Das Lachen der Wale - François Garde Gebunden
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Bücher EAN 9783406689574

Das Lachen der Wale - François Garde Gebunden

Hersteller: Beck
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Produktfakten auf einen Blick

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Produktbeschreibung

Das Lachen der Wale | Eine ozeanische Reise | François Garde | Buch | 231 S. | Deutsch | 2016 | Beck

Bewertungen & Erfahrungen

4,3 von 5,0
6 Bewertungen
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Verteilung basiert auf 6 vorliegenden Einzelbewertungen.

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Redaktion 01.08.2026 testmonster.de · Redaktion
Das Buch ist eine interessante Auseinandersetzung mit der biblischen Geschichte, aber der Stil ist für mich etwas schwer zugänglich. Die Geschichte selbst ist fesselnd, auch wenn die Darstellung etwas poetisch ist.
Redaktion 01.08.2026 testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch ist eine wahre Freude und eine wunderbare Lektüre; die Geschichte von Jonas und dem großen Fisch ist unglaublich fesselnd und tiefgründig. Ich kann es jedem wärmstens empfehlen!
Redaktion 01.08.2026 testmonster.de · Redaktion
Interessant!
Floh 04.08.2023 amazon.de
Dieser außergewöhnliche Roman mit dem einfühlsamen und liebreizenden, einprägsamen Titel "Das Lachen der Wale" des französischen Autors François Garde bespricht das unfassbare und unglaubliche Leben der Wale in mehreren Metaphern und Assoziationen. Eine Liebeserklärung an das Leben und an die Natur. Facettenreich, schillernd, ruhig, einkehrend, mahnend und doch so wunderschön. Ein ganz intensives und hoffnungsvolles Bild über das Lachen der Wale und die Bedeutung der Freiheit und Größe. Der Autor hat ein kurzes, knapp 230 Seiten umfassendes, jedoch emotionales und ehrliches Buch erschaffen, welches zu Herzen geht, Glück schnekt und zum Nachsinnen anregt.Erschienen im C.H. Beck VerlagInhalt:"Man muss sich Jonas als einen glücklichen Menschen vorstellen, schreibt François Garde über den biblischen Propheten, den ein großer Fisch verschlang und vor Ninive wieder ausspuckte – immerhin war dieser Fisch ein Wal. Ein Wesen, das die Phantasie, die Jagdlust, den Hunger, das Sprachvermögen und die Abenteuersehnsucht der Menschheit seit jeher befeuert, ein mythisches Tier. François Garde erzählt in seinem charmanten, kurzweiligen, klugen und durchaus auch komischen Buch alle erdenklichen Geschichten und Kuriositäten über den Wal. Er reist dem Meeresriesen nach, zu den Walhäfen und dem einzigen Walrestaurant, aber er mustert auch Straßenschilder und Sternenbilder und die literarischen Spuren, die das gewaltige Tier hinterlassen hat. Ein glänzend geschriebenes, ebenso lehrreiches wie unterhaltsames Buch über eines der spannendsten und mysteriösesten Wesen der Natur."Schreibstil:Der Schreibstil dieses wortverliebten und sinnbildhaft schreibenden Autors François Garde ist mir gleich ans Herz gewachsen. Schon direkt zu Beginn der besonders anmutenden Erzählungen versprüht er Verbundenheit, Herzblut und Charme. Sein poetischer und sogleich ehrlicher Schreibstil ist mir bislang kein neuer, aber ein äußerst intensiver und naher. Schon einige sehr eingehende und bewegende Romane habe ich in dieser knappen und gedanklich-fortgesetzten Schreibweise gelesen. Das Buch erzählt kurz und knapp die Fakten, die Anatomie, das Leben, die Gefahren, den unschätzbarem Wert, die Gedanken und verbundenen Gefühle und die Sicht der sturen und geldgierigen Walfänger und so vieles mehr aus dem Meer und dem Leben der Wale. Ein Schreibstil voller Herzblut, Atmosphäre und besonderer Anmut. Dieses Buch geht auf eigene Weise direkt ins Herz. Hier sind die vielen Lobeshymnen zum Geschick des Autors François Garde und Pressestimmen nicht aus der Luft gegriffen. Dieses Buch und der Stil dieses sympathischen Autors bescheren ganz intensive Momente und ein Gefühl von „Glücklichlesen“. Mit relativ kurzen Sätzen und auf wenig anmutenden Seiten, aber starker Aussagekraft zeigt der Autor seine Liebe zum Leben und zum Meerriesen, dem Wal. Seine Sinnbilder, Metaphern und Aphorismen lassen dem Leser Raum für eigene Kulissen und Malerei. Der Autor zeigt hier ein Bild beklemmender Sorge, nagenden Fragen, hoffnungsvollen Aktionismus und die egoistische Blindheit vieler Erwachsener und Jäger. Das Leben in Freiheit und dessen Bedeutung. Poetisch, nah