Mein Fazit:Die fesselnde Geschichte spielt in der mystischen Landschaft Islands und deren magischen Parallelwelt Isslar. Gewürzt mit Gefahren, Spannung & Geheimnissen ist das Buch, mit dem traumhaften Cover, ein absolutes Jahreshighlight! – Band 2 spielt ein Jahr später und ist genauso empfehlenswert.So, das wars auch schon. Kurz und knapp. Ich liebe die Geschichten einfach und auch die Cover sind traumhaft schön! Band 1 gibt es inzwischen auch als Taschenbuch.Viel Spaß in Isslar & Island wünscht euch eure MermaidKathi
Ich war SO gespannt auf dieses Buch und, meine Güte, hatte ich Lust, in die Geschichte einzutauchen!Und zunächst ging die Geschichte wirklich gut los: Durch ein Missverständnis gelangt Kari in die versteckte Welt Khyona und es war sehr spannend, mit ihr gemeinsam dieses Reich zu entdecken und zu lernen, welche gesellschaftlichen Regeln es gibt.Doch nach ungefähr einem Drittel wurde es plötzlich lächerlich.Das liegt zum einen an Kari: In Khyona gehen alle davon aus, dass sie eine Assassinin ist und sie lügt so schlecht, dass ich nicht glauben konnte, wie lange sich die Herrscherin Lakana noch hat hinhalten lassen. In gefährlichen Situationen, als Kari von Drachen angegriffen wird, hat sie nichts Besseres zu tun, als zu denken: "Ich bin doch ein Drachen-Fan, wann begreift das endlich mal jemand! Wie können sie mich also angreifen!" - Ähm, echt jetzt?Hinzu kommt, dass ich nicht richtig schlau aus ihr wurde. Sie liest, schreibt, reitet gern, spielt Theater ... ich könnte noch ein paar weitere Hobbys aufzählen. Aber welchen Charakter sie hat, was sie ausmacht - das ist mir selbst am Ende der Geschichte noch nicht ganz klar geworden.Aber RICHTIG lächerlich war das, was außerhalb von Khyona passiert, also in unserer Welt:Karis Familie ist natürlich krank vor Sorge. Cecily, das Mädchen, das eigentlich nach Khyona hätte reisen müssen, gibt nun vor, Karis Familie bei der Suche zu helfen. Da sich alle gerade in einem Island-Urlaub befinden und niemand außer Cecily Isländisch spricht, sind ihr alle von Herzen dankbar.SO dankbar, dass sie einem wildfremden Mädchen blind vertrauen, sie anhimmeln und nicht mal auf den eigenen Sohn hören, als John (Karis Stiefbruder) seinen Vater immer wieder vor Cecily warnt. Johns Vater hingegen sagt nur immer wieder: "Ach, was hast du denn? Was soll denn das?" Und auch Karis Mutter reagiert ähnlich, während ich mich gefragt habe, wie dumm Erwachsene in diesem Buch eigentlich noch dargestellt werden können.Aber JOHN ist auch nicht besser. Cecily vergiftet Karis Mutter, die daraufhin krank im Bett liegt. Und anstatt Cecily Vorwürfe zu machen, VERLIEBT sich John in sie und sagt ihr, dass sie das unglaublichste Mädchen ist, das er je kennengelernt hat, während Karis Mutter im Bett nebenan um ihr LEBEN KÄMPFT!!!WAS SOLL DAS?Ich bin unglaublich enttäuscht, in welche Richtung die gesamte Geschichte abgedriftet ist, wo doch alles so vielversprechend geklungen hat. Aber mit Kari als unausgereifte Protagonistin, lächerlich unglaubwürdig handelnde Nebendarsteller und einem Schreibstil, der im Laufe der Handlung immer holpriger wurde (Wortwiederholungen in darauffolgenden Sätzen, Dialoge, die mich gelangweilt haben ...) ist dieses Buch für mich LEIDER ein absoluter Flop.Ein paar Worte zu Andrik: Ja, natürlich, ich konnte nicht anders, auch ich fand ihn faszinierend :) Alle anderen Charaktere blieben allerdings blass: Daro erfüllt sämtliche Klischees eines unsympathischen Draufgängers, Maeva ist so freundlich und hilfsbereit, dass es schon an Übertreibung grenz und Gabrissa und ihre Mutter Lakana konnte man als eiskalte Herrscher, die sie angeblich sind, nicht wirklich ernst nehmen.