Ich habe bis jetzt 4 Sorten ausprobiert:- Matcha- Tonkabohne- Cookie- HaselnussAlle 4 Eissorten sind gelungen!! Mit der Eismaschine von Krups (etwa 70 Euro).Ein paar Tipps von mir:- Falls ihr Bio-Kokosmilch verwendet solltet ihr diese erhitzen (falls das Rezept es nicht eh vorgibt), damit sie wieder emulgiert. Sie flockt ansonsten aus und diese Flocken gehen auch beim Gefrierprozess nicht mehr weg. Ihr erkennt Bio-Kokosmilch vor allem daran, dass sich das feste Kokosfett der Milch oben absetzt und nicht mit dem Kokoswasser verbunden ist.Geschmacklich muss ich sagen, dass man bei den meisten Rezepten Kokosmilch vorfindet, in mehr oder weniger dominanter Menge. Wer kein Kokos mag, kann die Kokosmilch wohl durch Sojasahne ersetzen (das habe ich aber noch nicht getestet). Ich mag den Geschmack von Kokos, also ist das für mich absolut kein Problem. Aber Kokos schmeckt man bestimmt nicht bei allen Eissorten raus. So schmeckt z.B. das SUPERLECKERE Haselnusseis (bei dem ich die Sojamilch durch Haselnussmilch ersetzt habe) absolut nicht nach Kokos. Das Matchaeis auch nicht.Ich finde die Rezepte toll weil sie einfach sind und man nicht viele verschiedene Zutaten benötigt. Wichtigste und eigentlich immer vorkommende Zutaten: Johannisbrotkernmehl, Guarkernmehl, KokosmilchFür die Abmessung solltet ihr euch eine Brief- / Goldwaage zulegen die auch 0.5 g abwiegen kann. Ich habe es jetzt pi mal Daumen abgemessen weil meine Waage erst bei 2 g genau abwiegt. Aber das Eis ist ja trotzdem gelungen.Und das Eis hält sich auch echt lange im Gefrierfach und wird nicht so mega steinhart wie ich es erwartet hatte. Es bleibt portionierbar, auch wenn es schon ein kleiner Kraftakt ist :-) Wichtig ist, dass man es innerhalb der Aufbewahrungsdose noch mit einem Papier abdeckt. Empfohlen wird Wachspapier, ich habe aber einfach das Käsepapier meiner Eltern verwendet, klappt anscheinend auch. Hauptsache es können sich keine Eiskristalle bilden.Ich kann das Buch wirklich WÄRMSTENS empfehlen, sogar meinen Eltern, Schwiegereltern und Geschwistern schmeckt das Eis :-) Und die sind alle keine Veganer. Das Eis schmeckt auch echt nicht vegan!
Super leckeres Eis und nettes Layout :)seit ich dieses Buch habe, ist meine Eismaschine mindestens 1x wöchentlich im Gebrauch. Die Rezepte sind echt simpel: meistens mixt man nur ein paar Zutaten zusammen und ab gehts in die Eismaschine. Bei manchen Sorten muss die Masse noch kurz auf den Herd und abkühlen, aber daneben kann man ja gut was anderes erledigen. Das Ergebnis war jedenfalls jedesmal himmlisch! Vernaschen sollte man das Eis am besten direkt danach oder bis zu max 3 Std - dann ist die Cremigkeit noch gut gegeben :)Ich habe auch fast direkt mit Eigenkreationen gestartet, d.h. die Pflanzenmilchsorten ausgetauscht (weil ich kein Soja vertrage, bzw wenn man mal nur eine Sorte zuhause hat) und Sorten gemischt oder ganz was neues probiert.Bei den Cremesorten ist glaube ich die Kokosmilch immer wichtig, weil das Eis durch den hohen Fettgehalt schön cremig wird. Der Kokosgeschmack kommt dann (wenn es nicht grade die Kokos-Sorte ist) gar nicht wirklich durch. Ich persönlich finde zum Zubereiten des Eis die Kokosmilch im Tetrapack (wo fester/flüssiger Anteil nicht getrennt sind, sondern alles homogen ist) einfacher, weil sich bei der keine Flocken ausbilden. Wer jedoch die Kokosmilch mit den 60% Anteil und ohne den ganzen E Nummern verwenden will, kann die flüssige Masse auch einfach mal aufkochen, das hat auch gut geklappt bei mir. Da muss man halt drauf achten, dass man verhältnismäßig ca genausoviel flüssigen wie festen Anteil aus der Dose rausholt, oder man nimmt einfach die ganze Dose und erhöht die Menge der anderen Zutaten entsprechend.Was ich unbedingt noch anmerken wollte, ist, dass ich keine Feinwaage benutze! Ich habe am Anfang überlegt, mir eine zu kaufen, wollte aber dann doch mal so Herumprobieren, anstatt wieder Geld auszugeben (Johannisbrotkernmehl und Guarkernmehl sind auch noch separat zu besorgen). Hat auch super funktioniert, ich nehme einfach eine Spitze eines Teelöffels - auf der Dose des Guarkernmehls stand nämlich der Hinweis, dass ein halber gestrichener Teelöffel ca. einem Gramm entspricht, danach habe ich mich dann gerichtet (also für 0.5g dann 1/4 gestrichener Teelöffel). An der Konsistenz und am Geschmack konnte ich keinen Mangel feststellen, das Ergebnis war immer wunderbar cremig! Probiert es am besten mal so aus bevor ihr in eine Feinwaage investiert (sind zwar nicht so teuer, aber meiner Meinung nach nicht notwendig)Das Buch allgemein finde ich echt gut gemacht, es sind einige Basic Sorten drin aber auch ausgefallenere. Das einzige, was ich schade finde, ist, dass zu dem Inbetwiener-Keks nur ein Rezept drin ist. Ich kann mich auch täuschen, aber ich dachte immer, dass es zu den unterschiedlichen Sorten auch verschiedene Kekse gab (z.b. Mit Mohn, Nüssen etc), ist aber nur ein gewöhnliches Cookie Rezept enthalten. Habe ich aber auch schon ausprobiert und schmeckt auch echt super! :) auch nach 1 Tag (länger hats nicht gehalten, da war der Hunger zu groß) im Gefrierfach im Butterbrotpapier wars super, es muss zwar etwas auftauen, aber man kann den Keks auch gut halbieren/Vierteln, dann gehts noch schneller.