Luziwuzi: Das provokante Leben des Kaiserbruders Ludwig Viktor
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Luziwuzi: Das provokante Leben des Kaiserbruders Ludwig Viktor

Hersteller: Molden Verlag  ·  MPN: 10347264
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Produktfakten auf einen Blick

Hersteller
Molden Verlag
EAN
9783222150333
Hersteller-Artikelnr.
10347264
Kategorie
Historische Biografien & Erinnerungen
Durchschnittsbewertung
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Produktbeschreibung

Das provokante Leben des Kaiserbruders Ludwig Viktor

Bewertungen & Erfahrungen

3,3 von 5
4 Bewertungen
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Verteilung basiert auf 4 vorliegenden Einzelbewertungen.

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Redaktion 27.06.2026 testmonster.de · Redaktion
Super!
Franz Kräftner 17.04.2024 amazon.de
Ist sogar besser als angegeben gewesen , also neu nur ohne plastikfolie
Bücherwurm 17.04.2024 amazon.de
Dieses Buch über den jüngsten Bruder des österreichischen Kaisers Franz Joseph verwirrt ein bisschen. Denn es geht nicht klar hervor, was denn nun die Intention war, ein solches zu schreiben…Vorab: Es ist ein sehr dünnes, kleines Büchlein, ca, 160 Seiten, nicht zu klein, nicht zu eng beschrieben, man kann es in einem Zug durchlesen. Beschrieben wird das Leben des Erzherzogs Ludwig Victor (Luzi-Wuzi). Was gleich zu Beginn verwundert ist, dass sie Autorin bereits im Vorwort schreibt, dass sie den wichtigsten Nachlass, jenen der Erzherzogin Sophie, der Mutter des Dargestellten, nicht einsehen durfte, dieses hätten die Nachfahren der kaiserlichen Familie nicht erlaubt. Hier stellt sich bereits die erste Frage: Wie kann man eine Biografie schreiben, wenn die wichtigsten Unterlagen nicht zur Verfügung stehen?Diese fehlenden Quellen, dürften auch der Grund sein, warum sich die Autorin im Buch wohl in den wesentlichsten Dingen nicht so ganz zu einer Aussage entschließen kann. War der Erzherzog homosexuell? Ja, nein, schwer zu sagen. Einmal wird der (inoffizielle) Lebenspartner, der in anderen Werken als solcher beschrieben wird, lediglich als Jugendfreund beschrieben. – hier hackt allerdings die Begründung, denn warum lebt und siecht der unverheiratete Freund im Palast des Erzherzogs, wenn dieser aus vermögender Familie stammt, die sich offenbar sehr um ihn kümmert? Wieso lebt ein erwachsener Mann des 19. Jahrhunderts mit einem anderen zusammen, in einer Zeit, als dies einfach aufgrund der strikten Moralnorm nicht üblich war? Ein anderes Mal ist von weiblichen Geliebten des Erzherzogs die Rede, ohne näher darauf einzugehen, es bleibt alles sehr vage.So vage, wie vieles in diesem Buch ist, so vage bleiben die Analysen: Manche historischen Quellen werden als unglaubwürdig abgetan, ohne genau zu begründen, warum sie es sind („Der Kaiser hätte niemals“ – gut, aber hier möchte man gerne lesen, warum der Kaiser dieses oder jenes „niemals“ getan, angenommen hätte, ein paar Beispiele aus seinem Leben, die dieses Analyse zumindest logisch erscheinen lässt, wären gut gewesen). Vermeintliche Skandale werden als harmlos abgetan oder mit eigenartiger Argumentation versucht, diese zu entkräften. Beispiel: Jenes Badeetablissement, in dem Luzi-Wuzi sich angeblich einem Gast genähert hat, sei gar kein Homosexuellen-Treff gewesen, sondern ein modernes „Day-Spa“. Gut, aber warum schließt die Umbezeichnung der Örtlichkeit aus, dass es nicht trotzdem Avancen gab? Vielleicht war genau das der Skandal, in einem einschlägigen Lokal wäre es ja kaum skandalös gewesen. Argumentationen wie diese verwirren eher, als dass sie das Leben des Erzherzogs und eventuelle Ereignisse greifbarer machen.Interessant ist die Aussage, dass die (wahrscheinliche) homosexuelle Orientierung des Kaiserbruders heute keine Sensation sein sollte, das ist wohl war, nur stellt man sich als Leser nun die Frage, warum dann dieses Buch? Aus heutiger Sicht ist es sicher kein Punkt, der besonders erwähnenswert wäre, aber damals, als gleichgeschlechtliche Liebe mit schwerem Kerker geahndet wurde? Hier hätte sich ein wirklich interessantes Thema aufgetan, nämlich die Doppelmoral des Kaiserhauses – darauf wird aber nicht eingegangen.Was bleibt ist die Auflistung eines doch recht unaufgeregten Lebens, das sich zwischen gesellschaftlicher Belanglosigkeit und mangelnden Lebensaufgaben bewegt. Auch ein „schwarzes Schaf“ der Familie ohne politische Verantwortung kann spannend sein, aber dieser Luzi-Wuzi wird einfach nicht greifbar beim Lesen des Buches. Vielleicht liegt das Problem in der Tatsache, die die Autorin selbst im Vorwort anspricht: Es gibt kaum Material über ihn bzw. konnte sie es nicht einsehen.Was wirklich ärgerlich ist, ist der Preis: Über 20 Euro für ein dünnes Büchlein, das keinen Erkenntnisgewinn liefert ist, ist einfach nur überzogen. Dafür bekommt man bei anderen Verlagen dichte, 300-Seiten Biographien die fesseln.
Heidi Scharnagl 17.04.2024 amazon.de
Eine Frage, die sich schon kurz nach Lesebeginn auftat: möchte die Autorin ein historisches Sachbuch schreiben oder soll es eine Verteidigungs- und Rechtfertigungsschrift für den jüngsten Bruder des österr. Kaisers Franz Josef werden?Frau Unterreiner mixt zeitliche Abläufe, springt herum und wird nicht müde zu betonen, dass Ludwig Viktor NICHT homosexuell war. Diese geschlechtliche Orientierung war zwar zu Zeiten der Monarchie nicht erlaubt und mit schwerem Kerker geahndet, doch ich hätte mir keine abstrusen Argumente erwartet sondern echte Recherche. Wobei mir die Homosexualität in der Betrachtung des Menschen L.V. vollkommen egal ist. Ich hätte mir eine objektive, daten- und quellenunterstütze Aufarbeitung seines Lebens als Mitglied einer der bedeutendsten Herrscherfamilien Europas erwartet. Seinen ev. Einfluss auf den Lauf der Geschichte, sein Mäzenatentum, seine Rolle innerhalb der Familie, sein Umgang mit Moralvorstellungen der Zeit, ....Leider sind einige Aussagen vollkommen falsch. Seine Mutter Sophie war nicht protestantisch sonderen deren Mutter.es wird ein Brief des Kaisers an seine Mutter aus 1881 erwähnt, Sophie starb 1872Auch die Scheidung der Luise von Toskana ist nicht so abgelaufen wie beschrieben,........Das Buch strotzt vor Fehlern, ist nicht gut formuliert und als historische ernst zu nehmende Abhandlung einfach nicht brauchbar.Von einer studierten Historikerin und Kuratorin hätte ich mir mehr erwartet.Meine Empfhelung: vergessen sie dieses Buch unc hoffen sie auf ein professionell recherchiertes
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