Alle BluetoothVersionen im ?berblick
Harald Blauzahn wäre wohl ziemlich verblüfft gewesen, wenn er zu seinen Lebzeiten geahnt hätte, dass 1000Jahre später einmal ein kompletter Funkstandard nach ihm benannt werden würde. Während Bluetooth heute fast allen Verbrauchern ein Begriff ist, ist der dänische König, der im 10.Jahrhundert verfeindete Teile von Norwegen und Dänemark vereinte, weitgehend in Vergessenheit geraten. Dass Bluetooth als Schnittstelle und Industriestandard in den 90er-Jahren so populär wurde, ist seiner durchdachten Konzeptionierung zu verdanken. Es ersetzt Kabelverbindungen, hat einen niedrigen Energieverbrauch und ist sehr störunempfindlich. Vor allem im Computerbereich bringt es jede Menge Möglichkeiten und Vorteile mit sich. Wer einen PC oder Laptop ohne Bluetooth-Funktion besitzt, muss jedoch nicht verzagen. Mit Bluetooth Adaptern beziehungsweise Bluetooth Sticks lässt sich die Funkmethode schnell und unkompliziert nachrüsten.
USB einfach unverbesserlich
Seit 1999 hat sich Bluetooth im Rahmen mehrerer Versionen kontinuierlich weiterentwickelt und verbessert. Hatten Bluetooth1.0 und 1.0B noch eine maximale Datenübertragungsrate von nur 732,2kbit/s und zudem ein ernstes Sicherheitsproblem, weil auf der Protokollebene keine Anonymität gewährleistet war, bot Version1.1 bereits einen neuen Indikator für die Signalstärke und Version1.2 eine ?bertragungsrate von 1Mbit/s. Bluetooth2.0 verdreifachte die Geschwindigkeit der ?bertragung, brachte2,1 Mbit/s mit sich und war abwärtskompatibel zu früheren Verbindungen. Variante2.1 brachte ein neues Qualitätsversprechen und eine wichtige Funktion namens Secure Simple Pairing mit sich, die das Abhören und Decodieren der Kommunikation unmöglich machte. Mit Version3.0 verfolgte die Bluetooth-Entwicklungsgruppe erstmals eine völlig neue Herangehensweise, da ein zusätzlicher Highspeed-Kanal auf der Basis von WLAN und UWB sowie eine Kommunikation der Geräte durch Peer-to-Peer statt Multicast geplant war, was jedoch später wieder verworfen wurde.
Welche Hersteller bieten gute Bluetooth Adapter an
Seit Ende 2009 ist nunmehr Bluetooth4.0 mitsamt den Subversionen4.1 und 4.2 aktueller Standard. Die Spezifikation ist zu Vorgänger-Varianten nicht abwärtskompatibel, verfügt aber über eine verbesserte Fehlerkorrektur. Ihr wichtigster Vorteil ist die Anwendung in zahlreichen mobilen Endgeräten, der reduzierte Stromverbrauch und eine kürzere Aufbauzeit für die ?bertragung. Neben PC-Nutzern profitieren damit inzwischen auch die zahlreichen Besitzer eines Tablets oder Smartphones mit Android, Windows Phone oder iOS von den neuen Bluetooth-Standards. Moderne Adapter funktionieren im Zusammenspiel mit jedem Gerät, sind durch eine mitgelieferte Software oder App einfach zu bedienen und überzeugen bei der Reichweite und der Datenübertragungsrate.
Fazit
Grundsätzlich verringert ein Bluetooth Adapter das Kabelgewirr auf dem Schreibtisch, wodurch der Bedienkomfort deutlich verbessert wird. Besonders begehrte und oft genutzte Bluetooth-Geräte sind Mäuse, Tastaturen, Kopfhörer und Headsets. Auch Bluetooth-Drucker sind eine gute Wahl, um den Kabelsalat kleiner zu halten. Die meisten Bluetooth Adapter kommen als günstige und praktische Stecker mit Universal Serial Bus daher. Viele Produkte setzen dabei auf USB2.0, da der Standard ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und gute ?bertragungsgeschwindigkeiten besitzt und auch zu höheren und niedrigeren USB-Versionen kompatibel ist. Alle Bluetooth Adapter und Module, die als USB-Peripherie auf den Markt kommen, werden vom jeweiligen Computer automatisch mit Strom versorgt, was eine kontinuierliche Bluetooth-Versorgung garantiert.