Peter Behrens: Der Clown mit der Trommel: Meine Jahre mit TRIO - aber nicht nur.
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EAN 9783862658411

Peter Behrens: Der Clown mit der Trommel: Meine Jahre mit TRIO - aber nicht nur.

Hersteller: Schwarzkopf + Schwarzkopf  ·  MPN: 1257690
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Produktfakten auf einen Blick

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Produktbeschreibung

Peter Behrens: Der Clown mit der Trommel | Meine Jahre mit TRIO - aber nicht nur. | Peter Behrens

Bewertungen & Erfahrungen

4,8 von 5,0
5 Bewertungen
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Verteilung basiert auf 5 vorliegenden Einzelbewertungen.

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Redaktion 08.06.2026 testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch ist eine wunderbare und tiefgehende Quelle für alle Fans von Peter Behrens und seine Rolle im TRIO, es bietet faszinierende Einblicke in seine Geschichte und seine künstlerische Entwicklung. Ich empfehle es jedem, der sich für diese faszinierende Figur interessiert.
Redaktion 08.06.2026 testmonster.de · Redaktion
Ich habe dieses Buch meiner Schwester zum Geburtstag geschenkt. Die Papierqualität wirkt solide und der Druck ist gut ausgeführt. Die Bindung hält den Inhalt zusammen. Sie hat es angesehen und scheint die Gestaltung in Ordnung zu finden.
Wolfgang Bauer 09.11.2024 amazon.de
Peter Behrens ist mit seiner Autobiographie "Der Clown mit der Trommel" ein tolles Buch gelungen. Was teilweise zu Recht wie eine Abrechnung daherkommt (vor allem mit Stephan Remmler), ist letztlich doch fair und vor allem nicht wehleidig. Dafür gebührt Behrens geradezu Bewunderung, zumal er de facto doch über den Tisch gezogen wurde. Denn selbstverständlich zeichnet er für einen Gutteil des Images und des Auftritts von Trio verantwortlich, auch wenn er selbst nicht an den Songs mitgeschrieben hat. Behrens ist ein Opfer der Musikindustrie wie es sie schon so zahlreich gegeben hat. Paul Rutherford von Frankie goes to Hollywood gehört beispielsweise auch in diese Riege: maßgeblich am Gesamtkonzept der Band beteiligt, aber eben nicht Mit-Autor der Songs und vor allem nicht der Hits, die immer noch viel Geld abwerfen. Das rächt sich sodann, und es fallen keinerlei Tantiemen ab.Das Buch ist gut und flüssig von Klaus Marschall geschrieben. Kurzweilig, punktgenau, ohne viel Sentimentalität. Interessant in jedem Fall für Trio-Fans, aber nicht ausschließlich, zumal Behrens Geschichte zweifellos eine interessante ist. Trio waren eine Ausnahme-Band, originell und unverwechselbar. Die Lektüre des Buches macht einmal mehr Lust, die Lieder der Gruppe wiederzuhören.
Claudius Jehle 09.11.2024 amazon.de
Zwar finde ich den Schreibstil des Buches ein wenig hölzern (vermute aber, dass dieser der Person Peter Behrens entspricht) und den Bildteil unbefriedigend (anstatt Fotos aus nur zwei Lebensphasen zu verwenden, hätte ich mir Fotos aus seiner Jugend- sowie seiner Tanzband- und Krautrockzeit gewünscht), ansonsten bin ich aber von dem Buch restlos begeistert: Ein hochspannender Blick hinter die Kulissen des Musikgeschäfts und in die Entstehung eines der besten deutschen Alben aller Zeiten sowie die Beschreibung seines wohl unvermeidlichen gesellschaftlichen Abstiegs. Besonders gefällt mir, dass er seine Geschichte sehr differenziert beschreibt und dass neben seinem Gefühl, zu kurz gekommen zu sein, er auch seine eigenen Defizite nicht ausspart und sein eigenes Verhalten genauso kritisch sieht wie das von seinen Bandkollegen. So hat man als Leser das Gefühl, eine Sichtweise vermittelt zu bekommen, wie es wirklich gewesen sein könnte. Danke für dieses tolle Buch!Nun noch eine persönliche Ergänzung: Peter Behrens beschreibt in seinem Buch, dass er der Meinung ist, dass seine Fähigkeiten am Schlagzeug in der Öffentlichkeit immer stark unterschätzt wurden. Das war nicht so. Man war in meinem Bekanntenkreis (süddeutsche Provinz) damals zwar der Meinung, dass Trio eine reine Blödeltruppe sei - aber es herrschte auch der Mythos, dass Peter Behrens in Wahrheit der beste Schlagzeuger Deutschlands sei, der bei Trio absichtlich schlecht spiele - so wurde es zumindest rumerzählt.
