Mit diesem Comic ist ein richtiges Kunststück gelungen. Denn auf lediglich 23 Seiten wird die Ostergeschichte vom letzten gemeinsamen Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern in Jerusalem über das „Gerichtsverfahren“, die Kreuzigung bis hin zum gemeinsamen Mahl mit zwei seiner Jünger in Emmaus nach der Auferstehung erzählt. Dabei wurden die Berichte aus allen vier Evangelien berücksichtigt und unter einen Hut gebracht, was ich beachtlich finde, und so geht nichts verloren. Nicht nur die schriftlichen Erläuterungen sind umfassend, auch die Zeichnungen fangen viele Details ein und überzeugen mich so, wie sie es schon in den zuvor gelesenen und angeschauten Bibelcomics getan haben,Diese Geschichte, die uns immer wieder in der Osterzeit begegnet, ist gewaltig und emotional von Trauer und Wut bis hin zu großer Freude, und beeindruckt mich jedes Mal aufs Neue. Der Comic hat sich trotz der wenigen Worte dennoch noch tiefer eingegraben. Denn das vage Kopfkino wird nun in konkreten Bildern erzählt, die eindringlicher diesen Teil von Jesu Leben erzählen, als Wörter es könnten.„Die Ostergeschichte in Comics“ eignet sich gut für Kinder, die noch nicht gut lesen können, oder nicht viel Spaß daran haben, denn hier erleben sie in Bild und Wort kurz, knackig und lebendig auf den Punkt gebracht das schon lange Vorherbestimmte. Beim Betrachten habe ich parallel dazu die Textstellen nachgelesen, die zu Beginn jedes Comic-Kapitels, davon gibt es fünf, vermerkt sind, und so die Ostergeschichte in ihren Einzelstationen sehr emotional erneut kennengelernt und vertieft.Ich möchte diesen Band nicht nur Kindern und „lesefaulen“ Jugendlichen empfehlen, auch Erwachsenen, die Comics mögen und mal etwas besonderes kennenlernen möchten.
"Die Ostergeschichte in Comics" von Sergio Cariello, erzählt die Passionsgeschichte kompakt und spannend in einem bildgewandten Comic.Ein Abendessen in Jerusalem und eins in Emmaus. Dazwischen entfaltet sich eine dramatische Geschichte zwischen Freundschaft, Verrat, Traurigkeit und Hoffnung. Sergio Cariello erzählt die Ostergeschichte kompakt aber dennoch detailreich und bildgewand in einem Comic. Man begleitet Jesus in den letzten Tagen seiner Kreuzigung, die er gemeinsam mit seinen Freunden verbringt. Obwohl die Passionsgeschichte allseits bekannt ist, wird sie sehr einnnehmend und spannend erzählt, die besonderns durch die tollen sehr ausdrucksstarken Comicbilder und Illustrationen auflebt. Der Wortlaut ist kurz, leicht und gut verständlich. Das Comic ansich ist mit 23 Seiten eher kurz, aber dennoch durch die recht grossen Buchseiten sehr einnehmend und aussagekräftig geschrieben. Der Inhalt wird verständlich wiedergegeben. Toll ist, das es zu jedem Abschnitt auch der entsprechende Vers aus der Bibel enthält, um die angegebenen Stelle anschlagen und nachlesen zu können.Man fühlt sich kurzweilig sehr gut unterhalten und erlebt durch die detailreichen Illustrationen, die Ostergeschichte hautnah.Ein insgesamt empfehlenswert und toller Comic zur Ostergeschichte.
Anfang des Jahres erschien im Francke-Verlag die Ostergeschichte in Comics , ein weiterer Band der Comics -Reihe, passend zu Ostern.Auf 23 Seiten wird hier die Ostergeschichte sehr detailreich und zusammenfassend aus den 4 Evangelien erzählt. Das ist hier wunderbar gelungen und es ist nichts verloren gegangen. Das Comic startet mit dem Abendmahl und geht so durch die Merkmale, Gebet im Garten Gethsemane, Verrat, Verhaftung, Verhör und schlussendlich auch die Kreuzigung. Dazwischen werden aber auch die kleineren Details wie das Spielen um den Mantel, die Hilfe beim Kreuz tragen von Simon von Kyrene etc. nicht vergessen.Besonders gut gefällt mir, dass die Bibelstellen oben immer aufgelistet werden und man auch direkt nachlesen kann, wie es genau in der Bibel beschrieben wird.Als ich die Illustrationen zum ersten Mal gesehen habe (ohne den Text dabei zu lesen) war ich etwas überrascht, dass die Bilder so dunkel gestaltet sind und auch die Gesichter sehr ausdrucksstark , z.T. sehr grimmig dargestellt werden. Jetzt, wo ich es aber mit Text und im Zusammenhang mit der Ostergeschichte nochmals in Ruhe gelesen habe, finde ich es doch gelungen, denn es hinterlässt eine Stimmung, die nicht rosarot ist. Und genau das war es an Ostern ja auch. Viel Wut, Verrat, Angst und das Flehen zu Gott. Der letztere Teil des Comics ist wieder etwas heller gestaltet und somit auch sehr passend.Unsere Kinder 10, 8, und 5 Jahre finden den Comic auch gut, denn es stellt die Ostergeschichte doch noch auf eine andere Art und Weise dar, wie wir es als Eltern immer erzählen.Zusammenfassend kann man also sagen, dass wir den Comic doch weiterempfehlen würden, doch eher an ältere Kinder, Jugendliche oder Erwachsene.