Das Buch ist ausgezeichnet geschrieben und ist lesbar für Laien und auch Leute, die mit der Botanik und Entwicklungsforschung vertraut sind. Schade, dass die englische Ausgabe noch nicht erhältlich ist, weil das de Leserkreis sehr viel vergrössern und vielen Lesern Freude machen würde.
...auf der Erde ist nicht möglich – das ist der Grundtenor des Buches. Hansjörg Küster, Professor für Pflanzenökologie eröffnet den Leserinnen und Lesern seines Buches die Welt der Flora als spannendes, wunderbares und wahnsinnig komplexes Gefüge.Er geht dabei historisch vor, beginnt bei den einfachsten Organismen, den Zellen und arbeitet sich dann über die einzelnen Bestandteile der Pflanze bis hin zu Kulturpflanzen und Gärten vor, auch Wandel und Nachhaltigkeit sind Themen.Das Buch ist für einen Laien wie mich, der ich zwar etwas Ahnung von Pflanzen habe, aber kein Naturwissenschaftler bin, schon ziemlich wissenschaftlich geschrieben. Das ist gut und richtig, aber an einigen Stellen stieß ich beim Lesen an meine Grenzen. Vor allem während der ersten Kapitel, war ich froh, um meinen offenbar ziemlich guten Biologieunterricht, so dass ich einigermaßen durchkam. Dass ich alles verstanden habe, will ich nicht behaupten.Wer mehr Ahnung hat, als ich, hat sicherlich noch mehr Freude beim Lesen. Für mich war es ein Ausflug in eine Welt, die ich zwar jeden Tag vor Augen habe, die mich auch interessiert, aber die ich doch durch andere Augen als ein Biologe wahrnehme.Diese biologische Perspektive auf unsere Flora war für mich auf jeden Fall ein interessanter Blick über den Tellerrand.