Das Elend der Sozialdemokratie - Peer Steinbrück Kartoniert (TB)
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Bücher EAN 9783406722325

Das Elend der Sozialdemokratie - Peer Steinbrück Kartoniert (TB)

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Produktfakten auf einen Blick

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Produktbeschreibung

Das Elend der Sozialdemokratie | Anmerkungen eines Genossen | Peer Steinbrück | Taschenbuch | 189 S.

Bewertungen & Erfahrungen

4,8 von 5,0
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Verteilung basiert auf 4 vorliegenden Einzelbewertungen.

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Redaktion 08.06.2026 testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch ist ein faszinierendes und sehr gut recherchiertes Dokument, das die aktuellen Herausforderungen der Sozialdemokratie eindrucksvoll darstellt. Ich habe es sehr begeistert gelesen und empfehle es jedem Interessierten.
Redaktion 08.06.2026 testmonster.de · Redaktion
Gut!
Jaroschek 10.07.2023 amazon.de
Der ehemalige sozialdemokratische Spitzenpolitiker hat sich aus dem politischen Betrieb zurückgezogen. Er, der von seiner eigenen Partei nie so recht geliebt war, macht sich Sorge um die SPD, seine politische Heimat. Sein Buch "Das Elend der Sozialdemokratie- Anmerkung eines Genossen" beklagt den zunehmenden Verfall der SPD. Das Buch ist nicht nur für Sozialdemokraten wichtig. Probleme und Schwächen, die er bei seiner Partei sieht, prägen letztlich auch das Bild der anderen staatstragenden Parteien. Auch sie erleiden Verluste, verlieren Mitglieder. Sinkende Wahlbeteiligungen und zunehmende Zersplitterung des Parteiensystems sind ein Beleg für das abnehmende Verantwortungsgefühl der Bürger. Und das gefährdet erheblich unsere Demokratie. Steinbrück beklagt zurecht das Proporzdenken der Parteien, das ihnen bei der Besetzung politischer Ämter wichtiger ist als die Qualität der Bewerber. Er empfindet seine Partei als überaltert. Wenn die alten Genossen bei Parteitagen "Mit uns geht die neue Zeit" schmettern, wirkt das letztlich nur noch erheiternd. Der Autor erklärt, dass die SPD ihre Wählerschicht verloren hat, zumal die soziale Frage weitgehend positiv gelöst ist. Der EU wirft er vor, sich zu stark in Probleme einzumischen, die national gelöst werden müssten. Es wird auch nicht offen genug über die Probleme gesprochen, die durch Zuwanderung entstehen, über den häufigen Sozialmissbrauch und über den Anteil der Zuwanderer bei Verbrechen. Es ist anzunehmen, dass die breite Öffentlichkeit über viele Dinge anders denkt, als es in den Medien dargestellt und von Parteien stark vertreten wird. Das trifft z.B. auf die lächerlichen Vermeidungen zu, dass Feiern wie St. Martin in Laternenumzug umbenannt werden sollten und der Mohrenkopf wie das Zigeunerschnitzel zu verschwinden hätten. Selbst bei heiklen Fragen im Hinblick auf Sexualität, geschlechtliche Orientierung denkt die Mehrzahl der Bürger vermutlich anders, als es heute öffentlich dargestellt wird. Das hat nichts mit Sexfeindlichkeit der Menschen zu tun, sondern nur mit den Wertungen, die mit diesen Problemen verbunden sind. Steinbrück beklagt auch den Verlust an Umgangsformen. Hier wäre es gut gewesen, wenn er auf die Ursachen für diesen Wandel eingegangen wäre, der wohl erheblich von den 68ern und dem Streben nach Abbau von Autoritäten verursacht wurde. Letztlich beklagt Steinbrück den Verlust an geistigen Eliten. Wenn man an Politiker der jüngeren Vergangenheit zurückdenkt wie Carlo Schmidt, Erler kann man ihm nur recht geben. Die Parteien müssten bereit sein, auch Außenseiter :für wichtige Ämter zu nominieren. Steinbrücks Kritik an bestehenden Zuständen sind absolut berechtigt. Der noch bestehende Wohlstand wirkt auf die Menschen offenbar einschläfernd. Hier sollte sich nicht nur die SPD intensiv Gedanken machen, wie man das Interesse an Politik wieder verstärken kann. Es genügt offensichtlich nicht, vor Wahlen an Plätzen Kugelschreiber und Luftballons zu verteilen.
Matthias Heeren 10.07.2023 amazon.de
Was Herr Steinbrück in seiner Publikation beschreibt, ist genau das, was ich schön häufiger von Partei-Insidern gehört habe und auch genau das, was ich selber als SPD Mitglied erlebe.Das Hauptproblem liegt klar auf der Hand: Man darf nicht (mehr) sagen, was man denkt bzw. was in irgendeiner Weise den durch eigene Hausmannskost erstellte Meinungsbild der "Allgemeinheit" widerspricht.Herr Steinbrück zeigt wieder einmal klare Kante und beschreibt die Fehlentwicklung der Partei. Das nun einige sagen, der hat ja lange mitregiert etc. ist richtig. Wer regiert geht Kompromisse ein, die man auch nicht immer will. Es herrscht auch in einer Partei die Demokratie, welche die beste in meinen Augen entspricht. Nun mit Abstand zur Partei und zu den Wahlen (seine Wahl 2013) ist es mehr als legitim, wenn er seine eigene Meinung ohne Kompromisse darlegt. Diese kann ich in sehr weiten Teilen absolut unterschreiben!Wir brauchen Europa! Wir brauchen klare Regeln für unsere Neubürger und ein Konzept für die Zukunft unserer Landsleute! Wir brauchen mehr Zusammenhalt in der Gesellschaft, welche den vorstehenden Punkt bedingt. Wir brauchen klare Regeln auf dem Arbeitsmarkt und mehr Unterstützung für die Menschen mit mittleren und geringeren Einkommen.Hier hat die SPD geschuldet durch die GroKo versäumt, klare eigene Standpunkte zu setzen. Und das größte Übel der aktuellen Lage der Sozialdemokratie ist unsere verwaltende Bundeskanzlerin. Alle positiven Errungenschaften der SPD werden Frau Merkel zugeschrieben, ohne das sie tatsächlich etwas dafür kann. Die SPD muss lernen, sich wieder zu feiern, sich zu unterstützen und sich nicht von allen Lagern schlecht zu reden und einen auf innerparteilichen Machtkampf machen. Die SPD kann nur wieder zu einer alten Stärke finden, wenn sie zusammenrückt, wenn der innere Machtkampf, der ständig nach außen gelangt, aufhört und wenn sie sich auch während der GroKo klar von der CDU/CSU abgrenzt. Das Land und Europa braucht die Sozialdemokratie, die Menschen brauchen die Sozialdemokratie und die Sozialdemokratie braucht eine klare Führung und den Mut, die eigenen Erfolge zu feiern!
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