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Nur eine böse Tat | Roman | Elizabeth George | Taschenbuch | Ein Inspector-Lynley-Roman | 880 S.
Bewertungen & Erfahrungen
4,0 von 5,0
6 Bewertungen
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Verteilung basiert auf 6 vorliegenden Einzelbewertungen.
Wir bündeln Bewertungen aus verschiedenen Quellen
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Redaktion21.11.2025
testmonster.de · Redaktion
Das Buch ist in einem normalen Taschenbuchformat gebunden. Der Druck ist klar und gut lesbar. Die Seiten sind von angemessener Dicke. Die Buchhülle hält den Inhalt gut zusammen.
Redaktion13.04.2025
testmonster.de · Redaktion
Das Taschenbuch ist in einem akzeptablen Zustand. Der Druck ist klar und die Seiten sind gut lesbar. Die Bindung hält das Buch zusammen. Es ist eine geeignete Lektüre für Liebhaber dieser Art von Romanen.
Redaktion03.01.2025
testmonster.de · Redaktion
Wir haben den Band jetzt und er passt gut in unsere Reihe. Die Druckqualität ist akzeptabel und die Seiten sind nicht zu dünn. Das Bandreihen ist sauber und wir können es einfach in unser Regal einordnen.
Ich habe alle Bücher der Inspector Lynley-Reihe, von denen viele zu meinen Lieblingsbüchern gehören - mit Ausnahme jener, die sich mit dem Mord an Helen sowie Lynleys entsprechender Trauer- und Depriphase befassen. Daher bin ich sehr froh, dass das aktuelle Buch sich nun wieder anderen Protagonisten zuwendet, und es Lynley besser geht. Denn sentimentale Trauerromane sind nicht mein Fall.Die Geschichte um Barbara, Azhar und Hadiyyah ist mir die liebste von allen Erzählsträngen in den Lynley-Romanen. Daher komme ich in diesem Band natürlich voll auf meine Kosten, zumal ich Italien sehr liebe. Eine perfekte Kombination in meinen Augen.Finde es außerdem sehr interessant, dass der Mord in diesem Krimi erst in der Mitte des Buches geschieht. Das ist ein sehr ungewöhnlicher Ansatz in diesem Genre und ich finds klasse! Es ist eher ein Roman, kein richtiger Kimi, aber das müssten ja die Fans von E. George wissen. Für Neueinsteiger in die Reihe eignet sich dieses Buch eigentlich nicht so gut, man benötigt schon einiges Wissen über die Rahmenhandlung, sonst bleiben zu viele Fragezeichen.Also: Wer auf möglichst viele Leichen, detaillierte Autopsieberichte und Verbrechermillieu hofft, wird hier enttäuscht, wer jedoch Spaß an den Nebencharaktären hat und den Sommer in Italien mag: für den gilt meine klare Kaufempfehlung!
Elizabeth George gelingt es, Spannung zu erzeugen ohne in einen Blutrausch zu verfallen. Viele lose Enden verwebt sie zu einem Milieuteppich, bei dem sich erst am Ende ein schlüssiges Muster ergibt. So baut sich trotz einiger Längen allmählich Spannung auf, die sich auch aus den Charakteren und Beziehungen der Ermittler und Tatbeteiligten ergibt. Man gerät immer mehr in die Geschichte hinein auch wegen der gelungenen Beschreibungen von Schauplätzen und Stimmungen. Der leicht ironische Unterton der Erzählung macht den umfangreichen Krimi zu einem echten Lesevergnügen.
Das Buch sollte ein Weihnachtsgeschenk für ein Familienmitglied sein und versehentlich hatte ich zunächst die Kindle-Version gekauft. Anstatt den Deal rückgängig zu machen, dachte ich, ich könne ja mal - warum nicht? - einen Krimi lesen, einen Inspector Lynley-Krimi. Da gibt es schon eine ganze Menge und so zwischendrin einzusteigen, könnte problematisch werden. Wurde es jedoch nicht.Es war eine durch die unterschiedlichen Akteure ziemlich komplexe Geschichte um die Entführung eines Kindes, mit der sich Scotland Yard zu befassen hat. Das offenbar in vorangegangenen Romanen zusammen agierende Team Lynley/Havers ist hier mehr oder weniger getrennt unterwegs, wobei die Hauptrolle nicht Lynley sondern seine sehr unkonventionelle Partnerin Barbara Havers besetzt, die sich ein dienstliches Vergehen nach dem anderen leistet, um die Unschuld eines eng befreundeten Nachbarn zu beweisen und dabei auch ihrem stets korrekten aristokratischen Teamkollegen oftmals ein pflichtwidriges Verhalten abnötigt.Havers und Lynley wechseln sich an den beiden Schauplätzen des Romans, London und vor allem die Toskana, ab und versuchen mit der italienischen Polizei das verschwundene Mädchen finden und die Hintergründe zu klären. Ein sympathischer Commissario, der seine Ermittlungen gegen die Anweisungen seines widerlichen und unkorrekten Vorgesetzten durchzuführen versucht, übernimmt die Führung in Italien.Die Hälfte des Buches ist um, als das Kapitel mit der Entführung ein Ende findet und ein Todesfall weitere Ermittlungen erfordert, bei denen sich Sergeant Havers um Kopf und Kragen zu bringen scheint. Ihr Partner Lynley gerät dabei immer mehr in Bedrängnis, bei dem Versuch, den Schaden, den sie anrichtet, in Grenzen zu halten. Dennoch wirkt er in dem Roman eher wie ein Nebendarsteller, der nebenbei versucht, den Verlust seiner ermordeten Ehefrau zu verarbeiten und sich auf eine neue Beziehung einzulassen.Die Autorin selbst ist offenbar Italienfan und beschäftigt sich überdies gerne mit der italienischen Sprache, was neben dem Lokalkolorit gefühlt auf jeder Seite nachzulesen ist. Geschmackssache.Als Nichtkenner der Lynley-Reihe war mir das Buch zu lang, besonders der erste Teil, als es nur um die Entführung des Kindes ging. Der zweite Teil nach dem Todesfall war da schon spannender. Stilistisch lässt sich wenig aussetzen, denn die Schreibweise der Autorin ist sehr sorgfältig und man merkt, dass sie sich sehr gut mit der menschlichen Psyche auskennt. Das am Ende die Geschichte für Barabara Havers so ausgeht, wie sie ausgeht, erscheint jedoch ein wenig unglaubhaft, aber nun gut. Sollte ich wieder einmal viel Zeit haben, versuche ich es mit einem zweiten Lynley-Roman. Für jetzt ist es erst einmal genug.
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Letzte Aktualisierung: 23.09.2026 10:13 Uhr.