The Unwinding: An Inner History of the New America
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Business Wirtschaftsgeschichte EAN 9780374534608

The Unwinding: An Inner History of the New America

Hersteller: Farrar, Straus And Giroux  ·  MPN: 1192242
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Zuletzt aktualisiert: 12.05.2026 19:39 Uhr
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Produktfakten auf einen Blick

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Farrar, Straus and Giroux
EAN
9780374534608
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1192242
Kategorie
Business Wirtschaftsgeschichte
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Produktbeschreibung

NATIONAL BOOK AWARD WINNER A NEW YORK TIMES B ESTSELLER A NEW YORK TIMES NOTABLE BOOK AN NPR BEST BOOK Selected by New York Times ' critic Dwight Garner as a Favorite Book A Washington Post Best Political Book A New Republic Best Book A riveting examination of a nation in crisis, from one of the finest political journalists of our generation. American democracy is beset by a sense of crisis. Seismic shifts during a single generation have created a country of winners and losers, allowing unprecedented freedom while rending the social contract, driving the political system to the verg

Bewertungen & Erfahrungen

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Verteilung basiert auf 3 vorliegenden Einzelbewertungen.

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Oparazzo 28.02.2024 amazon.de
George Packer erzählt von einer Nation im Umbruch. In nüchternen, unaufgeregten Sätzen beschreibt er den Wandel einer Solidargemeinschaft zu einer Gesellschaft, in der jeder auf sich selbst gestellt ist. Er beschreibt, was es bedeutet, wenn das Geld nicht mehr in Firmen verdient wird, die tatsächlich Werte erzeugen, indem sie etwas produzieren, sondern in Banken, Anwaltskanzleien und anderen "Dienstleistern", deren Gewinne stets gleichzusetzen sind mit den Verlusten anderer - nicht selten ihrer eigenen Kunden und Geschäftspartner. Und er beschreibt, was es bedeutet, wenn der Begriff der Freiheit missbraucht wird für eine Politik der reinen Verweigerung, in der es stets um die Macht und nie um die Sache geht.Das Schöne an Packers Analyse ist die Abwesenheit jeglicher Polemik. Er lässt die Tatsachen für sich sprechen, und die Tatsachen sind in diesem Fall die Schicksale von Menschen, die diesen Umbruch durchlebt haben. Und es sind beileibe nicht nur Opfer - viele haben (ich bitte diese inzwischen furchtbar abgenutzte Formulierung zu entschuldigen) den Wandel als Chance genutzt, oder haben es zumindest versucht. Aber das hat schließlich auch dazu beigetragen, dass die Vermögensverteilung immer grotesker auseinanderklafft.Interessanterweise macht Packer diesen Umbruch aber auch an Industrien fest, denen man nicht unbedingt nachweint: Dem Tabakanbau, der Stahlindustrie mit ihrer katastrophalen Umweltverschmutzung, oder den Autozulieferern mit ihren beinahe ausbeuterischen Arbeitsbedingungen. So überlässt er es dem Leser, zu seinen eigenen Schlussfolgerungen zu gelangen, auch wenn unterm Strich nicht zu verkennen ist, auf wessen Seite er steht.Das zeigen auch die kurzen Biographien von großen Movern und Shakern, die Packer immer wieder einstreut und in denen wir einige interessante Blicke hinter die Fassaden tun dürfen: Newt Gingrich, Colin Powell, Sam Walton, Oprah Winfrey oder Jay Z, um nur einige zu nennen, bekommen alle ihre Portion Fett weg, der eine mehr, der andere weniger, meistens aber mehr."The Unwinding" ist eine äußerst bemerkenswerte Bestandsaufnahme der amerikanischen Gesellschaft, die den Leser ständigen Wechselbädern zwischen Resignation und Hoffnung unterzieht. Inwieweit wir damit auch einen Blick in die Zukunft Europas tun, möchte ich aber lieber dahingestellt sein lassen. Allein die Tatsache, dass diesseits des Atlantiks der Solidargedanke spürbar lebendiger ist, lässt mich nämlich ein wenig hoffen.
