Müller Kardinal Gerhard Kardinal - GEBRAUCHT Das Wunder der Unsterblichkeit Was kommt nach dem irdischen Leben? - Preis vom 02102023 050404 h
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Müller Kardinal Gerhard Kardinal - GEBRAUCHT Das Wunder der Unsterblichkeit Was kommt nach dem irdischen Leben? - Preis vom 02102023 050404 h

Hersteller: Herder Verlag Gmbh  ·  MPN: M03451391686
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Produktbeschreibung

Das Wunder der Unsterblichkeit | Was kommt nach dem irdischen Leben? | Gerhard Kardinal Müller

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Redaktion 17.08.2026 testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch ist eine wunderbare und tiefgründige Botschaft, die dem Gläubigen viel Trost und Hoffnung über das ewige Leben schenkt. Ich kann es uneingeschränkt weiterempfehlen!
Redaktion 17.08.2026 testmonster.de · Redaktion
Super!
Dr. Stefan Hartmann 12.03.2024 amazon.de
Anzuzeigen ist nicht nur ein weiteres Buch über christliche Eschatologie und das Leben nach dem Tod, sondern ein schwergewichtiges Grundbuch eines profilierten in Rom sesshaften Kardinals der Weltkirche, dessen umfassend kirchliches Denken medial und von Kollegen vielfach missverstanden wird. Gerhard Kardinal Müller, ein gebürtiger Mainzer (Jg. 1947), akademischer Schüler von Karl Kardinal Lehmann, Münchener Professor in Dogmatik, Bischof von Regensburg (2002-2012), Herausgeber der Herder-Reihe „Joseph Ratzinger Gesammelte Schriften“ (JRGS), war von 2012 bis 2017 Präfekt der römischen Glaubenskongregation und wurde als solcher von Papst Franziskus 2014 ins Kardinalskollegium aufgenommen. Die in der Form brüskierende Nichtverlängerung seiner Amtszeit nach einem sehr loyalen Buch über das Papsttum (Herder 2017) hat er zum Anlass genommen, mehrere Veröffentlichungen auf den Weg zu bringen, die der Sache von Kirche und Glaube vielleicht mehr nutzen als ein wichtiges kuriales Amt, auf das er nun auch in seinen prägnanten und oft scharfen öffentlichen Äußerungen (etwa zum deutschen „Synodalen Weg“) nicht mehr Rücksicht nehmen musste. In kurzen Abständen erschienen meist im Freiburger Herder-Verlag: „Ihr sollt ein Segen sein. 12 Briefe über das Priestertum“ (2018), das teilweise heiter-selbstironische Werk „Römische Begegnungen“ (²2019), die Lubliner Vorlesungen „Der Glaube an Gott im säkularen Zeitalter“ (2020), ein Interviewbuch mit dem Bonner Publizisten Martin Lohmann „Wahrheit. Die DNA der Kirche“ (Kisslegg 2020) und die ekklesiologischen Klarstellungen „Was ist katholisch?“ (2021). Mit „Das Wunder der Unsterblichkeit“ (2022) setzt Müller nun seinem theologischen Wirken eine Krone auf, die an die Seite der „Einführung in das Christentum“ (1968) von Joseph Ratzinger/Benedikt XVI. gestellt zu werden verdient. Auch ohne das Amt des Glaubenspräfekten ist Kardinal Müller eine verlässliche „Säule“ der Wahrheit des Glaubens, die sich wie die Kirchenväter nicht nach einem opportunistischen Zeitgeist richtet.Jedes Kapitel von Müllers Buch ist auch für sich allein zu lesen und umkreist das Thema in eigener Weise. Das ganze abendländische Bildungswissen steht ihm zur Verfügung – nicht um damit „anzugeben“, sondern um die Fragen nach Gott, Tod und Unsterblichkeit besser in ihrer personalen und schließlich trinitarischen Relationalität zu verstehen. Weltliche Autoren wie Karl Marx, Friedrich Nietzsche und Heinrich Heine werden ebenso erwähnt wie Blaise Pascal, Max Weber, Ludwig Wittgenstein oder die Bio-Digitalisierungen eines Ray Kurzweil. In gegenwärtigen theologischen Diskussionen fast vergessene Gelehrte wie Gustav Siewerth, Karl Prümm („Christentum als Neuheitserlebnis“) und Paul Hazard werden vom römischen Theologenkardinal genauso bedacht wie die katholisch „aufzuhebende“ Philosophie Hegels. Einen entscheidenden Bruch und einen Abfall vom Christlichen sieht Müller in Tendenzen der Aufklärungsphilosophie, die wie John Toland, Matthew Tindal, Voltaire und Herbert von Cherbury nur einen Deismus als Welt ohne Gott gelten lässt (146), sich materialistisch dem Empirismus David Humes zuwendet oder mit Spinoza/Goethe in die Unverbindlichkeit der Natur flüchtet (147-151). Der Weg zum nicht nur methodischen Atheismus, zu säkularisierten Eschatologien und esoterischem Gnostizismus ist dann nicht mehr weit. Müller sieht in der ihm gut bekannten Aufklärungsphilosophie die hauptsächlichen Gründe für einen „Humanismus ohne Gott“ (Henri de Lubac) und kritisiert auch die neuen Formen eines postmodernen und ökosozialistischen „Transhumanismus“, wie sie etwa der israelische Bestsellerautor Yuval Noah Harari („Homo Deus – eine Geschichte von Morgen“) oder der Davoser Fehlgedanke eines „Great Reset“ (97) vorbringen.Der Verfasser eines international verbreiteten Lehrbuches „Katholische Dogmatik“ (10. Auflage Freiburg 2016) bietet hier nicht einen isolierten dogmatischen Traktat zur „Lehre von den