Progress Ten Reasons to Look Forward to the Future - Johan Norberg Kartoniert (TB)
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Bücher EAN 9781786070654

Progress Ten Reasons to Look Forward to the Future - Johan Norberg Kartoniert (TB)

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Produktfakten auf einen Blick

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Produktbeschreibung

Progress | Ten Reasons to Look Forward to the Future | Johan Norberg | Taschenbuch | 246 S. | 2017

Bewertungen & Erfahrungen

4,8 von 5,0
4 Bewertungen
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Verteilung basiert auf 4 vorliegenden Einzelbewertungen.

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Redaktion 09.05.2026 testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch ist absolut faszinierend und inspiriert mich sehr, die Zukunft positiv zu sehen. Die Botschaft von Johan Norberg ist unglaublich ermutigend und macht einen echten Unterschied.
joposo 07.03.2024 amazon.de
Lesen sollte das Buch jeder - Mann und Frau. Besonders nützlich ist es für den, der über unsere Gesellschaft und unsere Zukunft nachdenkt: für das Paar, das einen Kinderwunsch hegt (nur wer wagt gewinnt), der Politiker, der Schüler, der Lehrer, der Finanzinvestor, der Schichtmeister in einem Chemieunternehmen, der sich fragt, ob er einer guten Sache dient - und der Seelsorger, der Menschen auch im Diesseits Mut machen möchte.Gefallen hat mir zunächst die Verständlichkeit des Buches. Es ist in einem einfachen Englisch geschrieben; der Reader macht es leicht, sich unbekannte Vokabeln entweder übersetzen oder erläutern zu lassen.Die Struktur ist klar, ein einfacher Aufbau: Fortschritt wird nach Lebensbedürfnissen gruppiert, die an Maslow erinnernd aufsteigend sortiert sind, von sehr grundlegenden materiellen Bedürfnissen (Nahrung, Wasser/Abwasser, ..Gewalt) zu kulturellen (...Bildung, Freiheit, Gleichheit).Inhaltlich finde ich gut, dass das Buch die heutige Lebenssituation der früherer Generationen (manchmal bis zur Antike oder Steinzeit, überwiegend ab etwa 1500) gegenüberstellt und sehr eindrücklich und lebensnah häufig mit Zitaten aus der jeweiligen Zeit schildert. Anders als noch in meinem Geschichtsunterricht geht es um normale Menschen nicht um das Leben herausragender Personen. Die Unterschiede werden sehr deutlich - und vor allem die Verbesserung.Es wird sehr klar, dass technische und wissenschaftliche Entwicklungen wie z.B die Erfindung der Impfung ein Haupttreiber des Fortschritts waren, vor allem die Industrialisierung. Zum Beispiel wird überzeugend dargelegt, dass etwa 40% der heute lebenden Menschen nichts zu essen hätten, wenn nicht ein Forscher (Fritz Haber) und ein Chemie Manager (Carl Bosch von der BASF) das Verfahren zur Herstellung von Kunstdünger entwickelt und technisch realisiert hätten. In meiner Schulzeit habe ich durchaus die Reaktionsschritte der Ammoniaksynthese gelernt und Mol-Gewichte berechnet, nicht aber ihre immense gesellschaftliche Bedeutung verstanden. Die Aussagen im Buch zu diesem Punkt finde ich durch eine kurze Google-Abfrage in anderen Quellen bestätigt.Weiter finde ich gut, dass der Autor die Ursachen der jeweiligen Fort-Schritte benennt und seine Ansicht durch Fakten belegt. Darüber hinaus gibt er Zahlen, z.B die Zahl der durch besseres Saatgut zusätzlich ernährten Menschen.Gut ist auch, dass der Autor keine rosa Brille verteilt; die unerwünschten Nebeneffekte des Fortschritts werden klar benannt (z.B. Trinkwasserbelastung durch Düngung). Die Hauptaussage des Buches: Technik und Wissenschaft lösen Probleme - und sind auch der richtige Ansatz zur Lösung der Folgeprobleme. Und siehe da: es gibt bereits Chemikalien, durch die die Pflanzen den Dünger besser aufnehmen, wodurch man weniger Dünger auf dem Boden ausbringen muß und in Folge weniger ins Grundwasser gelangt.Weniger gut hat mir gefallen, dass der Autor in den ersten Kapiteln sehr klar und zielstrebig die Fortschrittselemente darlegt und die Ursachen klar benennt und quantifiziert, in den späteren Kapiteln dann aber ein bißchen an intellektuellem Biß verliert und seinen Zettelkasten der Gelehrsamkeit über den wehrlosen Leser gießt. Das empfand ich als ermüdend, ebenso wie einige Anekdoten, die ich bereits an anderem