LAUT: Warum Hate Speech echte Gewalt ist und wie wir sie stoppen können
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EAN 9783442317066

LAUT: Warum Hate Speech echte Gewalt ist und wie wir sie stoppen können

Hersteller: Goldmann  ·  MPN: 1609344
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Produktfakten auf einen Blick

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Produktbeschreibung

LAUT | Warum Hate Speech echte Gewalt ist und wie wir sie stoppen können | Sawsan Chebli (u. a.)

Bewertungen & Erfahrungen

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3 Bewertungen
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Verteilung basiert auf 3 vorliegenden Einzelbewertungen.

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Alexander Pohl 24.04.2024 amazon.de
Rezensionen werden seit Monaten immer wieder ohne Angaben von Gründen gelöscht. Dabei hat mich das Buch gelehrt, laut zu sein gegen Missstände, die uns alle betreffen: Aus meiner Sicht sind Frau Cheblis Äußerungen eben Teil des Problems, auf das sie permanent zu sprechen kommt.„LAUT“ hat für mich leider keinen bereichernden Mehrwert. Zwar ist das Thema der Autorin an sich nicht unwichtig, allerdings sollte bei der Analyse der Ursachen für das Problem, das die Autorin zu beschreiben versucht, auch ein gewisses Maß an Selbstreflexion nicht fehlen, also die Frage an sich selbst, warum man als Mensch auf andere so unsympathisch wirkt und permanent „Shitstorms“ ausgesetzt ist. Diesen Perspektivwechsel lässt das Buch leider gänzlich vermissen; lediglich die Gesellschaft und die Politik werden in die Verantwortung genommen und sollten sich, nach Meinung der Autorin, ändern. Ich hätte mir schon gewünscht, dass sich auch die Autorin in ihrem Buch selbst hinterfragt, ob sie nicht hin und wieder eine Grenze überschreitet, freundlicher sein oder den Blick über den Tellerrand wagen könnte, um in die Lage zu kommen, sich in ihre Kritiker hineinversetzen zu können.Für mich handelt es sich bei der Annahme der Autorin, sie erfahre ausschließlich so viel „Hass“, weil sie eine weibliche Politikerin mit Migrationshintergrund ist, um einen recht einfachen und komfortablen Blickwinkel. Zudem überrascht mich persönlich die These der Autorin, Politikerinnen wären besonders häufig mit „Hass“ konfrontiert, da sehr viele andere Menschen in anderen Berufen - völlig unabhängig von Hautfarbe, Herkunft oder Geschlecht - ebenfalls nicht selten psychischer und physischer Gewalt ausgesetzt sind. Ich finde es bedauerlich, dass die Autorin diese Tatsache in ihrem Buch nicht berücksichtigt und auch sonst so gar nicht laut ist und relativiert, wenn der Täter eines Verbrechens nicht in ihre Filterblase passt. Zudem finde ich es verhöhnend, wenn eine vom Steuerzahler gut finanzierte Person behauptet, eine Beleidigung wäre genau so schlimm, als würde man auf der Straße zusammengeschlagen (Interview bei "volle Kanne"). Solche Aussagen belegen die Abgehobenheit einer Person, die aufgrund persönlicher Befindlichkeiten und eines permanenten Geltungsbedürfnisses zusätzlich zur Überlastung von Polizei und Gerichten beiträgt, während Fälle echter physischer Gewalt nicht zeitnah bearbeitet werden können.Ich hätte mir gewünscht, dass die Autorin erst einmal erläutert, was sie persönlich eigentlich unter „Hass“ und „Hatespeech“ versteht, da die Bewertung dahingehend von Mensch zu Mensch sehr differenziert ausfallen kann. Die Autorin zitiert in „LAUT“ freilich Nachrichten an sie, die jeder Demokrat der „Hatespeech“ zuordnen würde; sie beschreibt allerdings auch recht anschaulich Erfahrungen, wie bspw. „tollpatschige“ Komplimente an sie, die sie offensichtlich verletzten, obwohl die Intention ihres Gegenübers sicher wirklich jene war, ihr ein Kompliment zu machen. Aus meiner Sicht sollte die Autorin lernen, zwischen unglücklichen Aussagen, Spott, heftiger Kritik und tatsächlichem Hass zu differenzieren und zu akzeptieren, dass sie eben nicht jeder mag und nicht jeder, der berechtigte oder unberechtigte Kritik äußert, auch hasst.Mein Fazit: Ich finde „LAUT“ sehr selbstbezogen, unreflektiert und in Teilen auch provokant geschrieben. Aus meiner Sicht kann die Autorin nicht erwarten, dass sich ausschließlich Politik und Gesellschaft an ihre Bedürfnisse und Erwartungen anpassen; sie selbst sollte auch in sich gehen, umdenken und ihren Teil zur Herstellung eines harmonischeren Miteinanders beitragen. Zudem gilt auch für Frau Chebli: Wer hart austeilen kann, sollte auch hart einstecken können; Selbstreflexion ist hier das Zauberwort.Mein letzter Kritikpunkt ist das Gendern: „LAUT“ liest sich sehr „holprig“, der Lesefluss wird signifikant beeinträchtigt. Es war tatsächlich anstrengend, bis zur letzten Seite durchzuhalten.
MAX&Tomi 24.04.2024 amazon.de
