A gripping portrayal of London's dark criminal underbelly, published in Penguin Classics with an introduction by Philip Horne. The story of Oliver Twist - orphaned, and set upon by evil and adversity from his first breath - shocked readers when it was published. After running away from the workhouse and pompous beadle Mr Bumble, Oliver finds himself lured into a den of thieves peopled by vivid and memorable characters - the Artful Dodger, vicious burglar Bill Sikes, his dog Bull's Eye, and prostitute Nancy, all watched over by cunning master-thief Fagin. Combining elements of Gothic Romance, t he Newgate Novel and popular melodrama, Dickens created an entirely new kind of fiction, scathing in its indictment of a cruel society, and pervaded by an unforgettable sense of threat and mystery. This Penguin Classics edition of Oliver Twist is the first critical edition to faithfully reproduce the text as its earliest readers would have encountered it from its serialisation in Bentley's Miscellany , and includes an introduction by Philip Horne, a glossary of Victorian thieves' slang, a chronology of Dickens's life, a map of contemporary London and all of George Cruikshank's original illustrations. For more than seventy years, Penguin has been the leading publisher of classic literature in the English-speaking world. With more than 1,700 titles, Penguin Classics represents a global bookshelf of the best works throughout history and across genres and disciplines. Readers trust the series to provide authoritative texts enhanced by introductions and notes by distinguished scholars and contemporary authors, as well as up-to-date translations by award-winning translators.
Bewertungen & Erfahrungen
4,8 von 5
4 Bewertungen
5 ★3
4 ★1
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2 ★0
1 ★0
Verteilung basiert auf 4 vorliegenden Einzelbewertungen.
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Redaktion09.05.2026
testmonster.de · Redaktion
Oliver Twist ist ein absolut faszinierendes und eindringliches Porträt der dunklen Seite Londons, das man unbedingt lesen sollte. Die Ausgabe der Penguin Classics mit der Einleitung von Philip Horne macht dieses klassische Werk zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Die Story behandelt die Geschichte des Waisenkindes Oliver Twist. Dieser schon im Waisenhaus misshandelt Junge, muss eine Menge schlimmer Ereignisse in seinen Leben durchmachen. So wird er beispielsweise entführt und muss als Krimineller arbeiten ohne eine Chance entkommen zu können.Ganz tolles Buch. Absolut lesenswerte Geschichte und entgegen der weitläufigen Meinung handelt es sich hier definitiv nicht im eine Geschichte für Kinder, da Dickens wirklich schonungslos die Welt der Abgründe Londons schildert und das mit all ihren gewalttätigen und brutalen Schattenseiten.Absolut lesenswert.Vielen Dank für das Lesen meiner Rezension. Ich hoffe, sie ist hilfreich. :)
Der Roman aus den Jahren 1837-1839 erzählt Geschichten rund um die Titelfigur. Oliver wächst im Armenhaus einer kleinen Stadt auf, flieht schließlich nach London, gerät dort in die Fänge einer Diebesband, wird aber schließlich von wohlhabenden und -meinenden Bürgern aufgenommen. Mit der Zeit ergibt sich, dass seine Herkunft ein Geheimnis birgt....Der Roman hat eine zentrale Schwäche und eine ebensolche Stärke. Die Schwäche ist die Handlungsführung. Während es am Anfang noch recht straight um die Figur des Oliver geht, werden ab seiner Ankunft in London schon mehrere Nebenschauplätze mit einer großen Anzahl von Figuren aufgemacht, die nicht ganz glücklich konstruiert neben- und ineinander erzählt werden. Im letzten Drittel gerät Oliver als Figur fast völlig aus dem Fokus, auch wenn es noch um seine Geschichte geht. Die Handlungsführung ist nun sehr sprunghaft, von vielen Zufällen durchsetzt und begeht Nebengleise, die nicht unbedingt notwendig wären. Es wirkt wie eine Ansammlung von Einzelszenen, die lose zusammengehalten werden.Die große Stärke sind