Eleanor is the new girl in town, and she's never felt more alone. All mismatched clothes, mad red hair and chaotic home life, she couldn't stick out more if she tried. Then she takes the seat on the bus next to Park. Quiet, careful and - in Eleanor's eyes - impossibly cool, Park's worked out that flying under the radar is the best way to get by. Slowly, steadily, through late-night conversations and an ever-growing stack of mix tapes, Eleanor and Park fall in love. They fall in love the way you do the first time, when you're 16, and you have nothing and everything to lose.
Bewertungen & Erfahrungen
4,5 von 5
6 Bewertungen
5 ★3
4 ★3
3 ★0
2 ★0
1 ★0
Verteilung basiert auf 6 vorliegenden Einzelbewertungen.
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Redaktion05.07.2026
testmonster.de · Redaktion
Das Buch ist sehr unterhaltsam und fängt die chaotische Atmosphäre gut ein, allerdings finde ich die Entwicklung der Charaktere etwas zu schnell.
Redaktion05.07.2026
testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch ist einfach fantastisch und hat mich sofort in die Welt von Eleanor und Park hineingezogen; ich kann es nicht mehr weglegen!
Ohje. Ich kann meine Gefühle für dieses Buch kaum in Worte fassen, am liebsten würde ich diese Rezension einfach nur mit “Ich liebe, liebe, liebe…es!” füllen. Ich hätte echt nicht erwartet, dass mich das Buch so packen würde, doch es ist einfach wundervoll und perfekt für mein nach-zuckersüßen-Liebesstorys-süchtiges Herz.Im Jahr 1986 gibt es zwei sechzehn jährige Teenager: Eleanor und Park. Eleanor ist die Neue in der Schule und ihr erstes Problem darin zeigt sich schon beim Einsteigen in den Bus. Jeder hat schon seinen Stammplatz und keiner möchte seinen freien Sitz mit dem komischen Mädchen in den alten Jungsklamotten und wirren roten Locken teilen. Auch wenn Park seinen freien Sitz nur ungern hergeben will, erbarmt er sich dazu. Von dem Tag an sind Eleanor und Park Sitznachbarn im Bus und kommen sich Woche für Woche näher.He knows I’ll like a song before I’ve heard it. He laughs before I even get to the punchline. There’s a place on his chest, just below his throat, that makes me want to let him open doors for me. There’s only one of him.Okay, womit soll ich anfangen? Mit den wundervollen Hauptcharakteren Eleanor und Park?Eleanor hat eine rote Lockenmähne und ist ein bisschen pummelig. Sie besitzt eigentlich keine Kleidung, die irgendwie mädchenhaft ist und kann eigentlich froh sein, wenn ihre aktuelle Jeans nicht schon einmal geflickt werden musste. Eleanors Leben war bisher kein Zuckerschlecken. Zusammen mit ihren vier jüngeren Geschwistern, ihrer Mutter und ihrem Stiefvater wohnt sie in einer winzigen Wohnung. Und wenn ich winzig sage, dann mein ich auch winzig. Ihr Zimmer muss sie mit allen Geschwistern teilen, viel Platz für eigene Sachen ist da nicht. Das Badezimmer ist gar kein Badezimmer, in der Küche stehen einfach noch eine Badewanne und eine Toilette. Sie sind arm und deshalb von ihrem Stiefvater abhängig. Dieser betrinkt sich immerzu und macht es sich zur Angewohnheit, ihre Mutter nachts hin und wieder mal zu vermöbeln. Eleanors Alltag war somit nie besonders rosig und schien auf der neuen Schule auch nicht besser zu werden, als alle anfangen sie zu mobben. Bis sie dann anfängt, sich mit Park zu unterhalten.Park ist eigentlich völlig normal. Er hat ein schönes Zuhause, zwei liebenswerte Eltern und gewöhnliche Sorgen, die man in diesem Alter eben hat. Seine Mutter kommt aus Korea und ist einfach nur knuffig, ich konnte mir ihren Akzent immer so gut vorstellen. Jedenfalls wollte er nie wirklich hervorstechen. Im Bus hat er normalerweise seine Kopfhörer auf und dreht The Smiths oder Jimi Hendrix bis zum Anschlag auf, damit er die nervigen Gespräche seiner Mitschüler nicht mitanhören muss. Als dann Eleanor zum ersten Mal im Bus auftaucht ist er auch gar nicht scharf darauf, dass sie sich neben ihn setzt und die anderen sich über ihn lustig machen. Doch irgendwie kam es dann doch dazu und die kommenden Wochen sitzen sie schweigend nebeneinander, er mit seinen Kopfhörern und Comics, welche sie heimlich mit liest. Ganz langsam entwickelt sich eine Freundschaft daraus, die bald zu etwas größerem wird."Eleanor was right. She never looked nice. She looked like art, and art wasn’t supposed to look nice; it was supposed to make you feel something."Ich habe mich so sehr in die beiden verliebt. Darin, dass Eleanor keines dieser perfekten Mädchen ist, die so dünn