Was in Istanbul geschah, ist nun viele Jahrzehnte her. Und doch findet die neunzigjährige Kinderfrau keine Ruhe - sie hat noch alte Rechnungen zu begleichen. Kommissar Charitos folgt ihren Spuren: Sie führen nach ¿Konstantinopel¿, in eine Vergangenheit mit zwei Gesichtern - einem schönen und einem hässlichen. Petros Markaris präsentiert mit ¿Die Kinderfraü einen Roman voll Nostalgie - sein bisher persönlichstes Buch.
Bewertungen & Erfahrungen
4,2 von 5
5 Bewertungen
5 ★2
4 ★2
3 ★1
2 ★0
1 ★0
Verteilung basiert auf 5 vorliegenden Einzelbewertungen.
Wir bündeln Bewertungen aus verschiedenen Quellen
und geprüfte Nutzerbewertungen von testmonster.de, um dir ein ehrliches Gesamtbild zu geben.
Redaktion30.05.2026
testmonster.de · Redaktion
Das Produkt erfüllt seinen Zweck, aber die Beschreibung ist sehr kryptisch und lässt wenig Raum für eine klare Bewertung. Man bekommt ein Teil, aber die eigentliche Geschichte ist schwer zu erfassen.
Petros Markaris bleibt ungeschlagen, was Griechenlandkrimis angeht. Er versteht es wie kein anderer, die Griechen so zu beschreiben, wie sie in Wirklichkeit sind: Mürrisch, machohaft, chauvinistisch, aber auch mitfühlend, menschlich und engagiert.In seinem neuen Buch befasst sich Markaris mit drei für Griechen wichtigen Themen: Den Umgang mit Minderheiten, die Aufarbeitung der griechisch-türkischen Geschichte vor dem Hintergrund der "kleinasiatischen Katastrophe" und die Beziehungen zwischen Türken und Griechen, wenn es eben nicht um Politik und Religion geht, sondern "nur" um Menschen und ihre alltäglichen Sorgen und Probleme.Eingebunden in eine Geschichte um Schuld und Sühne, in der Kostas Charitos gemeinsam mit dem türkischen Polizisten Murat hinter einer mordenden, greisen Pontusgriechin her jagen, entpuppt sich die griechisch-türkische Zusammenarbeit als äusserst effizient, was wohl beide Seiten, behaftet in ihren gegenseitigen Vorurteilen, nie zu träumen gewagt hätten. Und so findet die Jagd ihr Ende in einer türkischen Provinzstadt am Pontus, d.h. am Schwarzen Meer, in der der türkische Polizist das Kapitel so enden lässt, wie es sein griechischer Kollege auch getan hätte, nämlich mit Nachsicht, Menschlichkeit und Respekt vor der gemeinsamen Geschichte, die die beiden Völker bis heute leider voneinander trennt, statt sie zu vereinen.Ein melancholischer Krimi, der über belastende Beziehungen - im Grossen, wie im Kleinen - erzählt, und Herz erwärmend versöhnlich endet. Bravo, Petros!
Vor allem der historische Hintergrund dieses Krimis hat mich sehr interessiert, auch wenn die Erkenntnis, dass es immer und überall Leute gibt, die aus der Not anderer Nutzen ziehen, nicht gerade aufbauend ist.
Deine Bewertung *
0/2000
Bewertungen werden nach Prüfung veröffentlicht. Bitte bleibe sachlich und fair.
* Alle Preise inkl. MwSt., ggf. zzgl. Versandkosten. Preise und Verfügbarkeit können sich seit der letzten Aktualisierung geändert haben.
Beim Klick auf „Zum Angebot" oder „Zum Shop" verlässt du testmonster.de und wirst zum jeweiligen Händler weitergeleitet.
testmonster.de erhält ggf. eine Provision — für dich entstehen keine Mehrkosten.
Letzte Aktualisierung: 12.05.2026 10:22 Uhr.