Seit Ariana, Ronny, Carl und Elinn die rätselhaften blauen Türme entdeckt haben, ist der Mars in aller Munde: Wer hat die Türme erbaut und wozu? Wissenschaftler und Journalisten reisen an, um dem Geheimnis auf den Grund zu gehen. Die Marssiedlung wächst rasant und mit den Raumschiffen von der Erde kommen nicht nur Freunde des Marsprojekts. Die vier Freunde kommen einem Saboteur in die Quere - und finden Hilfe von unerwarteter Seite.
Bewertungen & Erfahrungen
4,5 von 5
4 Bewertungen
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Verteilung basiert auf 4 vorliegenden Einzelbewertungen.
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Redaktion24.05.2026
testmonster.de · Redaktion
Ein spannendes Buch, das die Leser sofort in das Abenteuer des Mars zieht, allerdings sind einige der Details noch etwas vage ausgearbeitet.
Andreas Eschbach setzt mit dem Buch "Die blauen Türme" seine Geschichte um das Mars-Projekt, die er mit "Das ferne Leuchten" begann, fort.Wer darauf hofft, geschildert zu bekommen, was es mit den Türmen, dem fernen Leuchten oder den Artefakten, die eines der Kinder immer wieder findet, auf sich hat, wird vielleicht enttäuscht sein. Es ist falsch, dem Autor vorzuwerfen, dass der Buchtitel nur sehr wenig mit der eigentlichen Geschichte zu tun habe. Die unerklärlichen Phänomene (das Leuchten) und die rätselhaften Objekte (Türme, Artefakte), tauchen im Verlauf der Handlung immer wieder auf, bleiben aber in diesem Geschehen erst einmal unbegreiflich und unergründlich. Wer schon andere Bücher von Andreas Eschbach gelesen hat, weiß, dass der Autor in einem weiteren Buch (oder weiteren Büchern?) sicher alle ungeklärten Fragen beantworten wird.In dem Buch wird geschildert, welche Auswirkung die Entdeckung der Türme für die Marskolonie aber auch für die restliche Menschheit hat. Als aufmerksamer Leser kann man einen Bezug zwischen fiktiver SciFi-Story und unserer Zeit herstellen. Auch in unserer Welt gibt es Menschen, die sich für die Raumfahrt und die Erforschung des Weltraums begeistern und welche, die dem ganzen kritisch und sogar sehr negativ gegenüber stehen.Meine Erfahrung mit den beiden bis jetzt erschienen Büchern zum "Marsprojekt" ist, wenn man sich auf das im Buch beschriebene Abenteuer einlässt, wird man von einer spannenden und mitreißenden Story gefangen genommen.Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und bin schon ganz gespannt auf die Fortsetzung "Die gläserenen Höhlen".Bei aller Kritik am Stil und an einer gewissen Einfachheit der Story sollte man bedenken, für welche Zielgruppe Andreas Eschbach die Bücher geschrieben hat. Es sind Jugendbücher, die aber auch von Erwachsenen mit Genuss gelesen werden können.
...wer Filme wie Der Marsianer oder Interstellar mag, ist hier mehr als gut aufgehoben. Die Bücher sind authentisch, physikalisch korrekt und verlieren aber auch nicht den Sci-Fiction Faktor. Selbst der Sci-Fi Faktor ist an die Basis der Wissenschaft zumindest angelehnt (das es auch etwas upgespaced sein muss ist klar und auch richtig so).Parallel dazu:- sehr gute Charaktere- Gesellschaftskonflikte- politische Fragen- zwischenmenschliche ProblemeAllesamt ethisch wertvoll dargestellt (Moral, Familie, Gewissen, Rache, Egoismus usw.)Der Anspruch des Textes ist nicht hoch. Das ist aber durchaus positiv gemeint, da es sich in Summe schließlich um >1000 Seiten handelt, ist es sogar eher förderlich für einen langen Lesefluss. Über die Bänder hinweg bleibt der Erzählstil und auch der Text immer identisch, was sehr angenehm ist.Vom Anspruch her wäre das mal etwas für >10. Klasse. Wären solche Bücher statt Schimmelreiter & Co in der Schule vorgeschrieben gewesen, wäre ich sicher viel eher beim Lesen angekommen.
Mit dem zweiten Band der Jugendbuch-SF-Reihe gehen die Abenteuer rund um die Marskinder und ihre Entdeckung antiker außerirdischer Artefakte weiter, diesmal mit dem Fokus auf einen neu hinzukommenden Charakter, der die Gruppe der vier Kinder bzw. Jugendlichen erweitert. Urs Pigrato ist der Sohn des Vertreters der Erdregierung in der Marssiedlung - und damit vorerst ein Außenseiter in der Clique, wodurch der Leser zusätzlich eine Perspektive "von außen" eröffnet. Wie schon zuvor, schildert Eschbach eine sehr glaubwürdige und wissenschaftlich fundierte Sicht auf eine mögliche Besiedlung des Roten Planeten in naher Zukunft, präsentiert unterhaltsam areologische Fakten und zeichnet einen realistischen Alltag in einer planetaren Forschungssiedlung. Der Mystery-Teil, der sich um die Entdeckung von Artefakten und Technologien einer mutmaßlich vor Millionen Jahren untergegangenen Marszivilisation dreht, sorgt für Rätsel und Spannung abseits des Marsalltags. Und zu guter Letzt erzeugt auf dritter Ebene ein Thrillerelement um einen Undercover-Saboteur noch einen zusätzlichen Spannungsbogen.Wie schon in der Rezension zu Band 1 erwähnt, ist die Reihe vor allem für Science-Fiction-Einsteiger geeignet, aber auch "alte Hasen" können durchaus noch Spaß daran haben. Vor allem - so viel sei verraten, ohne zu spoilern - da spätestens gegen Ende des Folgebandes und ganz klar in Band 4 die Story noch gehörig an Fahrt aufnimmt. Also nicht nur für jugendliche Leser, sondern auch für Erwachsene eine klare Leseempfehlung.
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Letzte Aktualisierung: 12.05.2026 19:39 Uhr.