Klappentext / Inhalt:Robin kann es nicht fassen. Endlich hat er eine heiße Spur zu seinem Vater gefunden, da fordert dieser ihn auf, seine Suche zu beenden. Aber Ronja hält trotz der drohenden Gefahr nichts von aufgeben. Im Gegenteil: Wenn die YOUNG GUARDIANS Robins Vater schützen wollen, müssen sie herausfinden, wer hinter dem Attentat steckt. Mit Hilfe ihrer treuen Freunde Jonas, Bruder Tuck und Little John finden sie das entscheidende Puzzleteil, um einen Umweltskandal gigantischen Ausmaßes aufzudecken.Doch die Gegenseite schreckt vor nichts zurück. um ihren Profit zu sichern und zu verhindern, dass ihre Verbrechen ans Tageslicht kommen. Und sie planen schon den nächsten Coup. Werden die YOUNG GUARDIANS den Wettlauf gegen die Zeit gewinnen?Cover:Das Cover ist sehr spannend gestaltet. In der Silhouette eines Mädchens erkennt man verschiedene brenzliche Szenarien und so wird bereits durch das Cover Spannung erzeugt. Auch passt es optisch sehr gut zu dem Cover des ersten Bandes dieser Reihe.Meinung:Die spannende Suche nach Robins Vater geht weiter. Es handelt sich hierbei um den zweiten Band der Reihe. Mir war der erste Band nicht bekannt, aber auch ohne diesen kam ich ganz gut und schnell ins Geschehen und die Handlungen hinein. Dabei war die kurze Zusammenfassung zu Beginn des Buches sehr hilfreich. Die Geschehnisse sind spannend und bildlich erzählt. Robin und seine Freundin Ronja haben den Beweis erhalten, dass sein Vater noch lebt, doch noch ist das Wirrwarr und die Fragen recht groß und es erschließt sich einem erst nach und nach.Inhaltlich möchte ich hier jedoch gar nicht zu sehr ins Detail gehen und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen zum Buch zurück.Der Schreibstil ist angenehm und locker lesbar. Es lässt sich recht leicht und flüssig lesen. Schnell kommt man in Handlungen und Charaktere hinein. Die einzelnen Kapitel haben eine gute und angenehme Länge, so dass diese einen guten Lesefluss ermöglichen. Die Kapitelanfänge sind sehr schön gestaltet und durch die unterschiedlichen kleinen Schattenbilder bzw. Illustrationen werden diese Anfänge auch sehr gut hervorgehoben. Die Überschriften sind passend, ohne dabei zu viel zu verraten.Die Geschichte ist spannend und actionreichen angelegt und sorgt für gute Unterhaltung. Die Charaktere wirken sehr real und authentisch und so kann man sich auch gut in deren Lage und Suche hinein versetzen. Robin aber auch Ronja waren mir schnell sympathisch und gemeinsam mit ihnen ist die Suche sehr explosiv und interessant. Mir hat diese Geschichte sehr gut gefallen. Ein tolles Jugendbuch ab ca. 11 Jahren.Wer es spannend mag und gern miträtst, ist hier genau richtig und sollte auf jeden Fall mal einen Blick hinein werfen.Fazit:Spannende und actionreichen Geschichte, mit authentischen Charakteren und einer tollen Umsetzung.
Der 1958 geborene Andreas Schlüter hat zwar eine Ausbildung zum Kaufmann gemacht, aber schon früh seine Liebe zur Arbeit mit Kindern entdeckt und später auch seine journalistische und schriftstellerische Ader. Inzwischen ist er Autor von über 120 Kinder- und Jugendbüchern und arbeitet gelegentlich als Drehbuchautor. Neu erschienen ist nun der zweite Teil der „Young Guardians“-Trilogie mit dem Titel „Eine explosive Entdeckung“.Nachdem er herausgefunden hat, das sein Vater mitnichten bei dem Unglück starb, bei dem seine Mutter ihr Leben verlor, gab es für Robin kein Halten mehr, im Kinderheim zu bleiben, vor allem nicht, als er Hinweise entdeckte, dass der Gesuchte sich sogar noch in Hamburg aufhält.Obwohl er eine Nachricht erhält, dass er nicht weitersuchen soll, stachelt das den Jungen immer noch weiter an, denn er will sich nicht so einfach geschlagen geben und Antworten. Zusammen mit seiner Freundin Ronja und ein paar anderen Verbündeten verfolgt er weiter Spuren und stößt dabei auf gefährliche Geheimnisse.Auch wenn dies der zweite Band ist, wird der Einstieg durch eine Zusammenfassung der vorhergehenden Ereignisse einfach gemacht. Und so taucht man nach den beiden Seiten recht schnell wieder in die Handlung ein, die jetzt noch einmal einen Zahn zulegt. Denn Robin tappt nicht länger im Dunklen sondern geht mit seiner Freundin gezielt den bekannten Spuren nach.Und die haben es in sich, erweist sich doch die dem Jungen zugespielte Warnung als sehr ernst gemeint, muss er sich doch nicht nur vor Polizei und Jugendamt verstecken, auch ein seltsamer Typ ist hinter ihm her und scheut vor Gewalt nicht zurück.Dadurch wird klar, dass sein Vater gute Gründe hatte, unterzutauchen und auch jetzt immer noch aufpassen muss. Denn scheinbar ist er zusammen mit anderen auf etwas gestoßen, was nicht aufgedeckt werden darf.Die Leser bekommen in diesem Band eine erste Ahnung, um was es sich handelt und damit kommt nun auch der Umwelt-Aspekt ins Spiel. So macht der Autor auf unterhaltsame Weise darauf aufmerksam, was alles so fernab des Lichts der Öffentlichkeit getrieben wird.Der Abenteueraspekt steht natürlich im Vordergrund.Sehr angenehm dabei ist, dass Ronja und Robin ganz eigene Qualitäten haben und so gleichberechtigt nebeneinander stehen in der Geschichte, was das Buch sowohl für Jungen als auch Mädchen interessant macht.Wie man sich denken kann, kommt die Handlung zwar ein ganzes Stück weiter, besitzt aber auch einen dramatischen Cliffhanger, der die Weichen für den dritten und abschließenden Band stellt.Mit „Eine explosive Entdeckung“ schreibt Andreas Schlüter nicht nur die Trilogie um die „Young Guardians“ weiter, sondern bringt nun auch endlich den Umweltaspekt mit Wucht und an einem dramatischen Beispiel ein. So werden die jungen Leser unterhaltsam und spannend an ein wichtiges Thema herangeführt, das nicht einmal so sehr aus der Luft gegriffen ist.