Coriolanus - William Shakespeare Kartoniert (TB)
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Coriolanus - William Shakespeare Kartoniert (TB)

Hersteller: Bloomsbury Academic  ·  MPN: M01904271286
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Produktfakten auf einen Blick

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Produktbeschreibung

Coriolanus | Third Series | Peter Holland | Taschenbuch | The Arden Shakespeare Third Series | 2013

Bewertungen & Erfahrungen

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Verteilung basiert auf 4 vorliegenden Einzelbewertungen.

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Redaktion 11.06.2026 testmonster.de · Redaktion
Dieses Set von Coriolanus ist eine fantastische und sehr anschauliche Darstellung eines der letzten Tragödien Shakespeares, das mich tief beeindruckt hat. Die Einführung und die Kommentare sind ein tolles extra, das das Verständnis der politischen und militärischen Themen noch vertieft.
Redaktion 11.06.2026 testmonster.de · Redaktion
Dieses Kartonierte Werk von Coriolanus ist eine fantastische und tiefgründige Darstellung eines der letzten Tragödien Shakespeares, die mich sehr beeindruckt hat. Die Einführung und die Kommentare sind eine wunderbare Ergänzung zum Text.
Redaktion 11.06.2026 testmonster.de · Redaktion
Klassiker!
callisto 17.05.2023 amazon.de
Trotz der Verfilmung mit Voldemort (Ralf Fiennes) als Coriolanus, ist Coriolanus nicht gerade eines der bekanntesten Stücke Shakespeares.Das könnte daran liegen, dass es angeblich Shakespeares politischstes Stück ist. Hier proben die ausgebeuteten, finanziell ausgebluteten Bewohner Roms den Aufstand gegen die gierige Oberschicht. Nicht gerade ein Thema, das man in der Schule eingehend kritisch betrachten möchte, würde ich mal vermuten, schließlich will man kein linkes Gedankengut in der neuen Generation heranzüchten.Aber beginnen wir von Vorne.Der Bevölkerung Roms geht das Getreide aus. Der ganzen Bevölkerung? Nein, es gibt eine kleine Oberschicht, die lebt in Saus und Braus, nur der Plebs hungert und wer interessiert sich schon für den Plebs. Dem tischt man eine absurde Fabel auf über die Köperteile die gegen den Magen rebellieren, weil er angeblich das ganze Essen bekommt, dabei ist er doch das wichtigste Organ, dass alle mit Energie versorgt (und dabei Sch**ße produziert oder zumindest eine Vorstufe davon).Wie üblich liegt Rom im Streit mit seinen Nachbarn (warum und worüber auch immer, das hat einfach Tradition und beschäftigt den Plebs). Nun ist das Problem, dass die Bürger so gar keine Lust haben für die raffgierigen Aristokraten zu bluten, wenn sie selber doch nichts davon haben.Das findet Coriolanus (selber aus einer Senatorenfamilie) irgendwie doof und extrem feige, denn er selber kloppt sich seit seiner Teenagerzeit für Rom. Er hat für dieses arme Gesocks daher auch kein gutes Wort übrig und findet die Tradition, dass er sich in einfachem Gewand vor dem Volk zeigen soll, um diesem seine Wunden zu zeigen, so gar nicht nach seinem Geschmack.Seine Mutter jedoch besteht darauf, denn nur so kann ihr einziger Sohn, ihr Schaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaatz, Konsul werden und sie durch ihn regieren, denn Coriolanus ist ein Muttersöhnchen und steht total unter Muttis Fuchtel.Die Volkstribunen wollen Coriolanus definitiv nicht als Konsul, denn er würde ihre Macht beschneiden, weil das Volk seiner Meinung nach eh doof ist. Daher stecken die Tribunen dem Volk, dass Coriolanus eine echt schlechte Wahl währe. Coriolanus ist stinksauer, dass die Volkstribunen es wagen ihn herauszufordern, tickt aus und wird verbannt, weil er sein wahres, volksverachtendes Soldatengesicht zeigt. Stinksauer zieht er aus Rom ab und warnt sie „Hasta la vista, Baby!“ nur auf shakespeaisch: „There is a world elswhere“.Coriolanus läuft zu seinem Erzfeind Aufidius über, um mit ihm und dessen Truppen Rom platt zu machen. Das läuft auch ganz gut, bis Mutti auftaucht und ihrem Sohn die Leviten liest. Vor wen hat Coriolanus wohl mehr Angst? Aufidius oder seiner Mutter…So kann man die Geschichte natürlich sehen.Ein echter Geisteswissenschaftler hat natürlich intelligentere Ding zu diesem Stück zu sagen wie:Coriolanus is operating on the phallic dichotomy of „havin a penis“ vs. “being castrated (by his phallic mother). Coriolanus has feminine passive wishes to submit to a strong father, even if the price is castration as a precondition for the father’s love.Dazu noch ein wenig homoerotic, weil Coriolanus natürlich auch seinen Ziehvater Menenius irgendwie liebt und als Aufidius ihn (Coriolanus) tötet ist das wie eine defloration…Von der erotischen Komponente der Eroberung Coriolis die gleichzeitig das zerfleischen seiner Mutter symbolisiert ganz zu schweigen.Ich werde diese Geisteswissenschaftler und ihre verquasten Ideen nie verstehen und weigere mich einfach, so etwas zu interpretieren.Shakespeare hat sich einfach den Coriolanus Abschnitt von Plutarch vorgenommen, ihn übernommen, die Beweggründe des Volkes für die Rebellion (Ausbeutung durch Zins und Zineszins durch die 1% reiche Oberschicht) zensiert und Coriolanus eine Frau in Form seiner Mutter an die Seite gestellt. Coriolanus ist halt ein doofer Soldat, der wie Arnie am besten draufhauen kann, dessen Stärke Denken nun aber wirklich nicht ist. Gedacht hat für ihn immer seine Mutter.Fazit. Ein gutes Stück, spannend, historisch zeitlos. Was einige Geisteswissenschaftler aber hineininterpretieren geht auf keine Kuhhaut und grenzt oder besser ist reine geistige Selbstbefriedigung, um ihr Dasein zu rechtfertigen.Das war damals rauhe, solide Unterhaltung für’s Volk, meist die Unterschicht. Die wollten raue Witze und Action und das haben sie bekommen. Ein Terminator in einer Toga, der aufräumt, nachdem man ihm dumm gekommen ist und der dann aber von seiner Mutter zur Raison gebracht wird.
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