Die ersten zwei Teile von Maggie Adair haben mir sehr gut gefallen und ich habe den dritten Band ungeduldig erwartet. Umso enttäuschter war ich dann beim Lesen. Die Story wirkt irgendwie hanebüchen und an den Haaren herbeigezogen, als wäre der Autorin kein geeigneter Konflikt mehr eingefallen, um Maggie und David voneinander fernzuhalten. Noch schlimmer finde ich die inhaltlichen Unstimmigkeiten. Dass plötzlich Instagram, Snapchat und Social Media insgesamt eine große Rolle spielen, obwohl es vorher nie erwähnt wurde, kann man ja noch als bewusste Entscheidung durchgehen lassen, obwohl ich es ziemlich merkwürdig fand. Denn auch wenn seit dem Erscheinen des ersten und des dritten Bandes einige Jahre vergangen sind, sind innerhalb der Bücher ja nur Tage vergangen. Doch dazu kommt noch, dass sich Maggies Alter geändert hat (sie war in den ersten Büchern Mitte 20, jetzt plötzlich ist sie über dreißig, obwohl es keinen Zeitsprung gibt) und ihre Haarfarbe ist plötzlich nicht mehr schwarz, sondern rot. Spätestens einem guten Lektor hätte das auffallen müssen.Insgesamt wirkte das ganze Buch irgendwie hingeschludert und manchmal drängte sich mir beim Lesen das Gefühl auf, dass es wie von einem anderen Autor scheint. Jedenfalls ist es deutlich unter Jenny Colgans üblichem Niveau. Schade!