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En la Barcelona de finales de los años 50, Daniel Sempere ya no es aquel niño que descubrió un libro que habría de cambiarle la vida entre los pasadizos del Cementerio de los Libros Olvidados. El misterio de la muerte de su madre Isabella ha abierto un abismo en su alma del que su esposa Bea y su fiel amigo Fermín intentan salvarle.
Bewertungen & Erfahrungen
4,8 von 5,0
6 Bewertungen
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Verteilung basiert auf 6 vorliegenden Einzelbewertungen.
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Redaktion22.08.2026
testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch ist ein faszinierendes Werk, das mich sofort in die Barcelona der späten 50er Jahre entführt und mich tief berührt. Die Geschichte von Daniel Sempere ist wunderbar erzählt und voller Leben.
Redaktion22.08.2026
testmonster.de · Redaktion
Ein interessantes Werk von Planeta, das die Atmosphäre Barcelonas in den späten 50er Jahren einfängt, bietet aber einige kleinere Schwächen in der Ausführung.
Das Labyrinth der der Lichter ist der vierte und letzte Teil der Barcelona-Tetralogie, welche mit dem „Schatten des Windes“ ihren Anfang nahm und mit dem „Spiel des Engels“ und dem „Gefangenen des Himmels“ fortgesetzt wurde.Vor ein paar Jahren, als ich den „Gefangenen des Himmels“ las, war mir mit dem Ende klar, dass es einen vierten Teil geben musste und konnte es kaum erwarten, bis dieser endlich erscheinen würde.Als es dann im November letzten Jahres endlich soweit war, kaufte ich mir die sogar spanische Ebook-Version und ließ diese von Übersetzungsprogrammen übersetzen. Das Ergebnis war zwar etwas holprig, aber brauchbar und ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch hat mir sehr gut gefallen.Jetzt ist die deutsche Ausgabe erschienen. Ich habe vorab den S.Fischer Verlag kontaktiert und ein Rezensionsexemplar erhalten :-).Das Buch ist recht dick, mit 900 Seiten das umfangsreichste der Tetralogie. Es ist ansprechend gestaltet. Ich habe mich beim Warten auf das Buch gefühlt wie der kleine Junge auf dem Cover, welcher angelehnt an die Fensterscheibe eines Buchgeschäftes steht und ein Buch betrachtet.Einen Unterschied gibt es in der Titelübersetzung.Die spanische Ausgabe heißt „Laberinto de los Espiritus“ - „Labyrinth der Geister“.Ich denke beide passen gut.Peter Schwaar, welcher auch schon die anderen Barcelona-Romane übersetzt hat, hat auch hier ganze Arbeit geleistet. Das Buch liest sich flüssig und gut. Unverkennbar sind die bildhafte, phantasievolle und wortgewaltige Sprache Zafons. Man taucht ein in eine andere Welt und Zeit und bekommt Lust, sich selber auf nach Barcelona zu begeben.Die einzelnen Romane der Barcelona-Tetralogie bilden in sich geschlossene Einheiten und müssen nicht zwangsläufig in chronologischer Reihenfolge gelesen werden, für die Lektüre dieses Bandes wäre dies meiner Meinung nach jedoch hilfreich.Zafon nimmt uns mit in das Barcelona der späten 50er Jahre.Daniel Sempere ist nicht mehr der kleine Junge aus dem „Schatten des Windes“. Er führt jetzt die Buchhandlung und ist verheiratet mit Bea, beide haben einen Sohn namens Julian. Eines nachts hat Daniel einen Traum, der ihn zum Friedhof der Vergessenen Bücher führt, wo er seine tote Mutter Isabella findet, welche ihm den Auftrag gibt, die Wahrheit über Ihren Tod zu erzählen. Daniel beginnt mit Fermin die Geschichte seiner Familie aufzuschreiben.Die Hauptperson des Buches jedoch ist Alicia Gris, welche als kleines Mädchen im Spanischen Bürgerkrieg bei einem Luftangriff schwer verletzt und von Fermin gerettet wurde.Alicia arbeitet bei der Geheimpolizei in Madrid und hat außergewöhnliche detektivische Fähigkeiten. Sie erhält den Auftrag das Verschwinden von Minister Mauricio Valls,dem ehemaligen Gefängnisdirektor aus dem „Gefangenen des Himmels“ , aufzuklären. Dieser ist plötzlich spurlos verschwunden und mit ihn ein geheimnisvolles Buch aus dem Zyklus „Labyrinth der Lichter“ des Autoren Victor Mataix. Alicia begibt sich zu Ermittlungen zurück nach Barcelona. Die Spur führt sie auch zur Buchhandlung Sempere und durch das Buch an ihr eigenes Schicksal erinnert,wird es für Alicia auch zu einer Reise zu sich selbst. Am Anfang plätschert die Handlung etwas dahin, gewinnt jedoch schnell an Fahrt. Durch Orts-, Personen und Tempowechsel steigert Zafon die Spannung und vereinigt mehrere Handlungsstränge miteinander. Die Materie ist komplex.Alicia stößt bei Ihren Ermittlungen auf ein großangelegtes Komplott.Auch die anderen Rätsel aus den Barcelona-Romanen, wie der Tod von Daniels Mutter, sowie die Schicksale von Daniel Martin und Julian Carax werden aufgeklärt.Ich möchte nicht zu viel verraten. Lest selbst. Ich jedenfalls war begeistert.Fazit: Das Labyrinth der Lichter ist ein rundum gelungener Abschluss der großartigen Barcelona-Saga. Vielleicht nicht Zafons bestes, aber ein klasse Buch, für Zafon-Fans ein Muss. Einer der Bestseller des Jahres! Ich gebe 4,5 von 5 Sternen. Die Story, wie die gesamte Saga, wären ein Super-Stoff für Thriller und Kino-Hits. Nur schade, dass Senor Zafon seine Bücher nicht verfilmen lassen will.
