Welcher Adapter ist der richtige für mich
Wie das WLAN kommt das Power-LAN (fast) ohne Kabel aus. Hier wird lediglich ein Adapter beim Router in die Steckdose gesteckt und mit diesem verbunden. Ein weiterer Adapter wird dort platziert, wo man ihn braucht. Schon lassen sich mehrere Geräte über das Stromnetz im eigenen Netzwerk einbinden. Bei PowerLine wird das Stromnetz als Datenleitung benutzt. Der Stellplatz des Routers ist irrelevant. Durch den Kauf weiterer Adapter ist das System beliebig erweiterbar.
Zusätzliche Funktionen
Um den Einstieg zu erleichtern, bieten beinahe alle Hersteller ihre Produkte in Starter- oder Netzwerkkits an. Die Starterkits bestehen aus zwei Adaptern, die Netzwerkkits enthalten drei. So kann man schon relativ günstig sein Netzwerk um PowerLine erweitern. Da die Kits meist bereits aufeinander abgestimmt sind, eignen sie sich auch für unerfahrene Benutzer.
Vor und Nachteile
Bei den Geräten selbst gibt es Abstufungen Sie unterscheiden sich in der Regel in Homeplug-Varianten, deren Technik sich in erster Linie auf die ?bertragungsgeschwindigkeit auswirkt. Die Homplug1.0-Variante entspricht mit maximal 14MBit/s den Anfängen, konnte später jedoch auf 85MBit/s verbessert werden. Die ebenfalls schon veralteten HomeplugAV erreichten immerhin schon 200Mbit/s. Erst der neue Standard, HomeplugAV2, ermöglicht ganze 600Mbit/s und ist zu den AV-Geräten abwärtskompatibel. Dank der übernommenen MIMO-Technik Multiple Input Multiple Output moderner WLAN-Geräte sind bei PowerLine aber inzwischen schon bis zu 1200MBit/s möglich.
Sicherheit
Adapter verschiedenere Hersteller arbeiten ab dem HomeplugAV-Standard problemlos zusammen. Ebenso ist es möglich Geräte unterschiedlicher Geschwindigkeiten miteinander zu kombinieren. Bei dieser Variante wird die Gesamtgeschwindigkeit jedoch auf die Geschwindigkeit des langsamsten Gerätes gedrosselt.