Ort gehört habe.Nicht so gut fand ich auch, dass der Autor seine Sicht der Geschichte stark auf den angelsächsischen und skandinavischen Bereich ausrichtet. Dies führt zu Verkürzungen: z.B, schreibt er (pos 1818) "...in the 1870s elementary education became compulsory...."; ok, das stimmt wohl für Wales; im ländlichen Herzogtum Pfalz-Zweibrücken (klein, fein, reformiert und mit Schweden verbandelt) wurde die Allgemeine Schulpflicht in 1592 eingeführt, für Knaben - sowie Mädchen.Auch scheut sich der Autor nicht, die üblichen Vorurteile gegenüber der katholischen Kirche zu bedienen. Die gute alte Geschichte vom mutigen David Galilei und dem bösen bornierten Goliath Kirche wird brav frei nach Brecht wiederholt. Ein Blick in Wikipedia hätte eine etwas differenziertere Sicht ermöglicht.Gleichwohl - das Buch bleibt in seinen Grundaussagen überzeugend: Das Leben der Menschheit ist insgesamt für die meisten von uns besser als es vor einigen Jahrhunderten gewesen wäre. Man kann hoffen, dass es so weitergeht.Möge dies zumindest für 2017 wahr werden!
Chris 07.03.2024 amazon.de
Der Autor belegt mit unbestreitbaren Statistiken den enormen Fortschritt der Menschheit in allen Lebensbereichen in den letzten 200 Jahren, insbesondere aber die Erfolge der letzten Jahrzehnte. Wir haben die Gnade in der friedlichsten, wohlhabendsten, gesündesten, gebildetsten Welt zu leben die es je auf diesem Planeten gegeben hat. Zugleich breiten sich Demokratie, Menschenrechte, soziale Rechte immer mehr aus. Gewaltige Umweltprobleme die in den 1970/1980er Jahren als unlösbar schienen konnten erfolgreich behoben werden. Heute haben wir reine Luft und saubere Gewässer wie schon lange nicht mehr. Und natürlich gibt es weiterhin Probleme. Jede reale Welt wird sich mit Problemen auseinander setzen müssen. Betrachtet man aber welche angeblich unlösbaren Probleme der Vergangenheit erfolgreich bewältigt wurden, dann gewinnt man viel Zutrauen, dass unsere offensichtlich sehr lernfähige Gesellschaft auch die aktuellen Probleme in den Griff bekommen wird.Für mich erschreckend ist, dass nahezu niemand von den positiven Entwicklungen weiß, weil die Menschen ihre Informationen aus den Medien beziehen, die fast nur Negatives darstellen (und das meist übertrieben) und positive Entwicklungen verschweigen. Wer hat jemals schon davon gehört dass zB seit 1990 die weltweite extreme Armut um etwa die Hälfte zurückgegangen ist. Genauso wie die Müttersterblichkeit und Kindersterblichkeit. Wo sind die Schlagzeilen über den Rückgang der Gewaltkriminalität? Und weil heute jeder weltweite Konflikt medial hysterisch ausgeschlachtet wird merkt niemand, dass wir an Opferzahlen gemessen seit Jahrzehnten in der friedlichsten Welt leben, die es je gegeben hat. Usw uswDas Buch ist in Englisch. Davon sollte man sich nicht abschrecken lassen. Der Autor schreibt einfache klare Sätze in einem leicht verständlichen und schnörkellosen Englisch.Dass hier ein Rezensent nur 2 Sterne vergibt wegen einer angeblichen Vermischung von Daten zur Armut finde ich sehr harsch. Denn unabhängig von den verwendeten Daten zeigen ALLE verfügbaren Zahlen ein rasanten Rückgang der weltweiten Armut sodass die UNO derzeit sogar optimistisch ist, die extreme Armut bis 2030 möglicherweise auszurotten.
P aus M 07.03.2024 amazon.de
Im Buch werden zehn Themen beleuchtet und an denen exemplarisch gezeigt, dass es uns recht gut geht und z.B. die Umwelt (Kap.6) in den letzten Jahren sehr verbessert hat. Prinzipiell kann man dem auch zustimmen und der Autor hat das auch recht gut belegt (jeweils mit aussagekräftigen Diagrammen). Dennoch bleibt ein Wermutstropfen: Wenn man in die Zukunft schaut, kann man sich an den Entwicklungen der Vergangenheit orientieren. Aber wie man an der Klimaerwärmung sehen kann, gilt das nicht beliebig. Es gibt keine Garantie, dass das immer so erfreulich weite geht. Die Argumentationen erscheinen da auch etwas einseitig. Man braucht sich nur mal den Haibaches Forst anschauen: Wald abholzen um die Braunkohle zur Verstromung zu fördern hat nichts mit Klimaschutz zu tun. Eine etwas kritischere Sicht hätte dem Buch insofern gut getan.Empfehlen kann man das Buch dennoch, all jenen, die immer glauben, früher war alles besser.
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