Im letzten Teil der Tetralogie, die mit dem Schatten des Windes begann, verwebt Carlos Ruiz Zafón alle offenen Fäden und nicht nur das - er führt mit Alicia Gris eine neue Hauptfigur ein: düster, gebrochen, unnahbar, eine klassische Femme fatale, der zu nahe zu kommen gut überlegt sein will. Als Kind überlebt Alicia die grauenhaften Bombennächte des Spanischen Bürgerkriegs, die Barcelona in Schutt und Asche legten. Fermín Romero de Torres, der sympathisch-kauzige Besserwisser aus Teil 1 und 3, kommt gerade zur rechten Zeit, um die Achtjährige zu retten, als eine Fliegerbombe das Haus im Stadtteil Raval trifft, in dem sie mit ihrer Großmutter haust. Doch noch in dieser Nacht verlieren sich die beiden bei einer weiteren Explosion und es vergehen zwanzig Jahre, bis sie sich wiedersehen sollen.Die Zeiten aber haben sich geändert. Alicia, die eine schwere Hüftverletzung aus jener Bombennacht davon getragen hat, arbeitet für den obskuren Leandro, der sie beauftragt, das Verschwinden des Kulturministers und ehemaligen Gefängnis-Direktors Mauricio Valls zu untersuchen. Die Beziehung zwischen Alicia und Leandro ist undurchsichtige Hassliebe und Abhängigkeit zugleich, nicht zuletzt, da Leandro Alicia mit Morphium versorgt, das die Schmerzen erträglicher macht, die seit jener Bombennacht des Jahres 1938 ihr ständiger Begleiter sind.Diese Ermittlungen führen Alicia nach Jahren zurück nach Barcelona, wo sie über kurz oder lang in das Leben der Familie Sempere platzt, die der Leser bereits aus den Vorgänger-Büchern kennt.Das Labyrinth der Lichter lässt sich langsamer an als der Schatten des Windes, Carlos Ruiz Zafón nutzt im ersten Viertel drei verschiedene Figuren-Perspektiven und das lässt die Geschichte zu Beginn eher plätschern als dahinrauschen. Das ist nicht langweilig, aber es ist auch nicht so, dass ich das Buch nicht mehr hätte aus der Hand legen können. Spätestens bei der Hälfte allerdings wird das zum Problem, denn ab da wird es wirklich spannend. Ich war die ganze Zeit hin- und hergerissen zwischen dem Gefühl, sofort wissen zu wollen, wie es weitergeht, und der Angst davor, zu erfahren, was als nächstes passiert.Der Roman kam mir beim Lesen brutaler vor als die Vorgänger, zumindest expliziter. Bei der ein oder anderen Szene hätte ich im Kino sicherlich nur durch die Hand vor den Augen gelinst - in einem Buch ist das schwer möglich und die eigene Fantasie stellt die visuellen Vorgaben von Verfilmungen meist weit in den Schatten.Auch emotional lässt Das Labyrinth der Lichter keine Wünsche offen. Nach all den Jahren erfahren wir endlich, was es wirklich mit dem Tod von Daniel Semperes Mutter Isabella auf sich hatte und auch die Geschichte des David Martín aus Das Spiel des Engels wird im Labyrinth klarer.Es wird sicherlich Menschen geben, die sich daran stoßen, dass Carlos Ruiz Zafóns Charaktere bis in die kleinsten Nebenrollen hinein einen ausgesprochenen Hang zu beißender Ironie und eloquenten Wortgefechten haben. Auch mir selbst war es manchmal zu viel, es erschien doch allzu dick aufgetragen bisweilen, andererseits sind die Dialoge dadurch oft gepfeffert und zumeist witzig.Als ich das Buch am Ende mit tränennassem Gesicht zuklappte (ja, ich weiß, ich bin eine Memme), wurde mir doch weh ums Herz. Nach all den Jahren ist die Geschichte um Daniel, Bea, Fermín, Julián Carax und all die anderen nun also abgeschlossen. Alles in allem ein hochkompliziertes Geflecht aus Geschichten, deren Zentrum jener Friedhof der vergessenen Bücher bleibt, mit der bereits Der Schatten des Windes beginnt.Ich werde es nicht sagen müssen, denn für alle Fans des Schatten des Windes ist es ohnehin klar: Das Labyrinth der Lichter ist ein Muss.
Pasará mucho tiempo antes de que pueda olvidar esta bella historia y a sus personajes. Una Narrativa sencilla y elegante, y personajes de los que te enamoras.
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Letzte Aktualisierung: 24.09.2026 18:15 Uhr.