An Inspector Calls: Schulausgabe für das Niveau B2, ab dem 6. Lernjahr. Ungekürzter englischer Originaltext mit Annotationen (Klett English Editions)
Dramatik EAN 9780141185354

An Inspector Calls: Schulausgabe für das Niveau B2, ab dem 6. Lernjahr. Ungekürzter englischer Originaltext mit Annotationen (Klett English Editions)

Hersteller: Klett  ·  MPN: 40397
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Zuletzt aktualisiert: 12.05.2026 10:22 Uhr
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Produktfakten auf einen Blick

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Produktbeschreibung

J.B. Priestley, the son of a schoolmaster, was born in Bradford in 1894. After leaving Belle Vue High School, he spent some time as a junior clerk in a wool office. (A lively account of his life at this period may be found in his volume of reminiscences, Margin Released .) He joined the army in 1914, and in 1919, on receiving an ox-officers¿ grant, went to Trinity Hall, Cambridge. In 1922, after refusing several academic posts, and having already published one book and contributed critical articles and essays to various reviews, he went to London. There he soon made a reputation as an essayist

Bewertungen & Erfahrungen

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4 Bewertungen
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Verteilung basiert auf 4 vorliegenden Einzelbewertungen.

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Redaktion 18.05.2026 testmonster.de · Redaktion
Ein großartiges Werk von J.B. Priestley, das ich sehr empfehle. Die Darstellung ist meisterhaft und fesselnd.
Sude Basak 19.04.2024 amazon.de
Ich habe es für die Schule gekauft. Die Sprache ist leicht zu verstehen und die Geshichte ist sehr interesant.
Nicole 19.04.2024 amazon.de
Dieses Buch wurde für den Schulunterricht bestellt. Sehr empfehlenswerte Lektüre
Christoph Richard 19.04.2024 amazon.de
"An Inspector Calls" ist der Titel des Dramas von J. B. Priestley aus dem Erscheinungsjahr 1945. Das generelle Thema des Buches ist eine Ermittlung eines Kriminalpolizeibeamten im Fall einer Selbsttötung. Der Leser kann seinen Fokus auf das Buch unterschiedlich ausrichten. Es kann als eine reine Kriminalermittlung aufgefasst werden, als ein Aufeinandertreffen tragischer Romanzen, oder als ein politisch motivierter Text, der für soziale Gerechtigkeit wirbt.Der Schauplatz der Kriminalermittlung bleibt durchgehend das Herrenhaus der Birlings. Raumwechsel finden kaum statt, eine groß ausgeschmückte Kulisse ist nicht notwendig, denn es kommt auf die Dialoge und die Mimik, Gestik, und allgemein der Ausdruck an.Nach einer Familienfeier eines reichen Unternehmers, der zur Verlobung seiner Tochter mit dem Sohn eines anderen Unternehmers seinen Segen ausspricht, kommt unerwartet hoher Besuch eines Kriminalpolizeibeamten. Er hat mit allen Mitgliedern der Familie einer Art von Verhör zu führen, da die Unglücklichen Umstände, die zur Selbsttötung einer jungen Frau führten, eng mit den Handlungen der Familienmitglieder der Familie Birling zusammenhängen. Nach und nach kommt die Wahrheit heraus, es zeigt sich, dass im Prinzip alle Familienmitglieder der Familie Birling eine Mitschuld am Tode der jungen Frau tragen. Die Hintergrundgeschichten der einzelnen Familienmitglieder sind eigene kleine Geschichten, erzählt von den Verhörten wie in einer Rückschau auf einen entfernten schrecklichen Traum, dessen Konsequenzen sie sich erst jetzt bewusst werden, auch wegen des aktuellen Erkenntnisgewinnes, was die anderen verbrochen haben, egal ob es für ihre Handlungen juristische oder "nur" moralische Gesetze gibt. Die Handlung des Dramas nimmt unerwartete Wendungen, als sowohl dem Leser als auch den Buchcharakteren klar wird, dass etwas mit der Person des Inspektors nicht stimmt.Die Schlüsselfiguren des Dramas sind sechs Personen, in der Mehrzahl genetisch miteinander verwandt, oder "verschwägert" (bis auf den Inspector natürlich). Die Mitglieder der Familie Birling setzen sich aus Arthur, dem Familienoberhaupt, Sybil, der Mutter, Sheila, der Tochter und Verlobte, und Eric, dem Sohn, zusammen. Weitere Schlüsselfiguren sind Gerald Croft, der Verlobte von Sheila, und Inspector Goole. Während Arthur (und Sybil) Birling knallharte und unmenschliche freimarkwirtschaftliche (Früh-)Kapitalisten sind, sind ihre Kinder eher von einem Geist des sozialen Umdenkens erfüllt, besonders Eric, dessen soziales Gewissen am stärksten ausgeprägt ist, was dem Vater am Anfang und Ende des Buches ganz und gar missfällt. Auch Gerald Crofts Charakter ist menschlicher, als es am Anfang des Buches erscheint, auch er könnte (was spekulativ ist) mehr hinter seiner Person verbergen, was auch am Anfang des Buches Durchblick im privaten Gespräch mit seinem Zukünftigen Schwiegervater findet, nur ist es nicht genau erahnbar in welche Richtung seine Mentalität diesbezüglich neigt. Inspector Goole weist eine besondere Art der "Kampfeslust" auf, seine "Abrissbirnen-Mentalität" zerstört jede Mauer des psychologischen Widerstandes seiner Verhörten. Dennoch scheint mit seiner Person etwas nicht zu stimmen, was in der Mitte und vor allem am Ende des Buches deutlicher wird.Alle Charaktere im Buch, bis auf Gerald und dem Inspector (und dem Hausmädchen Edna) tragen moralische Schuld am Tode einer jungen Frau. Sie sind sich dessen vor Beginn der Kriminalpolizeilichen Ermittlung von Inspector Goole gar nicht bewusst, und versuchen (in den meisten Fällen zumindest) auch erstmal eine psychologische Wand vor dem Inspector aufzubauen, die selbiger mit umso stärkerer psychologischer Gewalt einreißt. Der Zeitgeist der brutalen Umstände und des brutalen Denkens des Frühkapitalismus ließen der jungen Toten zu Lebzeiten regelrecht keine Chance zu überleben. Weder arbeitschutzrechtliche Gesetze noch soziale Hilfestellungen waren gegeben, um den benachteiligten Personen dieser Zeit Unterstützung und Sicherheit zu gewährleisten, und der Fall der jungen Frau die sich wegen diesen Umständen umgebracht hat, ist nur ein Exempel von vielen in dieser Zeit nach 1900 herum (hier genau 1912).Besonders die Arroganz der besitzenden Elite und der Kaste der Arbeitgeber, die ohne Rücksicht auf (menschliche) Verluste Profite machen, werden hier exemplarisch an der fiktiven Familie Birling dargestellt. Das Verachten sozialer Strukturen und das Denken des "Every man for himself", sowie die Selbstverständlichkeit von quasi gottgegebenen Privilegien ist in der Zeit des Frühkapitalismus ein Problem sondergleichen gewesen.Jedoch wird in dem Buch zum Ausdruck gebracht, dass im Grunde jeder für den anderen verantwortlich ist. In der ganzen Ursache-Wirkungskette ist die Existenz eines jeden mit den andern verbunden. Mehr Menschlichkeit und mehr Rücksichtnahme für andere, nicht so höher gestellte Bürger ist geboten, ansonsten wird es, oder hätte es, was das Buch deutlich zum Ausdruck bringt, früher oder später Millionen ähnlicher Schicksale in der Industrialisierten Welt gegeben, zu viele Selbstmorde die die Grausamkeit des Zeitgeistes (den es eigentlich immer gegeben hat) wiederspiegeln, mit einer Klasse die nur auf sich bedacht ist und auf niemandem sonst.Das Drama ist in drei Akten eingeteilt, die einerseits natürlich Spannung aufbauen, andererseits mit jedem neuen Akt auch neue ungeahnte Möglichkeiten des kommenden Geschehens ermöglichen. Die wahre Mentalität der Charaktere kommt immer mehr zum Vorschein, diejenigen, dessen poliertes Äußeres anfänglich täuscht, zeigen ihr wahres Gesicht, und diejenigen, die schon nach außen hin Schlechtigkeit ausstrahlen, wandeln sich entweder zum Guten oder bleiben gleich (schlecht). Der Autor verwendet einen sehr sachlichen Stil, Vulgärsprache kommt trotzt der Dauer-Wörtlichen Rede kaum vor. Kaum merkliche Hinweise werden dem Leser bezüglich der Weiterführung der Geschichte an manchen Textstellen gegeben, sie können gleichzeitig furchtbare emotional spürbare Vorahnungen beim Leser provozieren.Der defacto Hauptgegenstand des Dramas beziehungsweise des Inspektors ist sein Foto des "Tatorts" beziehungsweise des toten Mädchens. Das Besondere daran ist, dass es nicht als geklärt gilt, ob der Inspector den verschiedenen befragten Personen überhaupt dasselbe Foto gezeigt hat, oder ob es sich immer um Aufnahmen von verschiedenen (toten) Mädchen (und deren Schicksalen) gehandelt hat. Dies ist gleichzeitig ein Symbol dafür, dass es neben dem einen Beispiel Eva Smith beziehungsweise Daisy Renton noch unzählige weitere solcher Opfer ihrer Zeit gegeben hat.Der Titel "An Inspector Calls" ist sehr offen, beziehungsweise lässt nicht erahnen, worum es genau gehen wird. Er ist (subjektiv gesehen) recht neutral; ein subjektives Gefühl, dass der Titel durchaus passend ist, ist nach dem Lesen des Dramas durchaus gegeben.Das Drama hat mir persönlich ganz gut gefallen, auch vor dem Hintergrund, dass es eine Mahnung an das ganze Gemeinwesen darstellt, die aussagt, dass es ohne soziale Gerechtigkeit und ein rücksichtsvolles konstruktives Miteinander unweigerlich zu schweren Schäden der Menschen und des Vertrauens zueinander kommt, und dass es reaktionäre Züge annehmen wird, wenn wir es zulassen, dass es eine Gesellschaft gibt, die den anderen ohne mit der Wimper zu zucken im Extremfall sterben lässt.
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