Es handelt sich um den Vortrag, den Yogananda 1920 anlässlich eines Kongresses freireligiöser Organisationen gehalten hatte. Dazu war er in die USA gekommen, und bekanntlich ist er geblieben.Yogananda erörtert zunächst die Frage, was Religion genannt werden darf. Er kommt zu dem Schluss, dass jeder Mensch religiös genannt werden muss, insofern jeder Mensch eine Basis hat, auf die er seine Existenz gründet. Für manche ist eben Geld die Religion.Dann zeigt er, dass jeder Mensch im Grunde nur zwei Ziele hat: Das Leiden zu vermindern und das Glück zu steigern. Sogar Selbstmörder glauben, mit ihrem Schritt wenigstens ihrem Leiden ein Ende setzen zu können.Was das Glück betrifft, so argumentiert Yogananda, dass damit eigentlich die Glückseligkeit gemeint ist, keinesfalls jedoch die Lust. Die meisten Menschen verwechseln Erregungszustände mit Glück und wundern sich, dass Gegenstände oder die Erfüllung von Wünschen sie nicht glücklich machen können.Die Glückseligkeit, nach der sich alle Menschen sehnen, identifiziert Yogananda mit Gott. Gott ist für Menschen natürlich gar nicht fassbar, sie machen sich alle möglichen Vorstellungen von Gott, die aber nicht weit führen. Yogananda besteht darauf, dass Gott erfahren wird.Diese Gotteserfahrung wird in der Glückseligkeit verwirklicht. Dabei bezieht sich Yogananda auch auf das Neue Testament, denn es ist ihm wichtig darauf hinzuweisen, dass es eigentlich nur eine Religion gibt, genauso wie es nur einen Gott gibt, und nur eine Glückseligkeit, nach der sich die Menschen sehnen.Schließlich diskutiert er vier Wege, wie man diese Glückseligkeit oder Gott erfahren kann. Der im Westen übliche Weg über das Denken ist nicht falsch, aber sehr langwierig. Yogananda hält es mit der schnellsten Methode, und das ist die, die er von seinen Lehrern empfangen hat.Diesen Weg bezeichnete er als den wissenschaftlichen. Wissenschaftlich insofern, als die Resultate bei der Befolgung dieses Weges garantiert sind.
Das Buch ist leider für mich zu abstrakt. Das Buch "Autobiographie eines Yogi" war interessant. Allgemein wird ganz oft in Bücher von Shri Paramahansa Yogananda geschrieben, dass irgendwas (Hypothesen über Jesus, Religion oder Übungen) wissenschaftlich begründet ist. Meiner Meinung nach ist bis jetzt von Wissenschaft im Bereich der Religion oder Yoga nichts bewiesen ist. Laut "wissenschaftlicher" Info (wenn sie stimmt) ist er von einem Herzanfall gestorben (laut offizieller Info im Buch oder Schreiben hat er den physischen Körper verlassen). Danke