In diesem Selbsthilfebüchlein geht die Psychotherapeutin Philippa Perry der Frage nach, welche Elemente ihrer Therapien für die breite Bevölkerung nützlich sein können.Inhalt: Präzise und anwendbar schildert sie dabei, wie man sich selbst besser einschätzen lernt, wie Beziehungen gelingen, wie mit Stress umzugehen ist und dass es hilfreich ist, eine positive Perspektive auf die eigene Lebensgeschichte zu entwickeln. Das Buch schliesst mit sieben Übungen ab, die eine niedrigschwellige Einführung in die Meditation darstellen.So weit, so interessant, zum Beispiel wenn das Funktionieren des Gehirns evolutionsbiologisch, aber ganz einfach hergeleitet wird. Das ist das Hauptthema des Buchs: wie seine Gefühle, aber auch Gedanken wahrnehmen und mit ihnen umgehen.Leider erfährt man praktisch nichts aus der therapeutischen Praxis der Autorin, zum Beispiel über interessante Fälle. Ich habe mich häufig auch gefragt, wie fundiert das Gesagte ist, da meistens nur populärwissenschaftliche Bücher und eigene Erfahrung der Autorin als Nachweis herhalten müssen. Anregend, aber kein Meisterwerk.
Interessante Denkanstöße der Autorin, um die geistige Gesundtheit zu fördern. Das Werk ist nicht wirklich innovativ, bietet aber einen guten und verständlichen Überblick.