Olympos: Roman
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EAN 9783453320482

Olympos: Roman

Hersteller: Heyne  ·  MPN: 1254721
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Produktfakten auf einen Blick

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HEYNE
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9783453320482
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Produktbeschreibung

Olympos | Roman | Dan Simmons | Taschenbuch | 1040 S. | Deutsch | 2020 | Heyne Taschenbuch

Bewertungen & Erfahrungen

4,4 von 5,0
5 Bewertungen
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Verteilung basiert auf 5 vorliegenden Einzelbewertungen.

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Redaktion 29.05.2026 testmonster.de · Redaktion
Ein spannender und gut recherchierter Roman, der mich mit der Mythologie und den Charakteren der Götter des Olymp beschäftigt. Allerdings fand ich die Handlung an einigen Stellen etwas zu viel inszeniert.
Redaktion 29.05.2026 testmonster.de · Redaktion
Interessant!
Tom Liehr 08.05.2024 amazon.de
Mit „Olympos“ findet das neueste, zweibändige SF-Epos des Großmeisters Simmons seinen Abschluß (der erste Teil mit dem Namen „Ilium“ erschien vor anderthalb Jahren), und zwar einen fulminanten.Die Schlacht um Troja ist zum Krieg gegen die Götter geworden, wie Thomas Hockenberry, der wiederbelebte Historiker und Homer-Fachmann, erstaunt feststellen muß, allerdings ist er an dieser Entwicklung nicht ganz unschuldig. Paris ist auf dem Schlachtfeld gemetzelt worden, im Rahmen seiner Bestattung opfert Hektor nicht weniger als einen Gott. Das Geschehen um Ilium wird immer wahn- und widersinniger; Zeus ist von Hera entführt und betäubt worden, die Götter kämpfen gegen jene biologischen Maschinenwesen namens „Moravecs“, die vom Mars angereist sind, weil dem bekannten Universum ein Quantenkollaps droht. Und auf der Erde, der zukünftigen, sehen sich die wenigen „Altmenschen“ einem Krieg ausgesetzt, den sie nicht gewinnen können, weil die vielen tausend „Voynixe“, jene halbmechanischen Helfer, die ihnen zuvor ein bequemes und sorgenfreies Leben gewährleistet haben, plötzlich zur unbezwingbaren Bedrohung geworden sind.Es macht nicht den geringsten Sinn, zu versuchen, die Handlung bzw. Handlungen dieses Romans in wenige Worte zu fassen. Zeiten und Räume wechseln in kaum nachvollziehbarer, am Ende aber verstehbarer Abfolge, Wesen u.a. aus Shakespeare-Stücken und Proust-Romanen scheinen das Geschehen zu bestimmen, und nach und nach wird deutlich, daß die griechischen Götter nichts anderes sind als die gelangweilten „Nachmenschen“, jene genetisch und nanozytisch manipulierten, höchstgradig gelangweilten Nachfolger derjenigen Erdbewohner, die sich zweitausend Jahre zuvor in einem fast alles vernichtenden Krieg um elf Milliarden reduziert haben, nachdem die islamische Welt ein Virus namens „Rubikon“ ausgesetzt hat, das alle töten sollte, nur nicht die Araber.Simmons macht es dem Leser nicht leicht, und das ist auch nicht seine Absicht. Andeutungen aus Literaturgeschichte und Mythologie überschwemmen dieses manchmal unhandliche, aber hochgradig spannende, vortrefflich geschriebene Buch, das gemeinsam mit seinem Vorgänger beweist, daß Science Fiction nur noch wenig mit schmuddeligen Technik-Männerträumen zu tun, sondern längst den Ritterschlag der Hochliteratur verdient hat. Grandios, unglaublich, unfaßbar. Simmons gehört zu den besten Autoren unserer Zeit, ganz unabhängig davon, daß er „nur“ Science Fiction schreibt. Nein, gerade weil er es tut.
Amazon Kunde 08.05.2024 amazon.de
sehr schnelle Lieferung, das Buch ist insehr gutem Zustandd.
Martin Schütz 08.05.2024 amazon.de
Nachdem Dan Simmons mit Hyperion und Endymion eine fantastische Saga niedergeschrieben hat sind die Erwartungen an sein zweites Zukunfts- und SciFi-Epos Ilium/Olympos natürlich sehr hoch. Trotz vieler teils sehr negativer Kritiken und Story-Schwächen finde ich dass Dan Simmons hier zwei sehr lesenswerte und spannende Romane geschrieben hat.Die Geschichten rund um den Olymp, der alten Erde und ihrer Bewohner und den Moravecs als (anfangs) außenstehende Beobachter sind durch die Bank originell und für Dan Simmons typisch sehr lebendig und bildhaft beschrieben. Einzig die Beschreibung der griechischen/trojanischen Helden ist ab und an etwas zäh (Ilias-Kenner werden hier ihren Spaß haben), ansonsten nimmt die Geschichte sehr schnell Fahrt auf, viele Kapitel enden mit einem Spannungsbogen der mit einem Wechsel zu einem anderen Handlungsstrang aufrecht erhalten wird (neudeutsch "Cliffhanger"). So erzählt Simmons drei Handlungen parallel, die er später, ähnlich wie die Erzählungen der Pilger in Hyperion, zu einem großen Ganzen vereint.Jedoch hat die Geschichte und vor allem Olympos auch ihre Schwächen und Fehler. Simmons verliert sicher meiner Meinung nach zu oft in wirres Technobabble das er gefühlt auch noch möglichst orthogonal zu seiner Hyperion/Endymion-Erzählung halten wollte. Gab es in Hyperion noch originelle und im SciFi-Kontext plausible Beschreibungen der Technologie (z.B. Farcaster, Raumschiffe, Waffen, den TechnoCore usw.) wird in der Ilium-Welt alles mit gefühlt zufällig durcheinander gewürfelten Begriffen aus der theoretischen Physik (Quanten-Graviation-Calabi-Yau-Bran-Loch-Superstring-Raumzeit-Teleportation etc.) erklärt und abgehakt, ein bisschen weniger wäre hier mehr gewesen.Auch sind einige Handlungsschritte für den Leser nicht immer ganz nachvollziehbar (z.B. die Wanderung durch den Bruch und die Geschichte mit dem U-Boot), hier muss man sich zufrieden geben nach dem Motto "die (Quasi-)Götter werden schon wissen was und warum sie es tun".Das Ende, obwohl es für mich ein paar schöne Erklärungen und Aha-Erlebnisse gab (Setebos und Prospero, der trojanische Krieg etc.) war es doch etwas unbefriedigend da zu viele Fäden offen gelassen werden, die Geschichte hätte locker noch das Potential mit einem Sequel ähnlich wie bei Hyperion weiter erzählt zu werden. Ich hatte irgendwie das Gefühl hier waren sich Verlag und Autor uneinig und Simmons musste mit Olympos einen Abschluss seiner Geschichte finden.Ich empfehle trotz der eher durchwachsenen Kritiken und Schwächen jeden Simmons- bzw. SciFi-Fan der Geschichte und speziell Olympos eine Chance zu geben.Beispielsweise sind die Kapitel über die Reise von Achilles und Hephaistos in den Tartaros und dem anschließenden Angriff der Titanen und Demogorgon auf den Olymp, oder die Beschreibung der wahnsinnigen Macht der Setebos-Brut in ihrem Erdloch, um nur zwei zu nennen, Dan Simmons in Bestform!
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