letzten Dingen“ (Tod, Gericht, Hölle, Himmel), sondern nimmt das Thema „Unsterblichkeit“ als Anknüpfungspunkt einer umfassenden Besinnung auf die Wahrheit, das Wunder und das Geheimnis der christlich-katholischen Glaubenslehre und ihrer biblisch-heilsgeschichtlichen, aber auch metaphysischen Wurzeln. Er schreibt und argumentiert aus der Fülle des im europäischen Abendland seit den Griechen, vor allem Platon, und seit dem Mittelalter, vor allem in der an Aristoteles orientierten Scholastik des Thomas von Aquin, entstandenen philosophischen Vernunftwissens, das dem in der biblischen Offenbarung gefundenen Wissen des Glaubens nicht widerspricht, sondern es erhellen, festigen und vertiefen kann. Beginnend mit dem Abschnitt „Warum die Hoffnung nicht stirbt“ geht Müller in 18 Abschnitten nach einer aktuellen „Hinführung“ mit dem Leser den konzentrierten Weg durch die Geschichte des diesbezüglichen Denkens und benennt die Gegenkräfte zum Glauben an Gott und die Unsterblichkeit der Seele, die weder fromme Illusion, noch abgefeimter Priesterbetrug ist (121). Platon und auch Kant werden als Zeugen dieser metaphysischen Gewissheit angerufen und immer wieder Thomas von Aquin: „Gott ist das Leben der Seele, wie die Seele das Leben des Leibes ist“ (217). Klar abgewiesen wird jeder Gedanke einer Präexistenz der von Gott einmalig als bleibende „forma corporis“ geschaffenen Seele oder eine nachtodliche Seelenwanderung (Reinkarnation), ebenfalls eine „doppelte Prädestination“ zum Heil oder Unheil wie sie Islam, Calvinismus und Jansenismus lehren. Mit der Inkarnation Gottes im sterblichen Fleisch „ist unsere menschliche Sterblichkeit in Gottes Unsterblichkeit ent-wirklicht“ (209) im Sinne von 1 Kor 15, 54-56: „Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist den Stachel?“. Mit Dietrich Bonhoeffer, über den Müller promoviert hat, ist „das Jenseitige nicht das unendlich Ferne, sondern das Nächste“ und Gott „die Fülle des Lebens“ (229), kein Randereignis für prekäre Situationen. Zwei Abschnitte behandeln in biblischer Fokussierung Jesus von Nazareth, in dessen Proklamation des Reiches Gottes „der zentrierende Neueinsatz“ gesehen wird: „Die divergierenden eschatologischen und apokalyptischen Vorstellungen des zeitgenössischen Judentums werden von Jesus zusammengefasst, überboten und in seiner Person zentriert“ (243). Jesus Christus ist dann „Auferstehung und Leben in Person“ (253), die „Gloria“ des Menschen und die Offenbarung der göttlich-dreifaltigen Liebe. Müller streift hier auch souverän die Problematik der Bultmann’schen „Entmythologisierung“. Weitere Abschnitte behandeln biblisch grundiert Tod, leibliche Auferstehung, Wiederkunft, Gericht, „Fegefeuer“ und die Existenz der Hölle als „Freiheit ohne Liebe“. Alles ist ausgerichtet auf das Endziel im „Haus des Vaters“ (331). Besonders anspruchsvoll ist das Kapitel „Der universale Heilswille Gottes und die Universalgeschichte“ (341-372). „Gott ist Liebe“ (374-378), in sich selbst und trinitarisch offen zur Welt, aber der Mensch hat die Freiheit, sich sündhaft der Liebe zu Gott und zum Nächsten zu verweigern. Müller dazu ungeschminkt: „Das ewige Leben ist nicht eine Art zeitlich unbegrenzte Nachspielzeit, wenn das Derby hier unten abgepfiffen ist. Es ist vielmehr Teilhabe an der ewigen Selbsterkenntnis Gottes von sich im Sohn und die ewige Entschlossenheit Gottes zu sich selbst im Geist der Liebe (Joh 17,3)“ (368).Der Kardinal überzeugt durch sein profundes Allgemeinwissen und seine bei aller strengen Unterscheidung der Geister unapologetische Argumentationsweise aus der Sicherheit des geistig-geistlich und biblisch erfassten katholischen Glaubens. Das macht ihn ökumenisch zum seriösen Dialogpartner, wenn auch nicht einfach und „billig“ (Bonhoeffer). Bei aller theologischen Nähe zu Joseph Ratzinger, Hans Urs von Balthasar und manchmal auch Karl Rahner steht Kardinal Müller nicht in einer Schule, sondern formuliert seine Lehre eigenständig und immer wieder mit Bezug auf Texte der Bibel oder des Zweiten Vatikanums als eine „postsäkulare“ (Jürgen Habermas) Theologie des Katholischen. Das Buch „Wunder der Unsterblichkeit“ ist nicht nur intellektuell ansprechend, sondern überzeugt noch mehr durch seine im guten Sinn fromme Gläubigkeit. Theologie und Kirche können froh sein, dass es heute diese wache, zuverlässige, kompetente und oft unbequeme Stimme gibt.
Fd 12.03.2024 amazon.de
dem Buch kann man bereits anhand der Leseprobe 5 Punkte vergeben. Der Autor lässt die Leserschaftan seinem fundierten Wissen teilhaben über ein Thema, das uns alle betrifft. Neben der historischen Analysenimmt er immer wieder auch Bezug auf aktuelles Geschehen.Kardinal Müller stellt sich auch mutig gegen den Zeitgeist, wo es nötig ist und nennt problematische Entwicklungen beim Namen (im Gegensatz zu vielen anderen Würdenträgern und Intellektuellen).
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