Die nicht sterben: Roman. Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2021 – Jetzt als Taschenbuch
Bild 1
Bild 2
Gegenwartsliteratur EAN 9783328108535

Die nicht sterben: Roman. Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2021 – Jetzt als Taschenbuch

Hersteller: Penguin Verlag  ·  MPN: 1046888
3,8/5 (5 Bewertungen)
Günstigster Preis
14,00 €
inkl. MwSt.
Verfügbar bei averdo DE Versand: k.A.
Bei 1 Anbieter im Vergleich
Zuletzt aktualisiert: 12.05.2026 10:22 Uhr
Bei averdo DE kaufen — 14,00 € Verfügbar · inkl. MwSt. · Versand k.A.

Produktfakten auf einen Blick

Hersteller
PENGUIN VERLAG
EAN
9783328108535
Hersteller-Artikelnr.
1046888
Kategorie
Gegenwartsliteratur
Durchschnittsbewertung
3,8 / 5 (5 Bewertungen)
Günstigster Preis
14,00 € (averdo DE)
Anbieter im Vergleich
1 Shops

Produktbeschreibung

Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2021, ausgezeichnet mit dem Schweizer Literaturpreis 2022! 'Ihre Prosa ist wie mit dicken Pinselstrichen gemalt, draufgängerisch, genüsslich, üppig und humorvoll.' Anne-Catherine Simon, Die Presse B. ist eine kleine Stadt in den Bergen, an der Grenze zu Transsilvanien. Eine junge, in Paris ausgebildete Künstlerin verbringt hier ihre Sommerferien in der Villa ihrer Großtante. Sie liebt die Natur, die bukolische Landschaft und das einfache Leben der Einheimischen. Was sie lange Zeit nicht wahrhaben will, sind die sozialen Abgründe, die Perspektivlosigkeit

Bewertungen & Erfahrungen

3,8 von 5
5 Bewertungen
5 ★ 1
4 ★ 2
3 ★ 2
2 ★ 0
1 ★ 0

Verteilung basiert auf 5 vorliegenden Einzelbewertungen.

Wir bündeln Bewertungen aus verschiedenen Quellen und geprüfte Nutzerbewertungen von testmonster.de, um dir ein ehrliches Gesamtbild zu geben.