wie eine Bohnenstange sind. Sogar darin, dass sie ihre Bücher mit Songzitate zuschreibt, von denen sie die meisten Songs noch nicht einmal kennt. Darin, wie Park sich immer ein Stückchen mehr in sie verliebt hat. Park ist einfach nur der perfekte Junge, den man sich als “Erste Liebe” nur wünschen kann. Es gab auch Momente, in denen er Fehler gemacht hat und er brauchte etwas Zeit, bis er zu Eleanor steht, doch er hat es immer bereut und alles versucht, um es wieder gut zu machen. Ihm kann man einfach nicht böse sein. Ganz besonders mochte ich, dass die beiden Zeit brauchten. Ich hasse es, wenn zwei Charaktere sich ansehen und sofort ineinander verknallt sind. Eleanor und Park mögen sich anfangs nicht einmal, es vergehen Wochen bis sie überhaupt mal miteinander sprechen und nochmal so lange, bis sie sich richtig miteinander anfreunden. Es hat bis jetzt noch kein Buch gegeben, bei dem ich mich so darüber gefreut habe, wenn die Protagonisten Hänchen halten! Wirklich, in manchen Büchern lassen mich die Kussszenen kalt und hier brauchen die beiden nur Händchen zu halten und ich hüpf quietschend im Kreis."Holding Eleanor’s hand was like holding a butterfly. Or a heartbeat. Like holding something complete, and completely alive."Die beiden diskutieren auch sehr viel über Comics und Musik und sobald das Thema Musik auftaucht, kann man bei mir sowieso immer Pluspunkte sammeln. Manchmal musste ich während dem Lesen einfach einen Song laufen lassen, über den sie gerade reden, um mir ihre Diskussion besser vorstellen zu können. Die Musik im Hintergrund, die ja weit vor meiner Zeit war, gibt dem Buch dann noch eine tolle Atmosphäre. Besonders konnte ich ihre Begeisterung zu einigen Songs so gut nachvollziehen, da es mir genauso geht, wenn ich ein geniales Lied gefunden habe.“I just want to break that song into pieces,” she said, “and love them all to death.”Das Ende hat mich dann schlussendlich fertig zurückgelassen. Es ist ein offenes Ende und jeder kann es so interpretieren, wie er es möchte, doch ich liebe es, liebe diesen letzten Satz des Buches, genauso wie den Rest.Fazit:In Eleanor & Park findet ihr ein wundervolles Buch über die erste Liebe und darüber, was man für diese alles riskieren und auf sich nehmen würde. Es geht um verschiedene Arten von Familien, es geht um Armut und es geht darum, sich selbst wiederzufinden und seinen Weg zu gehen. Ich habe während dem Lesen so viel gelacht und gegrinst und war über alle Maßen neidisch auf das, was die beiden hatten. Alleine bei den Dialogen hatte ich immer ein Lächeln im Gesicht. Das Buch gehört auf jeden Fall zu eines meiner Lieblinge in diesem Jahr!(Die englische Kindle Version kostet übrigens nur 1,99 €. Sollte man sich nicht entgehen lassen! ;))
Eleanor nahm die einzige Option, die ihr in der Rangordnung des Buses übrig blieb. Und ausgerechnet neben Park setzt sie sich. Dabei hat es Eleanor schon schwer genug im Leben. Mit ihren Geschwistern teilt sie sich ein Zimmer und Privatsphäre ist aufgrund fehlender Badtür kaum vorhanden. Zu alledem kommt ihr Stiefvater hinzu, der sie zu hassen scheint und mit seinen Alkoholismus die Familie in den Ruin zu treiben droht.Doch mit Park scheint das alles leichter zu sein. Auch, wenn er anfangs kaum Begeisterung für seine Sitznachbarin aufbringt, die in seinen Comicheften mitliest und ihn suspekt ist. Doch er stellt fest, sie scheint anders, als er glaubt. Hinter ihren seltsamen Klamotten und molligen Figur verbirgt sich jemand, den er immer mehr zu mögen scheint. Er fängt an ihr Comics auszuleihen, ihr Mixtapes zu geben und bald finden sie selbst in etwas viel Größeren wieder, was niemals für möglich erschien.Zwei Außenseiter und die LiebeRainbow Rowell schafft mit Eleanor und Park zwei unterschiedliche Charaktere, denen man es niemals zutraut zueinander zu finden. Eleanor, die neu an die Schule kommt und mit ihren roten Haaren schnell zum Opfer ihrer Mitschüler wird, spielt das Leben übel mit. Mit einem Alkohliker unter einem Dach und ohne jeglichen Freiraum und Geld muss sie sich durch das Leben beißen. Und gleichzeitig versucht sie sich zu verstecken, möglichst unauffällig zu sein, weil sie sich schämt für das, was sie ist. Für ihre Figur, ihr Aussehen, für ihre Armut. Sie hat Angst davor, dass jemand ihr Elend sehen könnte und ihr zu nahe kommt. Sie fühlt sich wertlos, auch wenn sie sich es nicht eingestehen will und trifft ausgerechnet in ihrer Situation auf Park, der das absolute Gegenteil ist.Park leidet unter