Der Urvater aller Blutsaugerromane machte bei seinem Erscheinen, 1897, Furore. »Keine Lektüre für Schwachnervige« kündigte die Werbung für die deutsche Übersetzung an, und das ist nicht übertrieben. Das schaurige Geschehen entrollt sich wie ein Tatsachenbericht Stück für Stück in Tagebuchaufzeichnungen, Gesprächsnotizen, Briefen, Telegrammen und Zeitungsartikeln, und ganz allmählich erst kommt der Leser dahinter, welch fürchterliche Bedrohung sich hinter den rätselhaften Ereignissen verbirgt, deren Zeuge die Protagonisten werden. Nicht wenige der Beteiligten lassen dabei ihr Blut. - Mit einer kompakten Biographie des Autors
Bewertungen & Erfahrungen
5,0 von 5
6 Bewertungen
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Verteilung basiert auf 6 vorliegenden Einzelbewertungen.
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Redaktion19.06.2026
testmonster.de · Redaktion
Dieses Stoker, Bram: Dracula ist ein fantastisches und packendes Buch, das man unbedingt lesen sollte. Die Geschichte ist unglaublich fesselnd und voller Atmosphäre.
Redaktion19.06.2026
testmonster.de · Redaktion
Dieser Stoker, Bram: Dracula ist ein fantastisches und packendes Buch, das man unbedingt lesen sollte. Die Atmosphäre und die Geschichte sind absolut hervorragend umgesetzt.
Was man aus Filmen und Serien kennt, trügt und lässt einen glauben, man kenne die Geschichte. Ähnlich wie Frankenstein ist die Geschichte von Jonathan Harker eine viel komplexere als man ursprünglich erwarten würde. Sehr zu empfehlen.
Die Story beginnt mit dem Reisebericht Jonathans von London nach Transsilvanien in das Schloss von Graf Dracula.Jonathan Harker, seinerseits Rechtsanwalt in London, wird von seinem Chef auf eine „Mission“ geschickt, nämlich nach Transsilvanien zu Graf Dracula, welcher in London ein Haus erwerben möchte. Um das Geschäft abzuschließen muss er dorthin reisen. Zu Beginn findet Jonathan den Grafen noch sympathisch und zuvorkommen. Doch innerhalb kürzester Zeit kommt es zu komischen Geschehnissen. Der Graf ist immer nur nachts sehr gesprächig, tagsüber sieht er ihn gar nicht, er speist auch nie mit Jonathan gemeinsam, obwohl er sehr auf Gastfreundschaft bedacht ist, und zu guter Letzt spiegelt sich der Graf nicht ins John’s Rasierspiegel. Er dokumentiert diese Geschehnisse alle in seinem Tagebuch, beginnt immer mehr sich zu fürchten und glaubt zwischenzeitlich, dass er den Verstand verloren hat.Die Geschichte geht dann weiter mit Briefwechseln zwischen Mina Murray, der Verlobten von Jonathan, sowie Lucy Westenra, der besten Freundin von Mina. Beide werden in naher Zukunft heiraten und tauschen via Briefwechsel ihre Gedanken, Ängste und Vorfreuden auf die bevorstehenden Ereignisse aus. Mina berichtet Lucy in einem Brief, dass sie seit geraumer Zeit nichts von John hörte und beunruhigt sei.Wichtige Protagonisten in Stokers Highlight sind:Dr. John Seward, der Leiter der Irrenanstalt. Auch er dokumentiert die Tagesgeschehnisse mittels Tagebucheinträgen, u.a. auch den Zustand seines irren Patienten Mr. Renfield.Im Laufe des Lesens kristallisiert sich immer mehr heraus, dass hier vieles zusammenhängt und dass mit dem Eintritt von Graf Dracula im wunderschönen England, die bösen Dinge ihrem Anfang währen.Als sich die Grausamkeiten immer mehr häufen, tritt Prof. van Helsing ins Spiel. Die Männer trauern und erschaudern, ob der obskuren Ereignisse und verbünden sich, zum Schutze der Frauen (wir befinden uns hier ja im 18. Jahrhundert) und zum Beginn der Jagd auf Graf Dracula. Ob sie gewinnen werden??Meine Meinung:Diese Geschichte hat gesessen und um es mit einer Wortspielerei auszudrücken: ein Leckerbissen für Horrorfans.Ich mochte den Stil und die Schreibweise sehr, auch wenn ich zu Beginn etwas Zeit benötigte, um mich daran zu gewöhnen. Ich finde die Art und Weise, wie damals geschrieben oder gesprochen wurde, sehr charmant und angenehm. Der Stil ist nüchtern, was der Spannung aber keinen Abbruch tut. Natürlich gibt es an der einen oder anderen Stelle längen, wo man „drüberschnaufen“ muss, aber diese sind für die Entwicklung der Geschichte und für die ausufernde, erklärende Sprache zur damaligen Zeit, einfach nötig.Die Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven der Protagonisten erzählt, teilweise in persönlichen Gesprächen, teilweise in Tagebuch- oder Briefform. Nach und nach erhält man Einblick in die perfide Ausbreitung des Wahnsinns.Schmunzeln musste ich, als die typischen Dinge zur Abwehr von Vampiren daher kamen: das Kreuz, die Hostie und der Knoblauch bzw. der Pfahl ins Herz und die Abtrennung des Kopfes vom Rump! *zack* Fällt doch auch ein wenig unter Nostalgie!!Ein minimaler Wermutstropfen, der der „Besternung“ aber keinen Abbruch tut: in dieser Ausgabe ist die Schrift sehr klein, was ich zeitenweise etwas anstrengend fand. Dies als Hinweis, für Leute, denen so kleine Buchstaben das Leseerlebnis trüben.Von meiner Seite eine uneingeschränkte Kauf- und Leseempfehlung; dieser Klassiker ist großes „Lesekino“. Das Reclam-Exemplar ist zudem auch wunderschön! – 5/5 Fledermäuse!!!!