Redaktion 09.06.2026 testmonster.de · Redaktion
Die Bücher sind sprachlich sehr anspruchsvoll und gefesselt, aber der Stil ist für manche Leser möglicherweise etwas zu dicht. Dennoch sind die Texte literarisch wertvoll und eine gute Lektüre für Kenner.
Redaktion 09.06.2026 testmonster.de · Redaktion
Super!
Peter Weissenberg 28.03.2024 amazon.de
Stifter trifft Stoker - fabelhaft! In einer Sprache, die magisch ist wie die alte Geschichte selbst.
miro76 28.03.2024 amazon.de
Nach Abschluss ihren Kunststudiums in Paris kehrt die Protagonistin nach B. in der Walachei zurück, um den Sommer mit ihrer Tante Margot in deren Ferienhaus zu verbringen. Dort hat sie ihre schönsten Sommer der Kindheit und Jugend verbracht.Doch es ist nicht mehr wie früher. Die jungen Leute haben B. verlassen, um in der Fremde ihr Glück zu finden. In B. gibt es keine Arbeit. Das Geld ist, wo es immer war. Es gibt die sommerliche Hautevolee, einige verarmte Bauern und wenige Emporkömmlinge, die die politischen Strömungen bestens auszunutzen wissen. Mindestens die Hälfte der Häuser sind Ruinen.Als bei einer Bergwanderung eine Freundin der Tante verunglückt, beginnen sich die Ereignisse zu überstürzen. Es gibt einen weiteren Toten, der es in die Medien schafft, weil er scheinbar gepfählt wurde, wie es einst der berühmteste Herrscher dieses Landstriches zu tun pflegte. Vlad der III. oder auch Vlad der Pfähler, das Vorbild von Dracula lebte einst da und war sogar ein Vorfahre unserer Erzählerin.Geschickt flicht die Autorin historische Fakten in die Geschichte ein und baut daraus ein Konstrukt aus Gesellschaftskritik, spannendem Kriminalfall und magischem Realismus, denn die Protagonistin durchlebt ein Wandlung, bei der man nicht genau weiß, wo sie hinführt.Mit diesem Roman zeigt uns die Autorin ihre Heimat mit differenziertem Blick. Der Kommunismus hat die Menschen verändert. Lies keinen Platz für Kunst und Kultur. Doch die postkommunistische Ära bringt wenig Verbesserung. Nur wenige Profiteure können die neue Freiheit genießen, die breite Masse ist auf der Suche nach Arbeit, um ihr Auslangen zu finden. Es ist beängstigend, dass immer wieder der Ruf nach dem großen Rächer erschallt.Mit großem Interesse habe ich die historischen Teile gelesen und da beweist die Autorin großes Können im Geschichten erzählen. Auch die Analyse der postkommunistischen Gesellschaft habe ich sehr gerne gelesen. Nur ist mir nicht ganz begreiflich, warum diese magischen Teile eingebaut wurden. Es wirkt fast so, als wäre ein transylvanischer Roman ohne Vampire nicht möglich. Die Verweise auf Dracula sind zahlreich, allerdings versteht man sie kaum, wenn man Bram Stokers Roman nicht gelesen hat.Häufig mag ich es, wenn mehr in einer Geschichte steckt, als ich erwartet hatte, aber hier konnte mich das abgleiten in den magischen Realismus nicht überzeugen. Das wirkte etwas zu gewollt und am Ende nicht wirklich aufgelöst.Daher vergebe ich 3,5 Sterne - aufgerundet auf 4. Eine Empfehlung mit leichten Vorbehalten; aber aufgrund der wunderschönen, bildhaften Sprache und der ideenreichen Nebenhandlungen wären 3 Sterne einfach zu wenig.
SH 28.03.2024 amazon.de
In Die nicht sterben von Dana Grigorcea kehrt die Protagonistin kehrt als studierte und erfolgreiche Künstlerin in ihr kleines Dorf B. in der Wallachei zurück. Das erste Drittel dominieren dabei Erinnerungen an Sommer in der dortigen Villa unter der Regierung Ceaușescus. Dann halten wir uns vor allem im Jetzt auf. Ein toter wird gefunden, auf ähnliche Weise hingerichtet wie die Opfer des berühmt-berüchtigten Vlad Dracul, der den Dracula-Mythos inspirierte. Die angebliche Gruft des spätmittelalterlichen Herrschers wird nahe der Villa der Familie entdeckt und das Dorf beginnt sich, als Dracula-Touristendorf herzumachen. Nebenbei soll auch noch der Mörder gesucht werden und ein zweiter Mord geschieht.Die Story klingt vielversprechend, die Ausführung ist eher mittelmäßig. Die nicht sterben ist ein Roman, der vieles anreißt und in hohem Tempo hintereinander stellt. Ihr wisst, ich kämpfe immer dafür, dass Verlage kurzen Texten eine Chance geben, da lange Texte ihren Autoren oft zehn Mal so viele Möglichkeiten geben ihre Stärken zu vergessen und ihre Schwächen auszuspielen. Aber