Sie denken, Sie kennen Mark Twain? Weit gefehlt! Twain in Höchstform: Amerikas größter Humorist offenbart uns ungekannte Geheimnisse und Abenteuer seiner Autobiographie - noch vertraulicher und persönlicher. Die deutsche Erstübersetzung mit einer Fülle nie publizierter Texte. "Die Nachricht von meinem Tod ist stark übertrieben." Mark Twain Nach dem furiosen Auftakt geht es endlich weiter - humorvoll, verspielt und bissig, wie wir Twain lieben, zugleich aber unverstellt, emp ndsam und privat wie selten zuvor. Als wütender Zeitkritiker und melancholischer Einsiedler, liebender Familienmensch und bedingungsloser Tierfreund, geselliger Entertainer und sportliche Niete spricht er über alles, was ihn und uns bewegt: skrupellose Steuerhinterzieher, geschätzte Schriftstellerkollegen und Champagnertränen lachende Politiker, die Wesensart von Gott und sein Faible für College-Mädchen. Über Einsamkeit und die ganz große Liebe, seine drei Babykatzen und deren Ähnlichkeiten mit den Menschen. Laute Lacher und tiefgründige Gedankengänge sind garantiert. Mark Twain in Höchstform - empfindsam, mitteilsam und persönlich wie nie zuvor. "Endlich gibt es mehr von Twains weitreichenden, klugen und stets freimütigen Bekenntnissen. Sie erst lassen uns diesem größten Humoristen Amerikas richtig verstehen." The New Yorker Mit umfangreichem Zusatzmaterial. Die deutsche Erstausgabe der Jahrhundertedition erscheint in bibliophiler Ausstattung: 2 Bände im Schmuckschuber Band 1: Ich bin der eselhafteste Mensch, den ich je gekannt habe. Neue Geheimnisse meiner Autobiographie, aus dem amerikanischen Englisch von Hans-Christian Oeser 760 Seiten, 46 Abbildungen, Leinen, 2 Lesebändchen Band 2: Hintergründe und Zusätze, aus dem amerikanischen Englisch übersetzt und betreut an den Universitäten LMU München und FU Berlin 397 Seiten, Broschur, 2 Lesebändchen EINFÜHRUNGSPREIS 49,90 EUR* (*Preis ab 1.1.2015: 59,90 EUR)
Bewertungen & Erfahrungen
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6 Bewertungen
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Verteilung basiert auf 6 vorliegenden Einzelbewertungen.
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Redaktion18.07.2026
testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch ist ein absolutes Highlight und enthüllt faszinierende, ungekannte Geheimnisse über die Welt von Mark Twain, was mich unglaublich begeistert hat. Die Tiefe der Einblicke in seine Abenteuer ist beeindruckend und fesselnd.
Redaktion18.07.2026
testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch ist eine faszinierende Reise in die Welt der Geheimnisse und Abenteuer, die uns über die bekannten Geschichten hinausführen und mich absolut begeistert haben. Die Art und Weise, wie die Geheimnisse von Mark Twain enthüllt werden, ist unglaublich spannend und unterhaltsam.
Seit Mitte der 1960er Jahre fühlt sich der Berliner Aufbau Verlag dem Werk des US-amerikanischen Schriftstellers Mark Twain (1835-1910) verpflichtet - damals mit einer 13bändigen Ausgabe. Vor zwei Jahren erschien nun mit „Meine geheime Autobiographie“ ein zweibändiger opulenter Überraschungsbestseller (mit immerhin 1130 Seiten), denn nach seinem Willen durfte sie erst hundert Jahre nach seinen Tod erscheinen, damit er sich „so frank und frei und schamlos wie ein Liebesbrief äußern könne“. Natürlich wurde Twains Vorgabe mit den hundert Jahren nicht strikt eingehalten. Er selbst publizierte bereits einige Abschnitte aus seiner Autobiografie und seine Erben stimmten zwölf Jahre nach seinem Tod einer teilweisen Veröffentlichung zu. Und auch in der erwähnten 13bändigen Werksausgabe des Aufbau Verlages befand sich ein Band mit „Autobiografischen Schrif-ten“ - zwar nur 350 Seiten.Nach dem ersten Mammutwerk haben der „nette Onkel mit dem Schnauzbart“ und die heutigen amerikanischen Verleger für ihre erstaunten Leser eine weitere Überraschung parat: „Neue Geheimnisse meiner Autobiographie“ … und wieder zwei Bände mit über 1000 Seiten. Wieder hat der Autor und Humorist Neues und Gewichtiges, aber auch Banales zu erzählen. Es sind keine Gedanken und Anmerkungen, die im stillen Kämmerlein mit der Feder geschrieben wurden sondern autobiografische Texte, die Twain vom April 1906 bis zum Februar 1907 diktiert hat.Die Aufzeichnungen folgen keinem chronologischen Prinzip sondern seinen Erinnerungen und seinem Interesse an Begebenheiten und Ereignissen in seinem bisherigen