Origin is stunningly inventive—Dan Brown's most brilliant and entertaining novel to date.
Bewertungen & Erfahrungen
3,5 von 5
2 Bewertungen
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Verteilung basiert auf 2 vorliegenden Einzelbewertungen.
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Redaktion04.06.2026
testmonster.de · Redaktion
Ein faszinierendes und gut recherchiertes Buch, das die Leser tief in die Welt der Mysterien entführt. Obwohl es sehr spannend ist, gibt es einige Passagen, die etwas zu sehr ins Detail gehen.
Drei Punkte, weil das Buch spannende Anteile enthält. Aber leider war es zwischendurch auch stinklangweilig. Diese endlosen Erklärungen über den Widerstreit zwischen Religion und Wissenschaft waren öde. Man bekommt endlose belehrende Informationen über Themen, die einen nicht interessieren.Was ich in Thrillern nicht mag, sind Ankündigen, dass eine sensationelle wissenschaftliche Entdeckung dem Publikum zugänglich gemacht werden soll, die die ganze Menschheit verändern wird.Da denke ich immer: haben Sie es nicht etwas kleiner, Mr. Brown? Und natürlich war die Eröffnung dieser Entdeckung ziemlich am Schluss sehr banal. Da hätte ich auch drauf kommen können, Mr. Brown und ich bin weder Theologin noch Biologin, Computerwissenschaftlerin oder Physikerin.Das Buch fing schon quälend langweilig an, endlose Beschreibung des Guggenheimmuseums in Bilbao. Innerhalb einer langen Feier in diesem Guggenheimmuseum sollte die Entdeckung eines Millardärs und Langdonfreundes - er erinnert mich an Steve Jobs - endlich bekannt gegeben werden. Zuvor aber wurden Seiten um Seiten um Seiten langweiliger Informationen und Beschreibungen von ultramodernen Kunstwerken gegeben, die mich nicht interessierten, und die ich auch nicht mag. Ich dachte ungeduldig: nun komm doch endlich mal zu Potte. Und in mir keimte der Verdacht auf: vielleicht beschreibt der Autor die Guggenheimbesichtigung darum so quälend ausführlich, weil er selbst keinen Dunst hat, woraus diese weltbewegende Entdeckung besteht. Bingo. "Steve Jobs" wurde ermordet, gerade als er sie bekannt geben wollte. Da fühlte ich mich verarscht..Dann immerhin kam doch Fahrt in die Geschichte und es wurde spannend. Es wurde die übliche Schnitzeljagd beschrieben, aber die war interessant. Langdon und seine (natürlich wunderschöne/gähn) Begleiterin, die nebenbei noch mit dem span. Kronzprinzen verlobt war, wurden von einem Mörder nach Barcelona verfolgt, konnten aber immer noch gerade entkommen. Zum Teil mit der Hilfe des Supercomputers von "Steve Jobs" , der Winston hieß. Winston gefiel mir gut. Der hatte Stil.Gegen Ende des Buches wurde es wieder sehr langweilig. Ich habe Seite um Seite umgeblättert, und das hat auch nichts geschadet, denn außer einer ewigen Belehrung über Religion, Biologie, Wissenschaft, Theologie passierte nichts. Gähn. Endlich kam dann die lang erwartete Enthüllung über die wisschaftliche Entdeckung..... na ja... banal. Und so weltbewegend fand ich die auch nicht.Manchmal habe ich mich an den Kopf gefasst und gedacht: hat der Amerikaner wirklich so wenig Ahnung über Könige und Kronprinzen? Als beschrieben wurde, wie der Kronprinz im Fernsehen seiner Freundin knieend einen Heiratsantrag machte, tippte ich mir an die Stirn. Als ob ein Kronprinz sich benehmen würde wie ein Z-Promi im Dschungelcamp.Tja, und am Schluss wusste ich jetzt immer noch viele Dinge nicht. Statt dass man mit Theologie etc... gequält wurde, hätte ich mir Erklärungen gewünscht. Ich wusste zwar schon in der Mitte des Buches, wer der "Regent" war, aber wer zum Teufel hatte den Imam in Abu Dubai und den arme Rabbi in Budapest abgemurkst? Der Mörder von "Steve Jobs" konnte es ja nicht gewesen sein, der hatte genug damit zu tun, Langdon zu jagen.Das Buch ist voller falscher Fährten. Glaub ich. Die falsche Fährte um den König war saublöd. Blödeste von Allen. Was für ein Affentheater. Da lässt sich ein sterbender König in das Francograbmal fahren, um seinem Sohn sein größtes Geheimnis zu erzählen, das aber mit dem Steve Jobs-Geheimnis nichts zu tun hatte. Das hätte er seinem Sohn auch im Krankenbett erzählen können. DOOF.Am Schluss gab es dann für den Kronprinzen und seine Verlobte wohl auch ein Happy End. Dabei hatte man eigentlich das ganze Buch lang den Eindruck, dass sie froh war, ihn los zu sein. Das kann ich auch verstehen, denn der Kronprinz wurde ja dermaßen hilflos dargestellt, dass ich von dem auch nichts hätte wissen wollen. ich weiß auch nicht, warum die beiden sich so aufgeregt hatten, dass sie keine Kinder bekommen konnte. Das war doch nach dem (ärgerlichen) Ende des Vorgängerbuchs klar. Kopfschüttel.Auch die Verlobte von Kronprinz Felipe/ äh Julian war sehr blass dargestellt. Die Figuren hatten alle keine Tiefe, vielleicht mit Ausnahme des Bösewichts.Drei Punkte für die spannenden Anteile. Vor allem die Geschichte, die in Budapest spielte, gefiel mir. Ich kenne mich da etwas aus und hatte in der Gegend der großen Synagoge auch gewohnt. Und zwar genau gegenüber der Bar Simpla, die eine entscheidende Rolle in der Budapestgeschichte spielt. Das hat mir Spaß gemacht.Ansonsten: 200 Seiten weniger, Mr. Brown, hätten es auch getan.
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Letzte Aktualisierung: 12.05.2026 10:22 Uhr.