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EAN 9783741617928
Batman Noir: Gotham by Gaslight - Eine Batman-Geschichte im Viktorianischen Zeitalter
Batman Noir: Gotham by Gaslight - Eine Batman-Geschichte im Viktorianischen Zeitalter | Buch | 2020
Bewertungen & Erfahrungen
4,8 von 5,0
6 Bewertungen
5 ★5
4 ★1
3 ★0
2 ★0
1 ★0
Verteilung basiert auf 6 vorliegenden Einzelbewertungen.
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Redaktion29.07.2026
testmonster.de · Redaktion
Diese Batman-Geschichte im viktorianischen Zeitalter ist absolut fantastisch und taucht tief in eine faszinierende Atmosphäre ein. Ich bin sehr begeistert von der kreativen Umsetzung und der detailreichen Darstellung der Ära.
Redaktion29.07.2026
testmonster.de · Redaktion
Diese Batman-Geschichte im viktorianischen Zeitalter ist ein fantastisches und atmosphärisches Abenteuer, das mich sofort in die düstere Welt von Gotham entführt. Die detaillierte Darstellung der Epoche und der Charaktere ist wirklich beeindruckend.
Auch der Mai steht bei Panini Comics ganz im Zeichen des dunklen Ritters Batman. Eines der für mich ganz besonderen Highlights ist dabei die Veröffentlichung der beiden BATMAN NOIR-Hardcover. Den Anfang mache ich hier mit Doppelband Gotham by Gaslight (Großformatiges Hardcover, 124 Seiten, 23,00€)!Den Anfang macht die Elseworlds-Saga Blutiger Schatten der Vergangenheit (A Tale of the Batman: Gotham by Gaslight aus dem Jahr 1989) aus der Feder von Brian Augustyn (Flash, Painkiller Jane). Besondere Aufmerksamkeit erlangt dieser One-shot jedoch durch einen Zeichner, der kurze Zeit später mit seiner Serie über einen Höllenjungen Weltruhm erlangen sollte: Mike Mignola!Da der Jahreswechsel 1988/89 ganz im Zeichen des 100. Jahrestages von Jack the Ripper stand, war dies eine gute Gelegenheit, diese Ereignisse in einer viktorianischen Alternativwelt aufzuarbeiten. Dazu stimmt Autor Robert Bloch mit einem abgewandelten Auszug aus seinem Roman The Night of the Ripper stimmungsvoll ein. Bruce Wayne zieht es nach einem langen Auslandsaufenthalt, wo er die Bekanntschaft mit Dr. Freud und anderen Persönlichkeiten des späten 19. Jahrhunderts machte und ihre Lehren studierte, wieder zurück nach Gotham. Schon bald geschehen Morde, die in ihrer Brutalität an die grausamen Geschehnisse aus dem verruchten Londoner East End erinnern...Brian Augustyn bedient sich in der offiziell ersten Veröffentlichung von DCs Elseworlds-Reihe zahlreicher bekannter Versatzstücke jener Zeit und speziell der Ripper-Mythologie. Währenddessen zeigt Mignola stilistisch schon zahlreiche der später für ihn typischen Elemente und schwelgt in einem markant skizzierten schwarz-weißen viktorianischen Setting. Seine Bilder, auf den ersten Blick grob skizziert wirkend, zeigen bei einem genaueren Blick eine erstaunliche Detailgenauigkeit und stellen eine Hommage an das expressionistische Kino der Stummfilmära dar.Der Herr der Zukunft (Batman: Master of the Future aus dem Jahr 1991) ist die zweite Geschichte in dieser wunderschön gestalteten Veröffentlichung und stammt ebenfalls aus der Feder von Brian Augustyn, wird jedoch von dem Südamerikaner Eduardo Barreto (Batman/Daredevil, Green Arrow) in Szene gesetzt. Zeitlich angesiedelt nach den Ereignissen aus Gotham by Gaslight hat sich Batman zurückgezogen. Gotham, wirtschaftlich kurz vor dem Bankrott, soll durch eine Weltausstellung, die den Besuchern eine mögliche Zukunft aufzeigt, einen finanziellen Aufschwung erfahren. Ein Treffen des Planungskomitees unter der Leitung des Oberbürgermeisters jedoch wird von Alexandre LeRoi, der sich selbst der Herr der Zukunft nennt, gestört. Er warnt die anwesenden Planer, diese Ausstellung zu eröffnen und droht drastische Konsequenzen an, sollte man ihm nicht gehorchen. Schon bald kommt es zu Zwischenfällen…Inhaltlich etwas abwechslungsreicher, besticht diese Geschichte speziell durch die grandiose Umsetzung von Eduardo Barreto. Sehr dynamisch und detailverliebt erinnern sie stilistisch an die Zeichnungen der herrlichen EC-Comics. Barreto schwelgt im Spiel mit Licht und Schatten, schwarz und weiß und zaubert so unglaublich bildgewaltige, sehr kraftvolle Zeichnungen, die in ihrer ursprünglichen, getuschten Form ein außergewöhnliches Erlebnis darstellen. Batman Noir: Gotham by Gaslight wirft mit seinen zwei, inhaltlich wie stilistisch sehr unterschiedlichen Geschichten einen spannenden Blick in ein Paralleluniversum des Dunklen Ritters. Speziell in dieser wirklich schönen Ausgabe sollte der Band in keiner gut sortierten Sammlung fehlen!
