Was ist ein KfzDiagnosegerät
Die Elektronik hat in nahezu jede Baugruppe des Autos Einzug gehalten. So wird nicht nur der Motor elektronisch gesteuert, sondern auch Systeme wie die Bremse und das Fahrwerk werden von der Elektronik überwacht und beeinflusst. Dies ist nötig, damit Assistenzsysteme wie das ABS funktionieren können. Bei Elektronikfehlern ist es ohne entsprechendes Equipment fast unmöglich den Fehler genau zu lokalisieren.
An welche Autos kann man Diagnosegeräte anschlie?en
Diagnosegeräte werden an das Fahrzeug angeschlossen und visualisieren Informationen über Fahrzeugdaten und eventuell aufgetretene Fehlfunktionen, welche das Fahrzeug im eigenen Fehlerspeicher hinterlegt. Dadurch können defekte Bauteile erkannt werden.
Verschiedene Systeme zur Fahrzeugdiagnose
Die Elektronik des Autos wird von verschiedenen Steuergeräten geregelt und überwacht. Die günstigeren Diagnosegeräte können in der Regel nur Daten und Fehler des Motor-Steuergeräts auslesen und löschen. Für Hobby-Schrauber sind diese Geräte zumeist vollkommen ausreichend, da sie bei Problemen mit dem Motor eine nützliche Hilfe für die Fehlerdiagnose darstellen. Diagnose-Systeme, welche auch Daten des ABS und des Airbag-Steuergeräts auslesen, sind hingegen etwas kostspieliger. Sie eignen sich daher eher für Fachleute und Werkstätten, da es sich um sicherheitsrelevante Systeme handelt, die damit bearbeitet werden können.
Weitere Funktionen der Diagnosegeräte
Fahrzeuge ab dem Baujahr 1996 verfügen zumeist über einen sogenannten OBD2-Stecker. Dieser ist genormt und passt daher an jedes Diagnosegerät. Einige Fahrzeughersteller verbauen allerdings eigene Anschluss-Schnittstellen, wofür man ebenfalls passendes Kfz-Diagnosezubehör kaufen kann.