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EAN 9783787331888
Das Ende: Von der heiteren Hoffnungslosigkeit im Angesicht der ökologischen Katastrophe (Blaue Reihe)
Hersteller:
Meiner Felix Verlag Gmbh
· MPN: 1203755
Das Ende | Von der heiteren Hoffnungslosigkeit im Angesicht der ökologischen Katastrophe | Fuller
Bewertungen & Erfahrungen
4,2 von 5,0
6 Bewertungen
5 ★3
4 ★2
3 ★0
2 ★1
1 ★0
Verteilung basiert auf 6 vorliegenden Einzelbewertungen.
Wir bündeln Bewertungen aus verschiedenen Quellen
und geprüfte Nutzerbewertungen von testmonster.de, um dir ein ehrliches Gesamtbild zu geben.
Redaktion29.07.2026
testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch ist eine unglaublich tiefgehende und fesselnde Darstellung der aktuellen Klimakrise und ihrer komplexen Zusammenhänge, das ich uneingeschränkt empfehlen kann. Die Analyse ist sowohl wissenschaftlich fundiert als auch sehr zugänglich und begeistert.
Redaktion29.07.2026
testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch bietet einen sehr tiefgehenden und wichtigen Einblick in die aktuellen Klimaprobleme, ist aber in der Komplexität der Materie etwas dicht für Einsteiger.
Gebraucht ab 0,01 Euro, erst eine Kundenrezension: das Buch scheint ja unwichtig zu sein!Das Gegenteil ist der Fall! Aber weil der Text von Fuller unangenehme Wahrheiten formuliert, will ihn niemand lesen! Dafür habe ich ihn jetzt zum zweiten Mal - nach 2008 - gelesen, und er hat nichts von seiner Wucht verloren. Jeder Satz ein Treffer! Über manche Sätze könnte man stundenlang nachdenken. "Man lerne sich und die Welt so anzunehmen, wie sie sich nun einmal entwickelt hat. Die Entwicklung mag schlecht sein, aber gab es eine Alternative? Nein. Die Weichen wurden vor langer Zeit gestellt, nicht auf einmal, sondern nach und nach über Jahrtausende."Also: Dahin, wo wir heute mit Klimawandel, Rohstoffplünderung, Artensterben und jeglicher Naturzerstörung stehen, sind wir von selbst geraten, ohne böse Absicht. Hoffnung aber bleibt nicht. Es gibt kein Zurück. Aber auch ich "postmodernes Würstchen" habe ja den inneren Drang, etwas tun zu wollen. Entlastend, dass es um den großen Wechsel nicht mehr gehen muss. Sondern nur noch um die Wahrung der eigenen Würde, um Selbstachtung, um ein Bestehen vor dem eigenen Gewissen. Um nicht sich eingestehen zu müssen, nichts getan zu haben. "Man akzeptiere den Untergang, doch bestehe man vor sich selbst, indem man alles tut, um Natur und Mensch zu retten. Es gibt nicht mehr viel zu erledigen. Die großen Dinge sind getan. Die Rettung eines kleinen Feuchtbiotops, die Abwehr einer geplanten Autobahn, das Pflanzen eines Baumes - diese Bescheidenheit wird von uns nicht verlangt, sie ergibt sich zwangsläufig, wenn man sich und die Natur achtet."20 Jahre alt ist dieser Essay jetzt. Leute, lest ihn! Und werdet ruhiger und entspannter dabei! Ich zumindest werde wieder einmal versuchen, den darin gezeichneten Weg aus Ohnmacht und Resignation zu gehen. Die Argumentation ist schlüssig. Es ist schmerzhaft, Angst und Verleugnung abzulegen und der Realität ins Auge zu blicken. Aber die Chance, dadurch die heutige Situation zu akzeptieren, "in den Dingen zu schweben", und sich vom Druck zu befreien, so furchtbar viel erreichen zu wollen ökologisch gesehen, will genutzt sein!
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Letzte Aktualisierung: 22.09.2026 18:14 Uhr.