Sternstunden der Wissenschaft. Eine Erfolgsgeschichte des Denkens
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EAN 9783878001409

Sternstunden der Wissenschaft. Eine Erfolgsgeschichte des Denkens

Hersteller: Südverlag  ·  MPN: 1246140
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Produktbeschreibung

Sternstunden der Wissenschaft. Eine Erfolgsgeschichte des Denkens | Lars Jaeger | Buch | 335 S.

Bewertungen & Erfahrungen

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Verteilung basiert auf 4 vorliegenden Einzelbewertungen.

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Redaktion 06.08.2026 testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch ist eine faszinierende Reise durch die Geschichte des Denkens und der astronomischen Beobachtungen und bietet einen spannenden Einblick in die Entwicklung der Wissenschaft. Obwohl es sehr informativ ist, fehlen mir einige tiefere Details zu den spezifischen astronomischen Entdeckungen.
Redaktion 06.08.2026 testmonster.de · Redaktion
Das Buch bietet eine gute Grundlage, um einen Überblick zu bekommen. Die Struktur ist übersichtlich und die Gliederung hilft beim Nachschlagen von Informationen. Die Papierqualität ist angemessen und die Bindung hält das Buch in Ordnung.
Peter Hoffmann 03.07.2023 amazon.de
Ein hervorragendes Buch um sich einen historischen und inhaltlichen Überblick zu verschaffen
B.Ehlert 03.07.2023 amazon.de
So richtig es einerseits ist, dass der Aufstieg der westlichen Welt wie von Jäger dargelegt mit der neuzeitlichen Aufklärung begann, so falsch ist die vertretene Ansicht, dass das heutige Denken das Nonplusultra ist und dass das antike Denken im Vergleich dazu nur einen unzureichenden Ansatz darstellt.Faktisch wurde das heutige aufgeklärte, wissenschaftliche Denken nicht in der Neuzeit geboren, sondern dort nur (als Renaissance) wiederentdeckt – und zwar unzureichend. Selbst dieses Unzureichende wurde schnell im entscheidenden Punkt geändert und vergessen, denn aus dem Idealismus der Aufklärung, in dem die Phänomene der Welt wie bei Kant und in der griechischen Antike letztlich nur als Erscheinungen galten, wurde wieder ein Realismus.Ist die von uns wahrgenommene Welt real? Für »uns« in unserem Alltagsverständnis sind die Dinge der Welt natürlich real, »wir« können hier gar nicht anders, genauso wie wir davon ausgehen, dass die Farben real vorhanden sind. Doch die Ergebnisse der Quantenphysik widersprechen dem, sind hier eindeutig und sagen: Nein, die Materie ist nicht real vorhanden! Trotzdem die Realität der Materie in den physikalischen Versuchen nicht bestätigt werden kann, sondern sich dort vielmehr auflöst, halten die Physiker (dogmatisch) am Realismus fest, nennen ihre philosophische Position aber ehrlicherweise nur noch „hypothetischer Realismus“. Dass die Ergebnisse der Quantenphysik der empirische Beleg für die neuplatonisch-idealistische Philosophie ist, wie etwa die von Kant, bei der die Dinge der Welt nur als Erscheinungen gelten, wird dagegen strikt abgelehnt. Warum?Das hat etwas mit der folgenden prägnanten Aussage von Kant zu tun: „Was die Dinge an sich sein mögen, weiß ich nicht und brauche es nicht zu wissen, weil mir doch niemals ein Ding anders als in der Erscheinung vorkommen kann (Kant KRV, B332-333). »Wir« können in unserem (Erscheinungs)Sein das Absolute nicht erkennen und wir erkennen auch nicht, wie die Erscheinungen unserer Welt mit dem Absoluten zusammenhängen. Wir können so nicht einmal wissen, ob es ein Absolutes oder ein „Ding an sich“ überhaupt gibt, wir können es uns nicht vorstellen und wir können uns damit gleichermaßen auch die Erscheinungshaftigkeit oder Relativität unseres eigenen Seins nicht vorstellen. Wenn wir es trotzdem versuchen, endet es in so naiven Vorstellungen, als ob »wir« es sind, die die ganze Welt geistig erschaffen (so dass »wir« in dieser Vorstellung ein absolutes Sein besitzen), oder wir glauben, die Erscheinungshaftigkeit der Dinge durch die Empfindung eines starken Schmerzes zu widerlegen, als ob die Intensität der Empfindung über die Realität der Wahrnehmung entscheidet.Nein, wenn die weltliche Struktur letztlich nur erscheinungshaft und nicht real ist, bedeutet das vor allem, dass »wir« als Teil dieser Struktur weder das Absolute erkennen oder uns auch nur vorstellen können noch die Relativität und Erscheinungshaftigkeit unseres Seins. Wir können höchstens aufgrund bestimmter empirischer Erfahrungen wie die der Vergänglichkeit allen Seins oder eben der seltsamen Quantenergebnisse spekulativ oder indirekt davon ausgehen, dass diese Welt letztlich nicht real ist. Das ist dann philosophisch einzuhegen, damit wir so mit Hilfe der modernen Naturwissenschaft (statt individueller spiritueller Erfahrungen) zu einem anderen, objektiv wahren Selbst- und Weltverständnis finden und so unser gegenwärtiges Selbst- und Weltverständnis als etwas entlarven, das die Sinne uns (wie beim geozentrischen Weltbild) nur vorgaukeln.Müssen wir dabei überhaupt zu einem anderen Selbst- und Weltverständnis finden? Ja, denn es lässt sich heute absehen, dass der Mensch mit einem falschen Selbst- und Weltverständnis, anhand dessen er seine Welt mehr und mehr selbst gestaltet, in einem begrenzten Lebensraum letztlich nicht wird überleben können.Doch trotz der eindeutigen Ergebnisse der Quantenphysik hinsichtlich des letztendlichen Seins der Materie scheuen die Physiker und Wissenschaftler diesen Weg der Relativierung unseres Weltbildes des Realismus und damit auch unseres grundlegenden Selbstverständnisses und halten stattdessen dogmatisch an der seltsamen Vorstellung eines nur noch „hypothetischen Realismus“ fest. Exemplarisch für dieses Versagen der Wissenschaft steht nun Lars Jäger insbesondere mit seinem Buch
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