und so voller atemberaubender Blüte der Gefühle. Sehr stimmige und teils aus der Realität entsprungene Dialoge und Themen. François Garde verwendet kurze und knackige Sätze und sorgt somit für Tiefgang und ungeschmückte Wahrheit und Realität. Alle Fakten werden offen genannt und unverblümt wiedergegeben. Das Schriftbild ist ungewöhnlich locker gehalten, die Kapitel nicht allzu lang und die Wortwahl wunderbar angenehm, zum Verlieben und sich verlieren und ganz leicht und locker zu lesen. Keine schwere oder anspruchsvolle Kost, aber von ganz besonderer Note im Thema und Laut.Schauplätze:Hier verhält sich der Autor François Garde eher dezent, und lenkt daher wenig vom Kern der Handlung und der Aussage des Buches ab. Das finde ich sehr galant und schlau gelöst. François Garde konzentriert sich auf das Gesagte an sich und definiert die Schauplätze auf ein für die Handlung richtiges und wichtiges Maß. Dennoch erleben wir die grenzenlose Freiheit des Meeres, das Rauchen der Wellen, die Wucht des Windes und die Schönheit und Schroffheit der Natur.Meinung:Dieser Roman, bei dem meine Erwartungen im Vorfeld sehr hoch waren, hat mich weitaus mehr als überzeugen und begeistern können. Ich habe gefühlt, geweint, gehofft, gespürt, erlebt, erfahren, vernommen, gedacht und ein Stück Buch für mich im Herzen aufbewahrt. Nahegehende Aussagen, dezente Botschaften, Verbundenheit, Nähe und große Emotionen. Das Buch lenkt den Leser dorthin, wohin er gelenkt werden möchte und wohin er als Leser bereit ist zu gehen. Die Grundsatzfragen von Geben und Nehmen, von Lernen und Erfahren, von Wertschätzung und Freude werden wunderbar ausgeformt und in sinnbildliche Metaphern gepackt und dürfen von Leser ausgepackt und bestaunt werden. Voller wunderschöner Passagen, Worte und Dialoge. Poesie, Anmut und Gefühl. Man könnte annehmen, dass gerade mal 230 Seiten viel zu wenig sind, doch diese Seiten stecken voller erfüllter Erwartungen. Man möchte gerne mehr lesen, aber wenn man ehrlich ist, braucht es gar nicht mehr als diese 230 Seiten, um dieses Buch unvergessen im Herzen zu tragen und gerne immer wieder zur Hand zu nehmen um diese emotionalen Aussagen, Zitate und Worte zu genießen. Dieses Buch bereichert und hat mir mehr als wunderbar gefallen. „Glücklichlesen“!Cover / Buch:Dieses Cover ist so kunstvoll wie das ganze Buch. Schlicht und dennoch voller Aussage und Bezug zum Buch. Der Titel macht neugierig und der Klapptext verspricht ein bewegendes Buch! Das Hardcover Werk ist qualitativ sehr hochwertig, die Seiten sehr fest und stabil.Der Autor:"François Garde, geboren 1959 in Le Cannet, nahe der französischen Mittelmeerküste, war als hoher Regierungsbeamter u. a. auf Neukaledonien tätig. 2012 erschien bei C.H.Beck auf Deutsch sein Roman „Was mit dem weißen Wilden geschah“, für den Garde in Frankreich mit acht Literaturpreisen ausgezeichnet wurde, darunter der Prix Goncourt für den ersten Roman. 2013 erschien bei Gallimard der Roman „Pour Trois Couronnes“.Thomas Schultz, geboren 1957, lebt in Berlin und ist als Übersetzer aus dem Französischen und Spanischen tätig. Neben zahlreichen Dokumentarfilmen und Essayfilmen übersetzte er Kunst-Essays für das Museo Thyssen-Bornemisza. Für den Verlag C.H.Beck übersetzte er u. a. Werke von Elisabeth Badinter, Marie-France Hirigoyen, Norberto Fuentes und François Cheng."Fazit:Dieses Buch ist eine Liebeserklärung an die Natur und an das Leben. Dieses Buch eignet sich auf kurzen 230 Seiten zum Glücklichlesen!!! 5 Sterne.
Renate Koerble 04.08.2023 amazon.de
Man muss sich Francois Garde als einen juvenilen, interessierten, wissbegierigen Menschen vorstellen, der im realen Leben schon auf die 60 zugeht, aber im Inneren jung und lebensfroh geblieben ist. Zumindest lassen seine Romane und Bücher keinen anderen Schluss zu. Das Lachen der Wale ist ebenso wie sein ausgezeichneter Roman "Was mit dem wilden Weißen geschah" eine fulminante Liebeserklärung an das Leben selbst, an die Erde und ihre Geschöpfe, die aus einem unverbrauchten, archaischen Herzen zu stammen scheint. Seine ozeanische Reise ist wieder eine Mischung aus Prosa und Journalismus, facettenreich, schnörkellos und schön geschrieben und voller Phantasie und Sehnsucht nach dem Mehr des Meeres.Was der Wal sagt, zwingt mich Ich zu sein, so die einleitende und wahrhaftige Erklärung des Autors im Vorwort. Danach geht es in diese tiefen Abgründe der Selbsterkenntnis, die