The Man in the High Castle: Penguin Essentials (Penguin Essentials, 34)
Gegenwartsliteratur EAN 9780241968093

The Man in the High Castle: Penguin Essentials (Penguin Essentials, 34)

Hersteller: Penguin  ·  MPN: 1026302
4,5/5 (4 Bewertungen)
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Zuletzt aktualisiert: 12.05.2026 19:39 Uhr
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Produktfakten auf einen Blick

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Penguin
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Gegenwartsliteratur
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Produktbeschreibung

PENGUIN GROUP brand: Penguin Books Ltd (UK)

Bewertungen & Erfahrungen

4,5 von 5
4 Bewertungen
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Verteilung basiert auf 4 vorliegenden Einzelbewertungen.

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Redaktion 14.07.2026 testmonster.de · Redaktion
Gut
Ralf Raths 11.06.2023 amazon.de
Eine Welt, in der die Nazis und die Japaner die Welt unter sich aufgeteilt haben, ist als Setting erstmal ganz spannend, aber nun auch nicht SO originell. Dicks „The Man in the High Castle“ holt aber erstens viel aus der Idee raus und ist zweitens aus eigenem Recht und unabhängig vom Setting große Literatur.Der erste Punkt ist dabei verblüffend gut gelungen. Das Buch baut eine überzeugende Welt deshalb, weil alles, was beschrieben ist, aus unglaublich präziser Beobachtung extrapoliert wurde. Die Charakterisierungen des NS als Idee und System, die Dick seinen Figuren in den Mund legt, sind sogar für heute Verhältnisse wunderbar konzise und poetisch zugleich – und das bei einem 50 Jahre alten Forschungsstand. Dick hat hier wunderbar hellsichtig analysiert und war deswegen in der Lage, eine überzeugende Welt zu skizzieren, die einem gelegentlich den Atem stocken lässt. Dies gelingt auch deshalb so gut, weil er Spiegelungen vornimmt, die seine Welt glaubhaft erscheinen lassen und dabei doch ausreichend exotisch bleiben: Wenn er zum Beispiel beschreibt, wie die Deutschen ihren Teil der USA mit massiven Finanzspritzen wieder aufbauen, um die Wirtschaft in ihrem eigenen Interesse wieder zum laufen zu bringen, so bringt die Nähe zum Marshallplan die nötige Bekanntheit des Vorganges; die Idee, das Rommel als Militärgouverneur diesen Vorgang von New York aus geleitet hat, verleiht ihm allerdings die nötige Exotik.Und hier beginnt langsam der zweite Punkt, das literarisch famose Verwirrspiel, dass die Welt des Buches mit der Realität des Lesers verschränkt. Denn in dieser Welt existiert ein Buch, das eine alternative Welt beschreibt, in der die Alliierten den Krieg gewonnen haben, womit der Leser sich zum ersten Mal ertappt fühlt – und einer von Dicks Charakteren analysiert die „cheap tricks“ mit denen dieses Buch seine Spannung generiert, und der Leser fühlt sich zum zweiten Mal ertappt. Und ab da kann man nicht mehr anders, als ständig sowohl das Buch, als auch im direkten die eigene Realität zu analysieren. Wenn er beschreibt, wie die Briten nach dem Krieg für ihre Kriegsverbrechen zur Rechenschaft gezogen wurden und die absolute Überzeugung der Charaktere, dies sei zu Recht geschehen, greifbar wird, dann kann man nicht anders, als seine eigene politisch-historische Prägung zu hinterfragen. Was in anderen Büchern nur ein Setting, ein semioriginelles Worldbuilding ist, das ist bei „The Man in the High Castle“ ein Instrument, das im Gehirn des Lesers herumfuhrwerkt.Aber das Buch ist, wie gesagt, auch völlig OHNE das Setting literarisch ein Genuss. Die Frage nach dem Sinn und Zweck der eigenen Existenz, der eigenen Handlungen, vor allem des eigenen Scheiterns und der eigenen Ohnmacht vor den höheren Gewalten – das wird von Dick so elegant, so schlank, so filigran durchexerziert, dass man