seinen Identität. Seine Mutter ist Koreanerin und er muss sich immer wieder den Vorurteilen stellen, die damit einhergehen. Nicht zu oft fühlt er sich zu weiblich, von seinem Vater nicht akzeptiert. Er will einfach nur nicht auffallen, als Eleanor in sein Leben tritt und zum ersten Mal bewusst wird, was wirklich in ihm steckt. Aus zwei Außenseitern entwickelt sich ein Paar mit Höhen und Tiefen, die durch ihre Persönlichkeit und ihrem Umfeld entstehen. Zwischen Erwartungen und den Wunsch nach dem Leben zu greifen.80er Jahre Charme und leise Töne"Eleanor & Park" ist ein Roman der leisen Töne. Der Autorin lässt sich Zeit ihre beiden Protagonisten kennenzulernen, die in wechselnden Perspektiven ihre Geschichte erzählen. Sie überstürzt nichts, überdramatisiert nicht und versucht möglichst authentisch die Liebe entstehen zu lassen. Dabei gelingt er ihr etwas, woran viele scheitern: Lebendige Charaktere, die wie aus dem Leben gegriffen scheinen, die einen ans Herz wachsen und nicht zu selten wie Freunde werden. Bei ihr gibt es kein Schwarz und Weiß, keine Extrema und man ist überrascht, welche Hindernisse zwischen Eleanor und Park stehen. Die 80er und die damit verbundene Musik komplettieren nur die Lebendigkeit und macht den Roman zu etwas Einzigartigen.Der Fokus ist hier die Einfachheit. Die Welt entsteht zwischen den Zeilen. Gefühle entstehen und gleichzeitig würde man alles tun, damit das Happy End ensteht, dem man so sehr entgegensieht und es nicht werden will. Weil sie schweigen müssen, langsam sein müssen, es niemand erfahren darf, weil ihre Umgebung damit nicht einverstanden ist. "Romeo und Julia" zwischen Vorurteilen, wahrer Liebe und dem Problem, dass Armut einen oft ausgrenzt. Denn gerade Eleanors Lebensituation rührt zutiefst und rüttelt an unserem Herzen. Rainbow Rowell zeigt auf das Problem in unserer Gesellschaft ohne in den Kitsch abzudriften, was es für den Leser umso schwerer macht sich der Realität zu stellen.Ende mit ÜberraschungenUnd genau ihre Umstände führen schlussendlich zu diesem großartigen Ende. Es ist kein Abschluss, es ist kein Ende in üblichen Sinne und gerade der Weg bis dahin ist gepflastert mit Verwunderungen, die man nicht kommen sah, aber all zu menschlich sind. Von menschlichen Grauzonen und Fehleinschätzungen, weil unsere eigenen Erfahrungen mit der Wirklichkeit kollidieren. Zwischen Täuschungen und Vorurteilen befindet sich der eigentliche Mensch und Charakter, den man oftmals in dem ganzen übersieht. Umso logischer ist die Dramatik, die sich zuletzt aufbaut, die Bedrohung, die immer größer wird und sie doch irgendwie hinausfinden. Hinausfinden und doch einen Weg finden, den man nicht kommen sah, was es nur umso echter erscheinen lässt. Vor allem auch, weil man es sich genau anders vorgestellt wie es schlussendlich kommt.Fazit"Eleanor & Park" ist eine ruhige Liebesgeschichte, die über die Entwicklung junger Liebe erzählt, über ihre Hindernisse und den Wunsch glücklich zu sein. Darüber hinaus schreibt Rainbow Rowell über Vorurteile und Erwartungen, die wir uns selbst auferlegen und gar nicht zu erfüllen brauchen. Tiefsinnig und ein Roman, der zwischen den Zeilen seine Magie entfaltet. Absolut lesenswert!
Reicht aber für mich nicht an Rainbow Rowells "Fangirl" heran, das bis heute nicht nur das erste Buch ist, was ich von ihr gelesen habe, sondern auch das beste."Eleanor and Park" ist aber kein schlechtes Buch, sondern gehört zu den besseren Büchern, die ich 2014 gelesen habe. Ich möchte garnicht zuviel verraten. Es ist eine eher unkonventionelle Liebesgeschichte, die da von der Autorin in ihrem sehr speziellen und liebevollen Schreibstil erzählt wird.Was mich allerdings bei Rainbow Rowell irritiert ist, dass sie immer eine Erzählweise wählt, die den Lesefluss - zumindest bei mir - stört. In "Fangirl" gab es diese, aus meiner Sicht, unnützen Ausschnitte aus Cathers Fanfiction, die ich einfach übersprungen habe, weil das nicht interessant für mich war. In "Eleanor and Park" irrtiert einfach die Erzählung aus zwei Sichten - der von Eleanor und Park eben. Grundsätzlich ist das keine schlechte Art und Weise eine Liebesgeschichte zu erzählen. Häufig bekommt man im Buch ja nur eine Sicht der Dinge präsentiert. Aber in diesem Fall konnte ich mich nicht so recht damit anfreunden. Das ist aber eine rein persönliche Meinung, die allerdings dazu führt, dass das Buch "nur" 4 Sterne bekommt.
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Letzte Aktualisierung: 12.05.2026 19:39 Uhr.