...bin ich in meiner Meinung zu diesem Buch. "New Moon" führt die Liebesgeschichte zwischen Bella und Edward weiter, doch Probleme bleiben für die beiden weiterhin. Als Edward Bella verlässt, weil er Angst hat, sie könnte seinetwegen noch mehr in Gefahr gelangen, entwickelt sich durch Bellas Trauer eine Beziehung zwischen ihr und Jacob.An sich ist es ein guter Anschluss an den ersten Teil. Jedoch finde ich Bellas Trauerphase zu langatmig erzählt. Natürlich hat sie Liebeskummer, und dass sie das so einfach nicht wegstecken kann, ist auch klar, aber dennoch geht es um nichts anderes als ihre ständige Trauer um Edward. Nach einer Weile wird es langweilig, sich ständig anzuhören, wie schlecht es ihr geht. Als sie dann auch noch waghalsige Unternehmungen anfängt, wie Cliff-Diving und ähnliches, nur um seine Stimme zu hören, und das immer wieder, wird es teilweise sogar albern. Das einzige, was noch etwas Spannung in die Geschichte bringt, ist die Beziehung zu Jacob, die sich langsam aufbaut. Richtig interessant wird es dann erst wieder gegen Ende, als Bella zusammen mit Alice nach Italien fliegt, um Edward zu retten.Alles in allem ist auch dieses Buch eine schöne Geschichte, jedoch ist es zwischenzeitlich einfach zu langatmig.
Hmm, ich habe lange mit dem Titel gehadert, aber ich denke das beschreibt es am besten. Ich muss sagen, dass ich mich durch die Edward-losen Kapitel gequält habe, weil ich endlich wissen wollte, wann er denn wieder auftaucht. Dass er wieder auftaucht war klar. Aber ich hab immer nur einen Namen gelesen: Jacob. Je öfter ich ihn gelesen habe, desto missgelaunter wurde ich. Als dann endlich (nach ca. 2/3 des Buches) Alice auftaucht, ging es wieder bergauf.Kurze Inhaltsangabe: Bella schneidet sich an ihrem Geburtstag an Papier und Jasper kann sich nicht zurückhalten. Daraufhin verlassen die Cullens - inklusive Edward - Forks. Das zieht Bella runter und sie lebt so vor sich hin ohne wirklich bei sich zu sein. Ihr Zustand ist sehr gut beschrieben und nachvollziehbar. Hier ein Lob an die Autorin. Als sie dann merkt, dass sie in gefahrvollen Situationen Edwards Stimme hört, sucht sie diese gefährlichen Situationen (Motorrad fahren, Cliff diving etc.). Sie verbringt sehr viel Zeit mit Jacob, der ihr die Motorräder repariert hat, und fängt an, sich in seiner Nähe richtig wohl zu fühlen. Jacob empfindet natürlich mehr, Bella macht den Standpunkt klar, aber so wie sie es selbst sagt, setzt sie es meiner Meinung nach nicht um. Sie verbringen einfach zuviel Zeit miteinander. Diese unklare Situation zwischen den beiden war das Schlimmste. Wie kann sie sich in Jacob verlieben, der kein Vergleich zu Edward ist? Das wäre Verrat und wenn es soweit gekommen wäre, dass sich die beiden küssen und sie genießt es, dann hätte ich das Buch höchstwahrscheinlich zerstückelt und verbrannt. Soweit ist es zum Glück nicht gekommen. Naja, es kommt heraus, dass Victoria hinter Bella her ist und ein paar Sachen mehr. Dann taucht endlich Alice auf, nachdem sie glaubt, dass Bella Selbstmord begangen hat und der beste Teil nimmt seinen Lauf. Den verrate ich nicht, den müsst ihr selbst lesen, aber die Kapitel zwischen "Waking up" und "Visitors" (Jacob-Kapitel) kann man sich sparen.Eine Frage an die Logik der Geschichte und die Leute, die es bereits gelesen haben: Wenn Bella wirklich immun gegen alle Fähigkeiten der Vampire ist (Gedanken lesen, Schmerzen zufügen etc.) warum kann Jasper dann ihre Stimmung kontrollieren und Alice sie in ihren Visionen sehen?