Ich habe dieses Buch tatsächlich aus Neugier und Sympathie für die Autorin gekauft. Auch als Einwanderer mit Migrationshintergrund in Deutschland kann ich nicht verstehen, warum die Autorin es nicht wie die Römer machen kann. Ihr sogenannter „Laut“ ist nichts als Anmaßung. Nachdem ich dieses Buch heute Nachmittag erhalten hatte, blätterte ich schnell ein paar Kapitel durch und beschloss dann, keine Zeit mit dem Lesen zu verschwenden. Die Autorin ist voller Zweifel und Kritik am bestehenden Rechtsstaat in Deutschland. Das ist unvernünftig und unlogisch. Die Autorin sollte die Meinungsfreiheit in Deutschland nicht heulen oder gar anzweifeln, indem sie jemanden dazu bringt, das Buch zu schreiben. Die Autorin muss als Politikerin der SPD die Kritik und Meinungen der deutschen Steuerzahler akzeptieren. Mit ihrem Migrationshintergrund und ihren eigenen islamischen Überzeugungen als Waffe fasste sie jedoch alle Kritik der Steuerzahler an ihr als Hassreden zusammen. Als Berufspolitikerin ist das völlig inakzeptabel und nicht nachvollziehbar. Politikerin wie diese, die jeden Monat das Steuergeld über 10.000 Euro nehmen, fassten die Kritik an ihr als Hassrede zusammen. In diesem Buch ignoriert die Autorin die Gründe, warum die Steuerzahler sie kritisieren und verspotten, und sie bezeichnet ihre Kritiker als Nazis oder Rechtsextremismus. Unfassbar!!!Frau Chebli sollte mehr darüber nachdenken, wie sie ihre Arbeit verbessern kann, wie sie ihre Selbstkultivierung und -Qualität verbessern kann. Anstatt jemanden zu finden, der dieses langweilige Buch „Laut“ mit ihr schreibt.Daher finde ich einen Stern zu viel.
Thomas Pfennig 24.04.2024 amazon.de
Zunächst möchte ich anmerken, dass mein Exemplar des Buches einen gebrauchten Eindruck machte. Der Umschlag war übersäht mit fettigen Fingerabdrücken. Der Vorbesitzer dieses Buches las anscheinend nur bis Seite 16, da die nachfolgenden Seiten nicht geknickt waren.Das Buch ist in sehr einfacher Schreibweise verfasst, so dass ich schnell bis zum Ende kam. Ja, ich habe mir die Mühe gemacht, das komplette Buch zu lesen, obwohl mich die Genderschreibweise mehrfach aus dem Lesefluss brachte. Dabei ist mir aufgefallen, dass mal gegendert wird und mal nicht. Vielleicht verstehe ich dieses System aber auch nicht. Ich möchte ausdrücklich betonen, dass ich keinen Hass oder Hate gegen Frau Chebli empfinde und ich es eigentlich sehr gut finde, wenn man sich Gedanken darübermacht, wie man Hass, Gewalt und Sexismus entgegentreten kann. Doch leider geschieht das in diesem Buch sehr einseitig. Es geht immer nur darum, dass Frauen oder ehemalige Migranten verbal oder körperlich angegriffen werden. Aber was ist mit den (Nativ-) Deutschen. Es wird von den öffentlich-rechtlichen Nachrichten der Eindruck vermittelt, dass Straftäter mit migrantischem Hintergrund mildere Strafen erhalten und man doch bitte Verständnis für ihre Lage haben soll. Gleiches gilt für die Clankriminalität, hierrüber fällt auch kein Wort.Ich bin kein Nazi und habe einige Freunde mit migrantischem Hintergrund, auch aus dem muslimischen Kulturkreis, mit denen ich aufgewachsen bin. Hiervon hat niemand Nichten, oder einen Ehepartner, gegen die ein Ermittlungsverfahren läuft oder lief, wegen, zum Beispiel, Unterschlagung von Patientengeldern. Wie sagte einst Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt (SPD), man kann sich Ausländer ins Land holen, aber sie müssen aus dem gleichen Kulturkreis stammen. Doch, ich schweife ab, also zurück zum Buch.Es ist schon erstaunlich, wie man das Thema Rolex-Armbanduhr über 15 Seiten behandeln kann, um den Besitz dieser, als Sozialdemokratin zu rechtfertigen. Dies ist nur ein Beispiel für das Verhalten von Frau Chebli, sie springt auf jedes Stichwort sofort an. Sie nährt den Hass, der ihr entgegengebracht wird.Wobei Hass bereits das nächste Stichwort ist. Der Gesichtsausdruck von Frau Chebli auf dem Cover des Buches empfinde ich persönlich bereits als hasserfüllt. Gleiches gilt für das Foto am Ende des Buches, auf dem sie mit einer Mitautorin abgebildet ist. Ich würde das Foto „mit uns ist nicht zu spaßen“ nennen.Der neutrale (Hobby-) Profiler in mir bewertet die Autorin als eine ichbezogene Person, die lautstark auf sich aufmerksam machen möchte. Bereits der Titel des Buches LAUT, unterstreicht dies. Die vielen „Ichs“ zeugen von einem gewissen Maß an Egoismus. Sie reagiert auf freundliche Komplimente psychologisch umgekehrt und wertet diese negativ. So ein Verhalten findet man oft bei bockigen Kindern.Im gesamten Buch findet sich auch kein einziges Mal ein Dankeschön dafür, dass sie und ihre Familie in unserem Sozialsystem aufgenommen wurde. In anderen, auch europäischen, Staaten ist dies nicht so selbstverständlich, wie in Deutschland.Die beworbene „… mutige Anleitung zur Rettung des gesellschaftlichen Diskurses“ war der eigentliche Grund, weshalb ich dieses Buch gelesen habe. Der am Ende beschriebene 10-Punkteplan entpuppt sich aber leider als Gebrauchsanweisung für diverse Socialmedia-Plattformen.Dieses Buch ist für mich flüssiger als flüssig, also überflüssig.
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