nie wie so oft das Gefühl hat, hier eine vergleichende ethische Studie zu lesen, die bloß zufällig Romanform angenommen hat, sondern man ist wirklich jeweils in der Gedankenwelt und dem Wertesystem der Figuren gefangen.Das Buch entlässt einen mit dem rasenden Wunsch, mehr von den Menschen und von der Welt zu erfahren. Gott sei Dank ist das nie geschehen. Das Buch besticht durch seine formvollendete Eleganz, keine Gramm Fett beschwert die Geschichte. Jedes Mehr hätte das Konstrukt vernichtet, und jede weitere Ausarbeitung hätte die Gefahr der Banalisierung beinhaltet – wenn man die ersten Kapitel der (glücklicherweise!!) verworfenen Fortsetzung liest, merkt man das sofort.Klassiker werden oft nur gelesen, weil sie Klassiker sind. Danach nickt man anerkennend mit dem bildungsbürgerlichen Kopf und hat seine Pflicht getan.Dicks High Castle ist anders. Dicks High Castle muss man lesen, weil es einem auch 50 Jahre später noch in den Hintern tritt.
Wolfgang Wagner 11.06.2023 amazon.de
The forbidden book "The Grasshopper lies heavy" changes the world and gives the Loosers the strength again. This Motive is used by many Writers you also find it in Tom Wolfes "A man in full" where a book About the stoa invented by ancient Greek philosophers Plays the same roll. While Tom Wolfe describes a Change in persons, Dick describes a Long wanted political Change. In this case it is more a matter of Religion similar to bible. What is interesting also, that the book is hard to understand, because it is full of lies. But this is only for the supressors, while for the People who understand it no lie but the truth. The author is a real fan of These paradoxes and we find it in other of his novel too. This book is famous. For the americans it says more, because in the plot america had lost the WW II to Japan and Germany. The truth which is a lie is very up to date too. You see and here it every day now when mr. trump is writing notes in Twitter or makes speaches or is answering Questions in press conferences. So the author Looking in the future where life is getting more paradox, I am sure he would have liked Mr. Trump more than Mr. Biden.
Chester 11.06.2023 amazon.de
Das Buch erzählt die Geschichte einiger Personen, in den 60er Jahren einer Welt, in der die andere Seite den zweiten Weltkrieg gewonnen hat. Die USA sind aufgeteilt in Deutsches, Japanisches und Neutrales Gebiet. Frank macht sich in japanischem Gebiet selbstständig, während seine Ex-Frau in der neutralen Zone Kampfsportunterricht gibt und sich mit einem LKW Fahrer einlässt. Ein Artefakthändler wird mit Fälschungen konfrontiert und lernt ein japanisches Paar kennen, welche der "höheren" Gesellschaftsklasse angehören. Ein japanischer Geschäftsmann erhält Besuch von einem Schweden, worauf sie gemeinsam auf einen japanischen General warten. Währenddessen wollen die Nazis zum Mars fliegen, in Deutschland stirbt Hitler und es beginnen Spekulationen, wer seine Nachfolge antreten wird, denn nicht alle wollen den Frieden mit den Japanern. Alle werfen chinesische Orakel, die die Zukunft vorhersagen und lesen das Buch "the grashopper lies heavy", wobei das vielereorts verboten ist, denn es beschreibt eine Welt, in der die Nazis den Krieg verloren haben. Der Autor des Buches lebt in einer "Festung" in der neutralen Zone und feiert eine Party. Nichts ist so, wie es scheint, der Frieden steht auf der Kippe und sind die Leute wirklich das, was sie vorgeben zu sein?Das Buch ist sehr politisch geschrieben, aber trotzdem relativ einfach zu lesen. Der Gedankenansatz ist sehr interessant, da es aufzeigt, wie leicht der Krieg anders ausgehen können hätte. Wer die Serie gesehen hat, aufgepasst! Das Buch ist grundlegend gleich, aber die Feinheiten sind ganz anders.
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