hier...? Dem Roman fehlt einfach eine stringente Entwicklung. Figuren werden genannt, doch nur die wenigsten bekommen tatsächlich einen runden Charakter verpasst. Die ausführlichste Hintergrundgeschichte von allen noch erhält Yunus, der in Irak gekämpft hat. Allerdings würde ich nicht behaupten, dass Yunus als Figur wichtiger wäre als beispielsweise Ata. Der Roman springt von Moment zu Moment, und vergisst dabei zusehends, dass er eigentlich anfangs um die Frage Aufgebaut war, wer Trajan, eine Jugend – Liebe ist vll zu viel gesagt – der Protagonistin, ermordet hat. Stattdessen spielen dann übernatürliche Ereignisse eine immer größere Rolle und die Protagonistin scheint sich in einer Weise zu verwandeln, die an Margarita in Bulgakows Meister und Margarita erinnert. Sie kann Menschen manipulieren, scheint eine Liebesnacht mit Dracula zu haben, endlich lernt sie sogar fliegen. In Meister und Margarita war das eine überzeugend in eine zwar verrückte, aber immer nachvollziehbare Entwicklung eingebettete Emanzipations-Geschichte im Stil des magischen Realismus. Hier dagegen wird das alles eher im Sinne eines „ach, übrigens: Magie!“ präsentiert und scheint mir eher ein Weg, die angerissenen Entwicklungen und Konflikte nicht wirklich ausführen zu müssen.Zwei Dinge verwundern mich besonders. Erstens entschuldigt sich die Protagonisten im Verlauf des Romans, dass sie ihren Text in einer besonderen nicht-chronologischen Weise erzähle. Ist das ein Insiderwitz? Denn der Roman wird ja nun wirklich nicht in einer Weise unchronologisch erzählt, wie es im modernen Roman schon fast Usus geworden ist. Ja, es wird mal im Sinne einer Erinnerung zurückgeblendet und zwischendurch wird die Geschichte von Vlad Dracul rekapituliert. Aber das ist nun wirklich nichts, was sich nicht selbst Goethe bereits erlaubt hätte. Formal ist Die nicht sterben relativ traditionell.Zweitens: Die Krimihandlung: Ich bin kein guter Krimi- Mitrater und halte es auch für absolut vernachlässigungswürdig, wenn ein Krimi ansonsten gut gearbeitet ist, ob man von selbst frühzeitig auf den Schuldigen kommen kann. Das Verrückte hier: Die nicht sterben ist als Krimi sicherlich nicht gut gearbeitet, auch mit Absicht überhaupt nicht als Krimi gearbeitet. Der Roman gibt keine Hinweise und will denke ich auch keine geben. Hier soll es um etwas anderes gehen, soll die Geschichte Rumäniens symbolisch im dörflichen Kontext behandelt werden. Und trotzdem war mir von Anfang an klar, wer es war.Nun gut, wer eine wilde Geschichte rund um Dracula mit Krimielementen und Momenten des Magischen Realismus lesen möchte, könnte hier einmal reinschauen. Für meinen Eindruck leidet der Text ein bisschen zu sehr unter dem Versuch, so viel wie möglich unterzubringen. Das Gefühl beim Lesen erinnert an dem Besuch in einem Freizeitpark, in diesem Fall einem düsteren Freizeitpark. Von mir ein Dracula-Park. Aber man hat diese anstrengende Begleitung, die einen jedesmal, wenn man sich auf eine Szene einlassen möcht,e weiterzieht und dabei schwärmt: „komm, da vorne gibt es noch das tolle Spukhaus“. Und kaum steht man vor dem Spukhaus: „Wir müssen unbedingt noch mit dieser Achterbahn fahren!“ Aber: „Nein warte, keine Zeit. Es gibt ja gleich diesen Film im IMAX Kino…“ Am Ende hat man nichts wirklich gesehen. Mag sein, wer sich gut in rumänischer Geschichte auskennt, hat Spaß am Verbindungen herstellen. Aber ein Roman ist kein Kreuzworträtsel. Er muss auch auf anderer Ebene als der des Verweise-Ratens funktionieren.Die nicht sterben gehört zu den Büchern, die man für eine noch genauere Bewertung mindestens noch einmal lesen müsste. Die aber nicht wirklich die Lust wecken, genau das zu tun. Ein Dilemma, das nicht wenige high concept Texte plagt.
Preisvergleich
1 Angebot gefunden

* Alle Preise inkl. MwSt., ggf. zzgl. Versandkosten. Preise und Verfügbarkeit können sich seit der letzten Aktualisierung geändert haben. Beim Klick auf „Zum Angebot" oder „Zum Shop" verlässt du testmonster.de und wirst zum jeweiligen Händler weitergeleitet. testmonster.de erhält ggf. eine Provision — für dich entstehen keine Mehrkosten. Letzte Aktualisierung: 12.05.2026 10:22 Uhr.

Weitere Produkte von Penguin Verlag
Weitere Produkte in „Gegenwartsliteratur"
Alle in Kategorie →