Wenn es um Batman geht, bin ich von ihm und seiner Geschichte einfach nur fasziniert. Allerdings konnte ich seine Heldentaten bisher nur in Farbe oder als Film betrachten, weswegen ich gespannt war wie sich ein Abenteuer ganz in schwarz-weiß anfühlen würde, das zudem auch noch in einer anderen Zeit spielte. Gesagt getan, denn mit Gotham by Gaslight zog es mich in das viktorianische Gotham.Um es gleich vorweg zu sagen, dieser Comic war ein echtes Highlight. Ich ging sehr gespannt in die Geschichte und war bereits nach den ersten Seiten förmlich an die Handlung gefesselt. Dies lag nicht nur daran das man die Geschichte von Bruce Wayne in das viktorianische zurückversetzte und der Mord seiner Eltern dadurch einen ganz anderen Flair bekam, sondern auch am Schwarz-Weiß-Look.War ich anfangs noch etwas skeptisch, zeigte sich schnell, dass die Schwarz-Weiß-Aufmachung ein absolutes Highlight darstellte. Die sonst schon sehr düstere Umgebung Gothams bekam förmlich ein Update und wirkte dadurch fast schon einschüchternd. Trotzdem war ich einfach nur fasziniert. Gerade die Gesichter hatten es mir unglaublich angetan, da sie aufgrund der vermehrten Schattensetzung noch furchteinflössender wirkten. Am besten war aber das ohne jede Nutzung einer weiteren Farbe eine unglaubliche Tiefe geschaffen wurde. Nichts wirkte platt oder eindimensional, sondern stets greifbar. Ein echtes Erlebnis für die Augen.Schließlich waren da noch die beiden Geschichten im Buch, welche ich ebenfalls nur loben kann. Was würde mir auch anderes übrig bleiben, denn sowohl die Jagd von Jack the Ripper durch Gotham, als auch das Abwenden von Gothams Zerstörung bei einer Weltausstellung waren einfach nur spektakulär. Hier erlebte ich wirklich ein Spektakel der Extraklasse, dass ich so schnell nicht vergessen werde.Wer Batman vermehrt nur seinen Kampf gegen die „Patienten“ von Arkham Asylum kennt oder als Mitglied der Justice League, der sollte sich sich diesen Band einmal greifen, um etwas völlig neues aus der Welt zu erleben. Damit meine ich natürlich nicht nur die Handlung, sondern eben auch den Zeichenstil, welche nur in schwarz-weiß war. Was eigenartig klingen dürfte, entpuppte sich für mich allerdings als ein unglaubliches Erlebnis, zudem ich bestimmt noch vermehrt zurückgreifen werde. Oder anders gesagt dieser Comic-Band war zu gut, um ihn nur einmal gelesen zu haben.
schöne schwarz-weiß-abenteuer des batmans zur viktorianischen zeit. sein gothamwird heimgesucht von jack the ripper. die zeichnungen mit den harten kontrasten zwischen dünnen hellen linien und flächigen schwarzen bereichen erinnern an munoz, der wie der batmankünstler und spätere hellboyzeichner aus südamerika kam. aber teils auch an frühe werke von manara.
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Letzte Aktualisierung: 23.09.2026 18:12 Uhr.