Leben. Mit-unter sind an den Seitenrändern die betreffenden Jahreszahlen angegeben. Trotz des Diktier- und Erzählprinzips ergibt sich eine durchaus fortlaufende Lektüre, die mit Twains Ansichten und weitgefächerten Interessen vertraut macht. Mitunter sind die Aufzeichnungen durch Briefe, Reden und Skizzen ergänzt.Lange hatte Twain um die richtige Form seiner Autobiografie gerungen, schließlich wollte er mit schonungsloser Offenheit „vom Leder ziehen“ - über gesellschaftliche Themen, Religion, Politik, Technik, Literatur bis hin zu Steuerhinterziehung, Männermode oder Billardspiel. Aber auch ganz persönliche Dinge wie Einsamkeit, Altern oder den Tod seiner geliebten Frau reflektiert Twain. Verwandte, Freunde und seine Ärzte wurden ebenfalls nicht verschont. Und sich selbst bezeichnete er als eselhaftesten Menschen.Wie breit die Palette der Themen ist, zeigen ein Anhang mit einem Verzeichnis der behandelten Gegenstände sowie mehrere Register. Der Begleitband „Hintergründe und Zusätze“ vermittelt Erklärungen, die die autobiografischen Diktate dahin gehend ergänzen, dass sie Personen, Orte und Ereignisse dem heutigen Leser erläutern. Sie machen aber auch auf Widersprüche in Twains Erinnerungen aufmerksam.Die „Neuen Geheimnisse meiner Autobiographie“ bringen nach dem furiosen Auftakt vor zwei Jahren wieder eine Fülle von Ansichten und Lebensgeständnissen des großen Humoristen zutage. Wer bisher dachte, nach den Romanen, Reiseschilderungen und Kinderbüchern Mark Twain zu kennen, wird hier eines besseren belehrt und erfährt viel Neues.
Mark Twain plaudert. Er hat diese Erinnerungen aus seinem Leben diktiert. Daraus entwickelte sich ein Buch mit einer Fülle von Erlebnissen, die so locker leicht erzählt werden, dass es eine Lust ist. Eigene Schwächen nimmt dieser großartige Erzähler genau so gern und strikt aufs Korn, wie die Unzulänglichkeiten der Mitmenschen. Wie oft und gern er sich verspekulierte, wie er großzügig anderen Menschen in Not half, selbst geholfen bekam, wie er sich und seine Frau bis an den Rand der möglichen Belastung forderte und darüber hinaus, sind Geschehnisse, bei denen man mitfiebert. Großartig solche Bonmots, wie die Beschreibung des Flussschiffes, das so langsam ist, dass es eine Insel im Fluss stromauf nicht überholen kann, stromab der Strömung nacheilt. Es finden sich eine fülle solch anrührender Geniestreiche dieses brillanten Formulierers.Das Buch ist mit einem umfassenden Zusatzband oppulent ausgestattet, verfügt wieder, so wie der erste Teil über einen Bildteil in der Mitte des Buches und ist sowohl vom Druck, dem Papier bis zur Leinenbindung in wunderbarer Qualität hergestellt. Es ist schon ein Genuss, das Buch in den Händen zu halten, noch mehr, es aufzuschlagen und sich darin festzulesen, ein Lesefest.
Der Aufbau Verlag aus Berlin hat dieses Kleinod der Zeitgeschichte gehoben. In gewohnt hochwertiger Ausgestaltung (zwei Bände im Schuber mit Lesebändchen) wird die Autobiografie (2ter Teil) als Spiegel der internationalen Zeitgeschichte dem geschichts- politisch interessierten Leser präsentiert. In dem zweiten Teil erfährt der Leser einen zynischeren, überlegteren und reiferen Twain, der zu seinem Tod drei seiner Kinder und seine Ehefrau überleben sollte. Twain selbst erscheint als wirtschaftlich Getriebener, der stets Möglichkeiten suchte, sein Vermögen durch riskante Unternehmungen zu mehren, um am Ende als Bankrotteuer dazustehen. So erfährt der Leser, dass er sein Vermögen (inklusive der Buchrechte) auf seine Ehefrau übertrug, um es dem unmittelbaren Gläubigerzugriff zu entziehen. Dennoch sollte es ihm gelingen, seine Gläubiger - u.a. durch Vortragsreisen im Ausland - zu 100% zu befriedigen. Twain, der Frankreich und insbesondere Jules Verne verachtete, zeigte ein besonderes Interesse an Deutschland und der deutschen Sprache, was ihn allerdings nicht davon abhielt, kritische Anmerkungen zu Kaiser Wilhelm II und seiner Rüstungspolitik zu machen. Bemerkenswert ist ebenfalls sein Engagement bzgl. der Zustände in Belgisch Kongo, was ihn u.a. zu einer Einladung in das Weiße Haus verhalf.Die Bücher bestechen insgesamt durch ihre Fülle an Information, ohne den Leser zu erschlagen. Dies dürfte insbesondere dem Umstand geschuldet sein, dass historische Ereignisse als Anekdote präsentiert werden. Wirklich gute Bücher!
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Letzte Aktualisierung: 12.05.2026 19:39 Uhr.