Ich habe den Wasserfilter gekauft, weil ich aus Aachen kommend das gute Eifelwasser gewöhnt bin, und in Nürnberg arbeitend das Wasser einfach nur unglaublich schlecht finde. Es ist soviel Kalk darin, dass ein Wasserkocher bei der ersten Benutzung so richtig ansetzt. Wenn man den Wasserkocher einfach 10x benutzt, kriegt man den Belag fast nicht mehr runter. Grüner Tee schmeckt mit Nürnberger "Emulsion" einfach nicht gut.Wollte zuerst einen Britta Filter kaufen, ist sozusagen der Standard... aber dann habe ich diesen hier gefunden, der war1. sehr günstig2. versprach er einen noch besseren GeschmackIch kann zum Geschmack keine absolute Aussage machen, weil ich keinen Britta Filter im direkten Vergleich habe. Was ich sagen kann ist, dass das Wasser aus dem BWT Filter sehr gut und sehr weich schmeckt, Tee und Kaffee sind wirklich ein Genuß, absolut und erst recht im Vergleich zu vorher...Ich habe den Filter für das Büro gekauft und die Kollegen befüllen damit verschiedene Wasserkocher und auch eine Saeco Kaffeemaschine. Der Filter arbeitet schnell und zuverlässig, wir hatten noch nie einen Wasserengpass.Von mir ein Strong Buy !!!
Mir gefällt die Kanne sehr gut, sie ist schlicht und sieht trotz des Materials Plastik nicht billig aus. Der Kunststoff ist sehr dickwandig und dadurch schön stabil, und hat keinen störenden Eigengeruch. Besonders toll finde ich am Deckel die Einfüllöffnung (einfach genial praktisch) und das mechanische Datumsrad (kein falsches Zählen, kein Batteriebedarf - top!).Die Bemängelung der Ausguss-Klappe kann ich nicht nachvollziehen, bei mir klappt das Einschenken von Anfang an tropffrei. Verbesserungswürdig finde ich allerdings den Griff. Die geschwungene Form und die Breite sind sehr gut, aber die offenen Seiten finde ich bei voller Kanne unangenehm an der Hand, und außerdem anfällig für Schmutzablagerungen. Auch finde ich das Verhältnis von Kannenvolumen (3,3 Liter) zu Filtratvolumen (1,7 Liter) ungünstig, da die Kanne im Vergleich zu einer 1,75- oder 2-Liter-PET-Flasche doch um einiges mehr Platz in der Kühlschranktür benötigt.Die Benutzung der Kartuschen ist selbsterklärend, auf der Umverpackung sind für Ungeübte aber auch leicht verständliche Symbole abgedruckt. Das erste gefilterte Wasser ist bereits nach 5 Minuten Tauchzeit + ca. 2 min für zwei Filtervorgänge genießbar. Und dieses Wort trifft es tatsächlich perfekt. Seit ich in einem älteren, unsanierten Haus wohne, habe ich mir Sorgen gemacht wegen der Trinkwasserqualität. Auch schmeckte mir das hiesige Leitungswasser nicht besonders gut. Das gefilterte Wasser schmeckt im Vergleich dazu angenehm frisch und deutlich weicher sowie weniger sauer als das direkt aus der Leitung gezapfte. Mir scheint es außerdem klarer zu sein.Der Test in der Senseo zeigt: die in dieser Maschine eh schon sehr gute Crema wird mit dem gefilterten Wasser noch toller, und der Kaffee schmeckt weniger bitter als sonst. Die BWT-Filterkanne ist übrigens perfekt geformt um den Tank der Senseo zu befüllen.Eine Langzeitaussage bezüglich Kalkablagerungen im Wasserkocher kann ich noch nicht machen, aber auf jeden Fall wird Tee viel klarer und schmeckt meiner Meinung nach aromatischer als mit ungefiltertem Wasser, und auch diese dunklen Beläge in Kanne und Tasse werden minimiert. Toll, jetzt macht mir meine schöne Glas-Teekanne gleich nochmal mehr Freude, besonders mit Erblühtee!Was mir nicht ganz so gut gefallen hat: nach ungefähr zwei Wochen in Benutzung begann es beim Nachfüllen leicht muffig zu riechen.Noch einmal zur Filterkartusche selbst: Sie ist sehr gut gearbeitet, keine scharfen Kanten oder Gussränder sind zu sehen. Was ich bisher nicht hinbekommen habe: sie zu öffnen. Laut beiliegender Produktbroschüre soll das nämlich möglich sein, um Filtergranulat lose kaufen und nachfüllen zu können. Das Mg2+ Filtergranulat habe ich allerdings noch nirgends einzeln als Refill finden können. Wenn das ginge, würden die Kartuschen eine glatte 1+ von mir bekommen, so reicht es leider nur zu vier Sternen, da ich die Entsorgung der kompletten Kartuschen problematisch finde. Ich weiß zwar, dass so ein Verbund-Abfall in die Restmülltonne gehört, aber andere lassen sich möglicherweise zum Gelben Sack (wegen des Plastiks) oder noch schlimmer zur Biotonne (wegen des abbaubaren Filtermaterials) fehlleiten.