Rechtsanwalt Jonathan Harker soll einen Klienten aufsuchen. Es geht um eine Haus-Kauf-Angelegenheit in London. Sein Klient wohnt in Transilvanien und sein Name lautet Graf Dracula.Die Reise nach Transilvanien ist eine wahre Auszeichnung für Jonathan und auch eine besondere Art einen Klienten zu treffen. Dort angekommen begegnet ihm der Graf recht freundlich und sogar mit einer gewissen Sympathie. Dennoch mehren sich seltsame Zustände und Begebenheiten die Jonathan beirren. Der Graf erscheint immer nur am Abend und von komischer Gestalt ist dieser ebenso...Seine Beobachtungen schreibt Jonathan in Briefen nieder und sendet diese zu seiner künftigen Frau Mina...doch die Briefe kommen auf mysteriöse Weise spät oder nie an....Graf Draculas „Spiel“ nach Blut, Liebe und Macht beginnt!Eigentlich brauch man hier zum Inhalt gar nicht viel niederschreiben, denn dieser Klassiker verdient selbstredend 5 Sterne.Die Geschichte ist äußert lastig bezüglich der Briefwechsel und Niederschriften von Jonathan und Mina. Stoker lässt dabei aber immer sehr gekonnt die Geschichte um Graf Dracula am Laufen und ebenfalls gekonnt wird die Geschichte von Mr. Renfield eingewoben, der in einer Irrenanstalt sitzt und eine Marionette seines Meisters ist. Nicht zu vergessen, tritt auch van Helsing in dieser Geschichte auf und erfährt seinen Durchbruch.Allein durch die Verfilmung mit dem genialen Schauspieler Gary Oldman und dessem Outfit erlangte diese Geschichte ihren Legendenstatus. Des weiteren gab es noch andere zahlreiche Darsteller die diesen Part bravourös aber auch manchmal verissen dargestellt haben. Zum Buch hier: Die Übersetzung ist unheimlich detailliert und gelungen niedergeschireben. Warum? Wir merken das an der Wortwahl und an der Lesemelodie die beginnt, wenn wir in die Welt von Graf Dracula abtauchen. Der Anfang ist etwas mühsam, aber man sollte dabei bleiben, denn ab einem gewissen Punkt hat er einen gefangen. Die Briefwechsel kommen natürlich im Buch sehr gut zur Geltung, im Film wäre dies äußerst langweilig und gäbe keine guten Bilder. Hier wiederum starten sie als Leser das Kopfkino und wir dürfen uns selbst ein Bild machen und sollten die Filme dabei vergessen.Die Intension, die Bram Stoker hier hatte, hatte natürlich auch ein wahres Vorbild: Vlad. III Draculea. Seine Biographie wurde Bram Stoker als sehr gutes Vorbild zu Nutze und er hat noch ein wenig seine Phantasie „eingestreut“ und heraus kam eben dieser genial Horror-Klassiker.Ich habe ihn unzählige Male gelesen und als Verfilmung genossen - diese Geschichte ist ein Meisterwerk und wird abgerundet mit diesem wundervollen Buch/Übersetzung!P.S.: Betrachten Sie das Cover genau! Die Augen von Graf Dracula haben etwas ganz mystisches und nehmen einen gefangen! Dieses Buch wird Sie verzaubern!
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Letzte Aktualisierung: 12.05.2026 10:22 Uhr.