summit53 28.02.2024 amazon.de
Parker zeigt am Beispiel mehrerer Protagonisten, wie sich Wirtschaft und Politik über einen Zeitraum von drei Jahrzehnten entwickelt haben und welche Auswirkungen dies auf diese Personen sowie die Wertevorstellungen und Handlungsweisen der U.S. Gesellschaft hat. Dabei begleitet er Menschen aus verschiedenen Gesellschaftsschichten - bekannte Politikern und Wirtschaftsbosse, Mittelstandsfamilien, Arbeiter und soziale Randgruppen - und beschreibt, wie durch flächendeckende Schließung von Industrieproduktionen und Verlagerung in Billiglohn-Länder, Energiekrise und Oil Peak, Immobilienhype und -blase, Verlagerung des wirtschaftlichen Schwerpunkts weg von industrieller Wertschöpfung hin zu Finanzgeschäften, Irak- und Afghanistan-Kriege, Tea Party, globale Finanzkrise 2008 getrieben, große Veränderungen in den USA stattfinden und damit ein wirtschaftlicher und moralischer Werteverfall einhergeht. Dabei beschreibt Parker, wie sich die Veränderungen auf seine Protagonisten auswirken, wie diese damit umgehen und in der Gesellschaft gefangen sind. Das Thema "Gier" und persönliche Bereicherung wird immer wieder als treibende Kraft, speziell in der Politik und der Finanz- und Internetwirtschaft herausgestellt. Politiker vertreten oft nicht die Interessen ihres Landes, sondern ihre ganz persönliche Karriere und Einkommens-Maximierung. Die Regierungen Carter, Reagan, George Bush, Clinton, George W.Bush und Obama tragen durch Inkompetenz und falsche Entscheidungen ihren Teil zum Niedergang bei. Parker zeigt jedoch auch, dass ein Teil seiner Helden typisch amerikanischen Eigenschaften wie Eigeninitiative, Beharrlichkeit, Humor und Mitgefühl besitzen und an den Veränderungen und Schwierigkeiten nicht verzweifeln.Wer als Deutscher "The Unwinding" liest, kann erkennen, in welch gesicherten Verhältnissen wir hier noch leben - soziales Netz, relativ gute Arbeitsplatz-Sicherheit, wenig polarisierte Parteien und eine zwar handlungsschwache, aber weitestgehend kalkulierbare Politik.Mir hat das Buch besonders deshalb gefallen, weil zu den bekannten Themen viel Hintergrundinformation enthalten ist z.B. wie kam es zum Immobilienhype, welche gesetzlichen Entscheidungen haben zur De-Regulierung der Märkte geführt, wie zäh sind die Entscheidungsprozesse in der amerikanischen Verwaltung. Leider muss man wohl davon ausgehen, dass The Unwinding nicht zu Ende ist und der Niedergang der Gesellschaft sich fortsetzen wird.
Amazon Customer 28.02.2024 amazon.de
... und natürlich in der amerikanischen Originalversion gelesen. Wenigstens Englisch habe ich dabei gelernt.George Packer empfindet die Verhältnisse in USA offenbar als einen einzigen Niedergang. Das beschreibt er auch so und gibt anhand von fiktiven oder realen Einzelschicksalen einen vermutlich ziemlich realistischen Einblick in die dortigen Verhältnisse. Offensichtlich hat er auch ein persönliches Problem mit Joe Biden. Hauptsächlich geht es aber um den Niedergang der alten Industrien und den Finanzkapitalismus, über den wir uns ja immer wieder so gerne ereifern (absolut angesagt). Naja, ich will nicht sagen, dass er Unrecht hätte - aber das uns hier vermittelte Amerika-Bild scheint mir doch sehr einseitig - NEGATIV- zu sein. Es gibt auch noch das reiche Amerika - Leute, denen es gut geht und die ihren "American Dream" verwirklichen. Davon hätte ich gerne auch etwas gelesen.Dies ist einerseits lebendiger Geschichtsunterricht, eine kurzweilige Lektüre und ein netter Beitrag zur Verbesserung unseres USA-Verständnisses - aber eben auch nicht mehr. Es fehlt die Gegenposition, aber die werde ich wohl bei einem anderen Autor suchen müssen.Ich empfehle das Buch, weil es gut geschrieben ist und auch für mich als NICHT-Engländer flüssig zu lesen war. Ich warne aber davor, nach der Lektüre von THE UNWINDING zu glauben, man wüsste jetzt genau Bescheid. Trotzdem sollte man es lesen. Danke.
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