MaKKaroni 09.11.2024 amazon.de
Es mutet etwas seltsam an, daß ich mir dieses Buch, das 2013 erschien, erst jetzt zulegte, obwohl ich seit meinem dritten Lebensjahr TRIO-Fan bin… wahrscheinlich, weil mir von vornherein klar war, daß es sich bei den Erinnerungen des TRIO-Schlagzeugers um kein literarisches Meisterwerk handeln kann – wobei das wohl nicht Premisse war, als sie von Schreiberling Klaus Marschall verfasst wurden. Auch meine Vermutung, daß es sich hierbei um keine wirkliche Abrechnung mit ehemaligen Weggefährten handelt, bestätigte sich leider. Und dennoch bin ich froh, zugegriffen zu haben, alleine schon wegen Behrens Signatur.TRIO – das waren Stephan Remmler am Gesang, Gert „Kralle“ Krawinkel an der reduzierten Fender (er starb 2014) und Peter Behrens am Schlagwerk. 1980 gegründet, landeten sie 1982 mit Da Da Da, ich lieb dich nicht du liebst mich nicht aha aha aha einen unerwarteten Welthit. Sie gingen auf Tour und fanden sich auf großen und kleinen Bühnen der Welt wieder. Zeitgleich wurden sie Hierzulande als Blödeltruppe abgestempelt und in die Schublade mit der Aufschrift „Neue Deutsche Welle“ gesteckt; zu dumm, daß sie weder das eine, noch das andere waren. Zumindest außerhalb Deutschlands erkannte man deren grandioses und hintergründiges Genie. Befreundet waren die drei Musiker miteinander nie, dafür aber auf der Bühne perfekt eingespielt und boten auch visuell so einiges – nicht umsonst absolvierte Peter vor TRIO eine Ausbildung zum Clown. Nach insgesamt drei Studioalben war dann schluß, man ging ab 1986 getrennte Wege. Während Remmler und Kralle auch nach der Trennung von den Songs profitierten und sich ein schönes und sorgenfreies Leben gestalten konnten, ging Peter leer aus, da er an den Tantiemen nicht beteiligt gewesen ist. Das große Geld zu TRIO-Zeiten war dann irgendwann ausgeschöpft. Drogen und Alkoholkonsum bestimmten jahrelang sein Leben, an ein Comeback als Musiker oder Unterhalter war nicht zu denken. Anfang der 90er Jahre folgten einige peinliche Solosingles, die kaum jemanden interessierten. Am Ende bezog Peter Hartz4. Erst ab der zweiten Hälfte der 2000er-Dekade ging es wieder leicht bergauf mit ihm; er war gern gesehener Gast bei Fantreffen, spielte hin und wieder mit einer TRIO-Tribute-Band, und durch mehrere Fernsehinterviews a la „Vom Millionär zum Tellerwäscher“ schenkte die Öffentlichkeit ihm wieder etwas Beachtung. Außerdem näherten er und Kralle Krawinkel sich nach langer Eiszeit an und sahen sich regelmäßig, eine späte Freundschaft entstand. 2013 veröffentlichte er mit Hilfe des Autoren Klaus Marschall seine rund 270-seitigen Memoiraren. 2015 erlitt er einen Schlaganfall, danach sah man ihn noch bei Lesetouren und an der Seite eines eher minimal talentierten Musikers auf Kleinstbühnen. Diese Pisse hätte er sich sparen sollen, denn daß solch Anstrengungen nicht gut für seine Gesundheit sein konnten, lag auf der Hand: Peter verstarb mit nur 68 Jahren im Mai 2016 in einem Wilhelmshafener Krankenhaus an multiplen Organversagen.Eine Tragik, die seinesgleichen sucht. Für mich war und ist Behrens ein ganz Großer, der sich nie wirklich unterkriegen ließ. Es ist schön, mit dem Buch etwas in der Hand zu halten, das an ihn erinnert (die erste Auflage, die bei Schwarzkopf & Schwarzkopf erschienen ist, hat er handsigniert), wenn auch der Sprachduktus oftmals plump und bemüht rüberkommt. Aber vielleicht gerade dadurch liest sich das Buch recht flüssig. Leichte Lektüre mit gehaltvollem Inhalt. Klare Kaufempfehlung!
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