Agatha Raisin und der tote Gutsherr: Kriminalroman (Agatha Raisin Mysteries, Band 10)
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Unterhaltungsliteratur EAN 9783404176458

Agatha Raisin und der tote Gutsherr: Kriminalroman (Agatha Raisin Mysteries, Band 10)

Hersteller: Lübbe  ·  MPN: 1049058
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Zuletzt aktualisiert: 12.05.2026 19:39 Uhr
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Produktfakten auf einen Blick

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Produktbeschreibung

Um ein für alle Mal über den vermaledeiten James Lacey hinwegzukommen, zieht Agatha Raisin nach Norfolk. Hier, im Osten Englands, sind die Leute ziemlich seltsam: Sie glauben sogar an Elfen. Was für ein Blödsinn!, findet Agatha. Dennoch möchte sie einen guten Eindruck im Dorf machen und behauptet, einen Kriminalroman zu schreiben, der Tod auf dem Landgut heißt. Das hat ungeahnte Folgen, als auf dem nahe gelegenen Landgut tatsächlich ein Mord geschieht und Agatha unter Tatverdacht gerät. Kann sie ihren Kopf aus der Schlinge ziehen? Und was hat es mit den angeblichen Elfen auf sich?

Bewertungen & Erfahrungen

4,3 von 5
3 Bewertungen
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Verteilung basiert auf 3 vorliegenden Einzelbewertungen.

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Ehrlich ist immer besser 05.06.2023 amazon.de
Echt gut geschrieben.
Tita Fürst - Koren 05.06.2023 amazon.de
Es macht keinen großen Unterschied, ob ich hier das ZEHNTE Buch von und mit Agatha Raisin bespreche. Wer man etwas Zeit hat und schrullige Charaktere mag, dann sind die Bücher von Marion Chesney (geb. 1936 in Glasgow) etwas für den langen, nebligen und unfreundlichen Tag genau die Richtigen.Die schottische Schriftstellerin hat unter ihrem Pseudonym M.C. Beaton zwei Personen "entdeckt". Die erste, also Agatha Raisin, ist eine Mittfünfzigerin, oder etwas jünger (ihre Jahre variiren je nach der Nähe eines gewissen Mannes). Sie wurde in ärmlichen Verhältnissen in Birmingham geboren. Durch ihren Willen und, sagen wir, mit etwas ungewöhnlicher Vorgehensweise wurde sie eine perfekte Geschäftsfrau in PR Berreich. Als sie London satt hatte, verkaufte sie ihre Agentur und fand in einem kleinen Ort Carsely (Cotswolds) eine ideale Wohnmöglichkeit. Und einige Nachbarn, denen ihre Art sehr schnell auf die Nerven ging.Zwar hat sie Agatha (nicht Aggie, bitte) eingelebt, aber es gibt Menschen, die sie nicht leiden können. Der arme Pfarrer (Vikar) gehört zu ihnen, was ihm öfter schlechtes Gewissen verursachte (nur, bis er Agatha wieder bei seiner Frau sieht), Mrs. Bloxby, die Ehefrau mag Agathas Art ganz gut.Und was tut Agatha? Sie schnüffelt ungeniert, sie fragt ohne nachzudenken und verärgert viele Menschen. Und sie ist IMMER dabei, wenn irgendwo ein Mord geschieht (man hört manchmal Stimmen, ganz leise zwar, dass die leidliche Agatha viel Glück hat, sie könnte gut auch ein Opfer sein). Und dann hat sich Agatha verliebt. Das tat sie mit einer Inbrust, einem Elan, dass der Angebetete James Lacey (ihr Nachbar im Ort) schon mal ganz weg flüchtete. Alle Welt würde am liebsten über Agathas Schwärmerei lachen, aber das wäre nicht sehr klug. Agatha kann SEHR nachtragend sein.Dieses ist also das zehnte Buch, Nr. 11 ist auch schon überstetzt. Es gibt aber 25!! Agathas Bücher, also wird sie noch öfters von zuhause wegfahren, wie hier (nach Fryfam in der Nähe von Norfolk). Obwohl sie den Ort mit geschlossenen Augen mit dem Zeigefinger gefunden hat, was passiert, als sie ankommt? Ein Mord natürlich...Ich rate entweder zu warten, dass man die Bücher übersetzen wird, oder VON BEGINN AN im Original zu lesen.Es ist etwas komisch, dass man jetzt die Bücher liest, die M.C 2000 un 2001 geschrieben hat.Weil das Buch im Sinne Whodunit geschrieben ist, und Agatha immer SOFORT einige Schuldige findet (sich selbst auch in die Gefahr bringt), ist es nicht notwendig die Story zu erzählen.Seit einiger Zeit werden die Bücher von und mit Hamish Machbeth übersetzt. Auch von M.C. Beaton. Hamish ist ein Dorfpolizist, der so langsam ist, dass ihn alle "für einen Trottel halten". Weit gefehlt. Er ist klug, sogar smart und will im Dorf Lochdubh mit seinen Hühner, seinen Hund und wenig Arbeit bleiben. Dort lebt auch eine schöne Gutstochter, die zwar immer wieder neue Freunde anschleppt, wenn Hamish etwas mehr arbeiten würde, wäre sie nicht abgeneigt. Aber, