ICH HABE EUCH NICHT VERGESSEN ;) <3 Es ist zwar jetzt gleich schon 21 Uhr aber den Sonntag beschließen wir trotzdem mit einer Rezension ^^Ich habe das schöne Buch "This is How You Lose Her" von Junot Díaz beendet und gebe dem Buch 4 von 5 Sterne :)Auf Deutsch heißt das Buch: "Und so verlierst du sie" und hier haben wir Kurzgeschichten, die jedoch eine Gemeinsamkeit haben: alle beinhalten Yunior, den Protagonisten der Story. Man bekommt so gesehen kleine Auszüge, kleine Geschichten aus verschiedenen Abschnitten, Momenten seines Lebens mit dem Hauptthema - die Liebe <3Worum es genau geht (ohne Spoiler)Auf den gerade einmal 226 Seiten lernt man Yunior und seine Familie bzw sein Leben kennen und die Frauen, mit denen er in seinem so zu tun hat. Er selbst ist in der Dominikanischen Republik geboren und kam als kleines Kind nach Amerika, zusammen mit seinem Bruder Rafa und seiner Mutter. Sein Vater, der schon 8 Jahre zuvor in die Staaten ausgewandert war, ein Leben für die Familie aufbauen wollte, holt sie endlich zu sich. Doch das Leben wie er es sich erhofft hatte, ist anders als gedacht....Yunior wächst auf in einem Land dessen Sprache er nicht spricht. Mit einer Mutter, die vom Vater gesagt bekommt, sie braucht die Sprache erst gar nicht lernen, da dies "Männersache" sei und sie als Frau eh keine Notwenigkeit dazu hat. Mit einem Vater, der die Familie irgendwann einfach verlässt und seine Mutter sich alleine durchkämpfen muss...Und je älter Yunior wird kommen natürlich auch Mädchen bzw Frauen in sein Leben - er liebt, er wird verlassen, er hat kurze Begegnungen mit ihnen, denkt häufig an Sex, betrügt, belügt und eigentlich will er doch nur die Liebe wirklich finden, um sie festhalten zu können....Meine Meinung: Junot Díaz ist für mich kein unbekannter Autor und gehört für mich persönlich zu den ganz großen Schriftstellern unserer Zeit. Ich hatte von ihm bereits "Das kurze wundersame Leben des Oscar Wao" gelesen und auch in dem Buch "This is How You Lose Her" kommen viele Thematiken wieder auf, die den Autor einfach beschäftigen.Der Verlust des Vaters, das Leben als Einwanderer in die USA, die Heimat, die Dominikanische Republik, der Verlust und Erhalt der Muttersprache - Klischees über Farbige und Weiße und vieles vieles mehr...Mir hat das Buch wirklich gefallen. Vor allem mag ich den klaren, ehrlichen Schreibstil von Díaz. Der nichts zurückhält, offen ausspricht was die Figuren denken und dies geschieht häufig auf einer sehr schonungslosen und auch mal vulgären Art und Weise. Sprache ist hier unglaublich wichtig, denn er mischt oftmals die zwei Sprachen mit denen er selbst aufgewachsen ist - Englisch und Spanisch und genau das verleiht dem Roman seine Authentizität :)4 Sterne, da einige der Geschichten mich packten, andere etwas brauchten um einen Eindruck zu hinterlassen und ich hoffe, dass der Autor sehr bald mal wieder einen neuen Roman schreiben wird. Das Talent zum Schreiben hat er allemal :)Mehr Rezensionen findet ihr auf FB / Goodreads - Britsbookworld