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EAN 9783959880244
Aurélien Massons PARIS NOIR: Storys. Zwölf exklusive Geschichten der besten Pariser Noir-Autoren (CulturBooks-Noir-Reihe)
Aurélien Massons PARIS NOIR | Storys. Zwölf exklusive Geschichten der besten Pariser Noir-Autoren
Bewertungen & Erfahrungen
4,7 von 5,0
6 Bewertungen
5 ★4
4 ★2
3 ★0
2 ★0
1 ★0
Verteilung basiert auf 6 vorliegenden Einzelbewertungen.
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Redaktion13.07.2026
testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch ist ein fantastisches literarisches Städteporträt und eine wunderbare Reise durch die französische Kultur. Die zwölf Kurzgeschichten bieten spannende Blickwinkel auf die verschiedenen Stadtviertel und sind absolut faszinierend.
Redaktion13.07.2026
testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch ist ein faszinierendes und spannendes literarisches Städteporträt Frankreichs, das mich sofort in die verschiedenen Stadtviertel entführt. Die 12 Kurzgeschichten bieten wunderbare Einblicke und sind eine tolle Lektüre.
Mit Vergnügen und Begeisterung habe ich die zwölf Kurzkrimis aus PARIS NOIR verschlungen – jede Story eine Perle aus der Feder bekannter französischer Autoren. Ihre Charaktere sind ziemlich abgehalfterte Gestalten, die sich im unteren sozialen Milieu von Paris mit der gehörigen Portion krimineller Energie und Hoffnungslosigkeit tummeln. Hierzulande wird in Anthologien so manch öde Geschichte verbraten, die besser nicht das Licht der Öffentlichkeit erblickt hätte, doch in dieser Sammlung ist das nicht der Fall. Lesern, die entweder ungewöhnliche, hochkarätige Kurzgeschichten lieben, oder Paris von unten, oder beides zusammen, sei PARIS NOIR ans Herz gelegt. Schräg, skurril, originell und von enormer literarischer Bandbreite.
Mit Krimianthologien ist es häufig wie mit LPs oder Musik-CDs: Es gibt ein paar gute Titel, viel Mittelmaß und zwischendurch oder zum Schluss auch Schrott.Nicht so in Paris Noir. Hier reihen sich bis zum Schluss feine Stücke aneinander. Schon das Vorwort von Herausgebers Aurélien Massons stimmt uns ein auf Paris, aber nicht so wie wir es als Touristen gern wahrnehmen, die Stadt mit verklärtem Blick sehen, die Banlieues ausblenden und die Terrorakte der letzten Jahre vergessen.In Paris Noir werden in zwölf Kurzstorys zwölf Stadtteile und deren Bewohner vorgestellt, abseits der Champs–Élysées, abseits von Eiffelturm und anderen Touristenattraktionen, weit weg von aufgehübschten Ecken der Metropole mit dem Flair ihrer feinen Gesellschaft, Kunst- und Modetempeln, Restaurants mit exquisitem Essen und Trinken sowie den „landestypischen“ Bistros…..und so vielem mehr, was uns ins Schwärmen bringt.In Paris Noir wird die dunkle Seite der Stadt porträtiert. Zwar wird in einigen Storys die Liebe beschrieben, jedoch nicht die romantische bei Candlelightdinner. Es ist eine „verzehrende“ Liebe in „Der Chinese“ von Chantal Pelletier, in der es für den chinesischen Touristen, der sie erlebt, nur einen Ausweg ging: den Tod. Und wenn eine Prostituierte unter massiver Gewalt ihres Zuhälters leidet, der zufällig Polizist ist, kann sie nur durch die Liebe ihres Chauffeurs gerettet werden („Der Chauffeur“ von Marc Villard).Tragödien spielen sich in diesem Paris ab, „tragische Tragödien“ können sie genannt werden, die selbst den hartgesottenen Krimi-Thriller-Noir- Leser berühren. Nach dem Titel in Erinnerung an Édith Piaf „La Vie en rose“, hier als Geschichte mit traurigem Ausgang von Dominique Mainard. Ein Leben, alles andere als rosa, endet darin in Düsternis, ein anderes zerbricht daran.So zieht es sich durch, durch Paris Noir, mit Personen, die gebeutelt werden von der Gentrifizierung ihres Kiezes, oder von der Unbedarftheit junger Krimineller auf ihrem Raubzug mit einem ungewöhnlichen Ende.Und zum Schluss? Eine völlig abgedrehte Story, von der ich beim ersten Lesen empfinde, dass ich ihr intellektuell nicht gewachsen bin. Sozusagen ein „Hurz“ der Kriminalstory, in der ich mich fremd fühle mit dem Titel „No Comprendo L’Étranger“ von Hervé Prudon – Camus lässt grüßen.Paris Noir, darin die dunklen Ecken und Seiten der Stadt abstoßend, verwerflich, brutal und trist – wie Noir-Freunde sie lieben.
Eine insgesamt sehr nett zu lesende Sammlung von short stories, oder, manchmal, Bewusstseinsströmen.Sehr charmant wirkt die jeder Geschichte voran gestellte Straßen, bzw. das Arondissement. Gleichzeitig Hommage und anschauliche Hilfestellung für den versierten Flaneur.Leider sind die Geschichten von sehr unterschiedlicher Qualität: Von abgeschlossenen Stories im Sinne des crime. noir. bis hin. zu abgedroschenen Drogenmorden und skizzierten Eindrücken eines Sterbenden ist alles dabei.Nette Kollektion, die aber auch in grammatikalischer Hinsicht ein besseres Lektorat vertragen könnte.
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Letzte Aktualisierung: 22.09.2026 18:14 Uhr.