden aufgeklärt oder gelöst werden, es lohnt sich wirklich, nicht entmutigen lassen!Aber nicht nur die genaustens durchdachte Geschichte fesselt hierbei den Leser, sondern auch der brilliante Schreibstil von Steven Erikson: er schafft es auf der einen Seite die Gräuel des Krieges mit einer derart düsteren Stimmung einzufangen, dass man beim Lesen ganz beklommen und betroffen wird, auf der anderen Seite kann schon in der nächsten Szene ein durchaus amüsantes Wortgefecht folgen. Mit unvergleichlichem Charme füllt der Autor seine Seiten, ich habe die englische Fassung nicht nur gelesen, um mein Englisch aufzupolieren, sondern weil ich persönlich die deutschen Übersetzung grauenvoll finde, die sich leider meiner Meinung nach durch einen Mangel an Gefühl negativ auszeichnet und zum großen Teil einfach lieblos wörtlich übersezt wurde oder mit einem Hang zu ungewöhnlichen, schlichtweg heute meist nicht gebräuchlichen Wörtern (s.u.). Auch wenn die englische Ausgabe durchaus schwierig zu lesen ist, kann ich den Leuten, die des Englischen mächtig sind, von der deutschen Fassung nur abraten (hinzu kommt, dass die Bücher nach dem ersten Band im deutschen in je zwei Bücher geteilt wurden, so dass man letztendlich doppelt so viel zahlt als bei den englischen Büchern (englisch: 10 Bände, deutsch: voraussichtlich 19), denn man gewöhnt sich an das große Vokabular, dessen sich Steven Erikson bedient. Gerade diese Vielfalt an Worten lässt das Geschehen wirklich zum Greifen nahe erscheinen, als stünde man direkt neben der gerade handelnden Person...Dies ist ein weitere Pluspunkt für den Autor: ich habe noch keine Geschichte mit so vielen so gut ausgearbeiteten Charakteren erlebt, die auch völlig unterschiedlich sind: so sind sowohl Kalam Mekhar als auch Rallick Nom Assassinen, ähneln in Charakter und Auftreten tun sie sich deswegen noch lange nicht, wie dies sicherlich in vielen anderen Fantasygeschichten der Fall wäre. Es fällt einem unter einer so großen Auswahl an sympatischen Charakteren wirklich schwer einen Lieblingscharakter zu benennen. Mir fallen spontan immer mindestens vier ein, nach kurzem Nachdenken muss ich diese Liste aber drastisch erweitern. Ebenfalls erstaunlich ist, dass einem eine schwarz-weiß Einteilung der Protagonisten wie bei "Der Herr der Ringe" sehr schwer fallen dürfte. Sowohl auf der Seite des Empires, als auch in Darujhistan gibt es Sympathen und Unsympathen, jeder hat seine Gründe für seine Ideale, Vorstellungen, Gewohnheiten, Handlungsweisen etc. einzustehen. Gerade deswegen trifft es einen um so mehr, wenn einer der liebgewonnenen Charaktere stirbt. Und dies ist eine weitere erstaunliche Tatsache: Steven Erikson hat keine Angst, seine Charaktere einfach sterben zu lassen, obwohl er sie so gut ausgearbeitet hat und bestimmt einiges an Arbeit drinnsteckt. Im Krieg überleben nun mal nicht alle, das ist einfach realistisch...Alles in allem war die sechsjährige (!) Vorbereitungszeit für sein Epos keine verschwendete Zeit: er hat eine faszinierend detailreich ausgearbeitete Welt erschaffen, kann diese phantastisch darstellen durch einen ausgezeichneten Schreibstil, der einen fesselt und direkt ins Geschehen versetzt. Eine Fülle liebevoll beschriebener Charaktere auf beiden Seiten der Kontrahenten haucht der Welt ihr Leben ein und lässt einen wirklich mitfiebern. Ein geniales Werk, das ich nur jedem wärmstens empfehlen kann.P.S. Meine Meinung zur deutschen Übersetzung, falls jemand gerne ein Beispiel hätte:"Empress Laseen" ist "Imperatrix Laseen". Also mal ehrlich: ich kannte das Wort erst, nachdem mir jemand gesagt hatte, dass es so tatsächlich im Duden stünde, aber wer sagt das schon? Ich hab noch nie was von Imperatrix Elisabeth oder so gehört, auch nicht von den Frauen der Kaiser im alten Rom, die in deutschen Geschichtsbüchern, man staune, Kaiserin genannt werden. Wie wärs damit gewesen? Oder eingedeutscht Imperatorin?"Quick Ben" wird zwar zu "Der schnelle Ben" (ja, der Artikel steht immer dabei, das klingt ganz toll und ich glaube nicht mal, dass mit quick in diesem Fall schnell gement ist), "Tattersail" aber wieder zu "Flickenseel". Was nun? Entweder ich übersetze alle Namen wörtlich oder lasse es ganz. Sail ist das Segel. Oder ist Seel jetzt wieder ein altdeutsches Wort für Segel? Muss ich dringend mal nachschauen... wahrscheinlich muss ich dankbar sein, dass "Anomander Rake" nicht zu "Anomander Kratzeisen" oder "Anomander Neigungswinkel" wurde. Wie wäre es mit Namen einfach stehen lassen und eine Fußnote mit Anmerkung zur wörtlichen Bedeutung, wie oft bei den Übersetzungen von Terry Pratchet geschehen, wenn etwas nicht so eindeutig mit einem Wort übersetzbar ist. Bei "Whiskeyjack", der mit "Elster" übersetzt wurde, könnte auch das Getränk eine Rolle spielen, so lange man nicht weiß, wie genau Whiskeyjack zu seinem Namen gekommen ist, der ihm von seinem Ausbilder beim Militär gegeben wurde, sollte man den Namen einfach so stehen lassen um die Doppeldeutigkeit zu erhalten (Whiskeyjack ist eine kleine Elsterart, was wohl keiner einfach auswendig weiß und erst die englische Wikipedia zu rate ziehen muss). Bei sechs Jahren wird Steven Erikson sich dabei bestimmt was gedacht haben.