eben diese Einzelszenen. Sie sind in sich grandios und zeigen die ganze Meisterschaft Dickens, der damit m.E. zu Recht zu den ganz Großen der Literaturgeschichte gehört. Die Art und Weise, wie er Szenen und Figuren in Äußerem und in ihren Handlungen und Gefühlen beschreibt ist hochpräzise, von existentieller Einfühlsamkeit und oft hochergreifend.Ein Bespiel aus dem hinteren Teil, in dem es um ein unglückliches Ehepaar geht: "...the misery, the slow torture, the protracted anguish of that ill-assorted union; I know how listlessly and wearily each of that wretched pair dragged on their heavy chain through a world that was poisoned to them both; I know how cold formalities were succeeded by open taunts; how indifference gave place to dislike, dislike to hate, and hate to loathing, until at last they wrenched the clanking bond asunder...." - Das könnte heute noch nicht besser den Zustand dysfunktionaler, selbstzerstörerischer Beziehungen beschreiben.Man ist daher beim Lesen immer mal wieder von der sprunhaften Handlung genervt und auch mal ein bisschen gelangweilt, wird aber durch die hochwertigen Einzelszenen entschädigt, deren Qualität ich so hoch einschätze, dass ich fünf Sterne trotz der Probleme noch gerechtfertigt halte.Zum Englischen: Es ist sicher schwieriges Englisch mit komplizierten Sätzen und einem umfangreichen, ungewohnten Wortschatz. Die Sprunghaftigkeit der Handlung macht das Verständnis nochmal schwieriger. Einziger Trost: Im Vergleich zu anderen sozialkritischen Romanen aus der Zeit gibt es weniger schwer verständliche Stellen, in denen Slang und Gossensprache lautmalerisch umgesetzt werden.
Oliver Twist ist vermutlich jedem ein Begriff. Nicht nur wegen Dickens Klassiker, sondern auch wegen den zahlreichen Verfilmungen mit teilweise großen Namen in den Rollen.Wie gewöhnlich liefert Penguin Classics ein ordentliches Taschenbuch in guter Qualität (obwohl ich persönlich finde, die Verarbeitung könnte etwas besser sein). Wieder einmal punktet Penguin Classics mit namenhaften Autoren für Preface und biographischen Notizen, was das literarische Analysieren eines Textes durchaus vereinfacht.Oliver Twists Geschichte ist den meisten wohl in groben Zügen bekannt, was den Roman jedoch nicht weniger spannend macht. Dickens schafft es, die kalte Welt des Viktorianischen Englands auf erstehen zu lassen und uns gleichzeitig das Schicksal eines kleinen unschuldigen Jugen näher zu legen. Für Historiker dürfen Dickens Werke deshalb einen weiteren Mehrwert haben, da sie auch einen Einblick in die Geschichte gewähren.Obwohl die Story an sich sehr gut ist, bemerkt man, dass es ursprünglich nicht als Roman veröffentlicht wurde. Langwierige Passagen und zahlreiche Chliffhanger sollten das Publikum am lesen halten und Dickens Lebensunterhalt finanzieren. Diese Tatsache macht es teilweise etwas langwierig Oliver Twist zu lesen, da man das Strecken des Textes durchaus merkt.Trotzdem bleicht Oliver Twist ein Klassiker, der auch für ungeübte Leser geeignet ist. Dieser Roman ist durchaus ein Klassiker den man als Einstieg in die Thematik der klassischen Literatur lesen kann. Andere Klassiker wie Mrs Dalloway eigenen sich dafür weit aus weniger. Dickens Schreibstil ist flüssig und verständlich (im Gegensatz zu Shakespeare der heutzutage schwer zu lesen ist), die gewohnte Romanstruktur ist vorhanden (im Gegensatz zu Ulysses von Joyce) und die Story selbst ist zwar gesellschaftskritisch, jedoch auch spannend und empathisch.Ich persönlich finde zwar, dass es nicht der beste Roman Dickens ist, jedoch nicht umsonst einer der bekanntesten.Fazit:Oliver Twist ist mehr als nur geeignet für Menschen, die sich das erste Mal an Klassiker wagen und die Geschichte um dein kleinen Oliver ist alles andere als langweilig. Eine Kaufempfelung für alle, die vorhaben sich mit Literatur auseinander zu setzen.Ich hoffe meine Rezension war hilfreich für Sie.
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Letzte Aktualisierung: 12.05.2026 10:22 Uhr.