viele gute Ideen, z.T neu für mich.Aber wer denkt, nach lesen des Buches loslaufen zu können, dürfte sich schwer irren, denn die Laune sinkt schon während des Lesens.Nur ein Buch für jemanden, der das komplett durcharbeiten und überarbeiten und nacharbeiten möchte, daher auch die Kritik hier für alle:+++ einige sehr gute Ideen, die vielleicht wirklich neu sein könnten+ liegt gut in der Hand mit den gerundeten Ecken+ passt in die Hosentasche+ zwischen warum und wozu wird unterschieden+ verständliche Zeichnungen-- hölzern geschrieben, es will kein Lesefluss entstehen-- die Darlegungsstile der Kurzbeschreibungen sind völlig unterschiedlich, macht keinen Spass-- endlose Wortabrisse wie er- staunlich be- kommt, Ra- pid, hi- naus-- gendern vom Schlimmsten und nicht stringend: das Englische user wird zu User*innen; Forscherinnen ohne *; dann wieder Experte und Expertin; Kund*innen aber Mitarbeitende, dann wieder Freund*innen- aber statt Hintern, Arsch S.59 zu schreiben, das kann nur aus einer falschen Übersetzung kommen, ich vermute mal fehlerhafte Übersetzungen aus anderen Sprachen- ich vermute auch "Man*n" hat den Lektor gespart- erzieherisch, oberlehrerhaft gefühlt wie Birkenbihl, ob ich es auch begriffen habe- die empfohlene app contemplate nutzt Gesundheitsdaten, worauf im Buch nicht hingewiesen wird- kleine Schrift schwer zu lesen- ein Großteil des Buches sind für mich unnötige Freiräume und wirklich (!) leere Seiten- merkwürdige Bemerkungen wie "Lösungen für Prokrastination sind weniger gut erforscht" ohne Beweise oder auch "zufällige Kommunkation gilt seit jeher als Hauptquelle neuer Ideen"- verwechseln von Korrelation und Kausalität: "uneffektive Führungspersonen sind auch langsam im Beantworten ihrer E-Mails"- viel zu viele Substantivierungen die nur eine Aneinanderreihung von Worten sind- diverse Rechtschreibfehler- Grammatik a la "wie sie mehr von dem erinnern" Dativ ist dem Genitiv sein Tod, obwohl auch Genitive vorkommen- direkt neben kurzen Sätzen, enthält das Buch massig Bandwurmsätze, die auch Sinnbrüche und Sinnsprünge beinhalten, sodass man das mehrfach lesen muss - wie diesen Satz von mir ;)- Verweise auf Themen ganz anderswo im Buch, und das kreuz und quer, vor und zurück, ein Vortrag in der Art wäre eine Katastrophe- kein Stichwortverzeichnis, wäre auch zu schön auf den leeren Seiten gewesenDas wäre ein Buch in der Preiskategorie bis 5 Euro, max, dann gäbe es auch 4 Sterne.Wer mal Lektor werden will, für den ist das hilfreich, ein gutes Beispiel zu haben, wie man es NICHT macht.Mir ist völlig schleierhaft wie die sehr guten Bewertungen zu Stande kamen, vielleicht in Ermangelung von Alternativen? Man spare sich dieses Buch.Ich empfehle viel eher das von Prof. Christian Rieck "Anleitung zur Selbstüberlistung". 5 Euro mehr, also 25€ mit 365 Seiten voll mit Inhalten, gut strukturiert, im Fluss, einfach mal in amazon anlesen ...
Dieses Buch bewirkt das Gegenteil, für was es stehen will. In loser Sammlung, und nicht zielgerichtet werden überkommene Produktivitäts-Tips unreflektiert zitiert, die grösstenteils schon in ihrer Urform nicht funktioniert haben. Die wenigen brauchbaren Hinweise, wie zB Pomodoro, sind bereits Teil jeder Apotheken-Rundschau. Das vermittelte Wissen ist auf dem Stand von 1990, und in schon fast infantiler Naivität werden US Guru-Scharlatane wie Mel Robbins als "verlässliche Quelle" herangezogen.Es ist eine Kunst, das eh schon unterirdische Niveau im Self-help Bereich auch noch zu unterbieten. Ich gratuliere.