M. Müller 27.02.2024 amazon.de
Hi Zusammen,zu Allererst: Ich habe das Buch auf Empfehlung eines Bekannten gekauft und wusste nicht worauf ich mich einlasse. Ich bin ein Einsteiger in englischsprachiger Fantasyliteratur und konzentriere mich eher auf Autoren wie Gemmell (einfacher Schreibstil und relativ gradlinige Handlungen). Dennoch bin ich mehr als Begeistert (dazu aber später noch etwas mehr).Trotz der 5/5 Sterne gibt es (wie bei fast Allem) auch Kritikpunkte (was meiner Bewertung allerdings nicht wirklich schadet und meine Meinung über das Buch nur sehr geringfügig schmälert).1. Der Anfang des Buches ist zäh und liest sich wie eine von vielen halbherzigen Fantasygeschichten, die den Markt überfluten. Man hat schnell einen bösen Character gefunden, der Alles steuert und einen (auf den ersten Blick) auserwählten Helden, der zufällig in die Geschehnisse einbezogen wird und noch nichts von seinem Glück weiß. Die ersten ~120 Seiten sind unscheinbar (ein besseres Wort fällt mir hier leider nicht ein).2. (eigentlich mehr Kritik an mir, als an dem Buch) Wer das Buch kauft, sollte sich bewusst sein, dass es in ENGLISCH geschrieben ist. Ich spreche die Sprache nicht perfekt, aber auch nicht allzu schlecht. Dennoch habe ich ein paar Schwierigkeiten mit der Satzbildung und Sprache des Autors. Es ist nicht wirklich schwer geschrieben, aber man (in dem Fall ich) muss doch zu Beginn viel Konzentration aufwenden um am Ball zu bleiben. Für jeden von Euch, der sich davon abschrecken lässt: Es gibt eine deutsche Syncro ;-) (bin mehr der O-Ton Fan und habe mir darum das englische Werk zugelegt, werde Dies auch bei den Folgebänden nicht ändern).3. (Keine Kritk, eher ein Hinweis den manch Anderer als Kritik anbringen könnte) Keine Lektüre für Jedermann. Wer seitenweise Schlachten und epische Kämpfe erwartet wird ein wenig enttäuscht. Die Lektüre befasst sich mehr mit Characteren und Handlungen, als mit sinnlosem Gemetzel.ABER wer es schafft den Anfang zu überwinden (und 120 Seiten gegen eine Vielzahl von Folgebänden stellt) und sich mit der Ausdrucks- und Schreibweise anfreunden kann, wird SEHR positiv überrascht sein und sich hoffentlich meiner Meinung anschließen.Meine Meinung zu Personen und Inhalten:Der Autor wirft ständig ein neues Licht auf seine Schöpfungen und bringt neue Facetten hervor, die man vielleicht nie erwartet hätte. Oft wird dabei auch ein liebgewonner Character in einem anderen Licht präsentiert, das einen vielleicht sogar zweifeln lässt. Der Leser wird mehr als einmal vor die Frage gestellt: "Warum ausgerechnet jetzt ? Welchen Plan verfolgt ausgerechnet DER mit dieser Aktion ? Wie kann er dazu überhaupt fähig sein ?". Das ursprüngliche Feindbild verschwimmt sehr schnell und es wird immer mehr bewusst, dass man es nicht nur mit Gut und Böse zu tun hat. Die beschriebenen Figuren sind "real", und haben wie alle Menschen oft mit sich selbst und den eigenen Dämonen zu kämpfen. Moral wird hier sehr schnell durch den Wunsch zu Überleben ersetzt und entsprechend verhalten sich die Charactere. Es gibt keine Helden, die allen anderen überlegen scheinen und sich vor keinem Feind zu fürchten brauchen. Es gibt keine strahlenden Ritter in magischen Rüstungen, die nur durch Ihre bloße Anwesenheit Furcht unter Ihren Feinden säen. Es gibt Menschen die sich Situationen anpassen und das Beste aus ihren Mitteln machen.Neben der characterlichen Tiefe der Personen muss man aber auch hervorheben, dass trotz einer Vielzahl von Charakteren, Rassen und Schauplätzen nie der Überblick verloren geht. Man hat das Geschehen immer im Kopf und kann zu jedem Zeitpunkt den Handlungssprüngen folgen ohne etwas Wichtiges zu "übersehn". Um das Ganze noch etwas zu vereinfachen hat der Autor die ersten Seiten für Erklärungen und Kurzbiographien zu Personen und Rassen genutzt.Ich könnte sicherlich noch sehr viel mehr schreiben, aber am Ende ist es Geschmackssache wie jeder von Euch das Buch empfindet. Ich finde es mehr als gelungen und werde die Serie auf jeden Fall weiterlesen.Ich hoffe euch weitergeholfen zu haben.LGMarcel
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