hervorgerufen werden durch allerlei reale Schauplätze, durch Reisen und Beobachtungen - immer auf der Suche nach den Riesen der Meere. Garde nimmt den Leser mit auf einen Ausflug in die Wirklichkeit, die metaphorischer und tiefgründiger nicht sein könnte. Seine Begegnungen zeugen vom Staunen, von der Ehrfurcht und von der Wissbegierde menschlichen Daseins. Wie ein Wal einen Hering, so kann ein Leser diese gut 200 Seiten in einem verschlingen - so gut recherchiert und lesbar sind sie. Vor allen Dingen sind die ergreifend, deshalb dürstet es einen, immer weiter zu lesen, bis man schließlich verloren in der Unendlichkeit seiner Seele näher kommt. Vielleicht ist das der Grund, warum Wale wie andere bedeutende Tiere (Adler, Löwe) solch eine Wichtigkeit beim Menschen innehaben. Hier kann man mit fühlen und begreifen, warum. Kein Pageturner-Roman, sondern Pageturner-Wirklichkeit.
M.Lehmann-Pape 04.08.2023 amazon.de
Da kann man sich anschließen, im Gros, sicherlich, in die Einführung von Garde in dieses Buch.„Ich glaubte nichts über sie zu wissen, aber ich sorgte mich nicht“.Ist man nicht gerade Walfänger oder gehört nicht einer jener Kulturen an, die oft direkten Kontakt, auch „Nutz-Kontakt“ zu Walen haben, finden diese Riesen der Meere im Alltag schlichtweg nicht statt.Dann aber sind Wale, eher durch Zufall, in den Blick des Autors gefallen und haben ihn nicht mehr losgelassen. Im denken, vor allem aber im poetischen Sinne. Denn poetisch sind seine Gedanken, Geschichten, Assoziationen und Hinführungen im Stil zu bezeichnen, die Garde mit diesem neuen Werk nun vorlegt.„Der Wal löst eine spontane Empathie aus, das Bild von etwas Undeutlichem, aber Sanftem, Friedlichen, Umhüllenden…...das Gegenteil von einer Bedrohung, eine gewaltige und beruhigende Anwesenheit“. In der Regel harmlos, nicht gefährlich, auch wenn die berühmte Geschichte von Kapitän Ahab eine andere Richtung einschlägt (aber Melvilles „Moby Dick“ verweist im Kern ja auf die Gefangenheit des Menschen in seiner Leidenschaft, weniger auf eine Beschreibung des Wesens der Wale an sich).Gründlich, wie Garde ist, mit bildreicher Sprache und sich immer nach den eigenen, inneren Anklängen hin ausrichten, geht er dem Thema umfangreich nach. Beschreibt „das Tier“ in metaphorischen Bedeutungen, die Zähne, die Rekorde, die „Reisewege“ der Wale, wirft einen tiefen Blick auf „Jona im Wal“, erzählt von „Strandungen“, vom Aas der Wale, wieder von Jona und Jesus, bevor er die „menschliche Seite“ einführt.Die Jags, Moby Dick, Harpunen, aber auch von internationalen Konferenzen zum Walfang weiß Garde zu berichten, wie in einem assoziativen Tagebuch ziehen Gedankengänge mal sehr kurz (als knappe Seite im Buch), mal ausführlicher an Gardes innerem Auge und damit am Leser vorbei.Sind dies weitgehend noch „reale“ Betrachtungen und Stichwortassoziationen, schließt das Werk mit einem dritten Hauptteil, den Garde „Der Himmel“ nennt.Wie sich bei ihm mit Blick auf den Mont Blanc die literarische Erinnerung an eine Novelle mit den „Walen aus seiner Erinnerung“ verweben als Sinnbild des suchenden und manches Mal dahin irrenden Wesens. Oder der Blick richtet sich hinaus in die Galaxie, das Universum, die Sternbilder.„Über uns schwimmt ständig ein gewaltiger, unermesslich großer, nicht deutlich, aber erkennbarer, treuer, ewiger Wal“. Als viertgrößtes Sternbild der nördlichen Hemisphäre. Das nun aber Garde hier und da des Nachts die Sorge spürt, „ein Wal könnte mir auf den Kopf fallen“, das sind nun dann doch sehr spezielle, poetisch formuliert Gedanken, die nicht unbedingt jeder Leser dann teilen wird oder müsste.Auch ist der literarisch zugrundeliegende Jona nicht unbedingt in einer Korrektur hin zum „glücklichen Jona“ notwendig, das Alte Testament in seinen ureigenen Archetypen hätte Garde auch so stehen lassen können, wie es eben da steht.Am Ende verbleibt beim Leser ein stückweit die Frage nach dem Sinn von alldem, auf diese losen Gedankengänge, diese manchmal eher unangebracht pathetisch wirkende Erhöhung im Kern doch einfacher, natürlicher Vorgänge.Aber nahe kommen einem die Wale schon, in den vielen Gedanken, die Garde aus allen Richtungen zu Papier bringt und angenehm zu lesen im Stil, leger und doch literarisch mit Tiefe, das ist dieses Werk durchaus. Wenn auch ohne erkennbaren tieferen Sinn und ohne auf der Hand liegende Folgen für Garde oder den Leser.
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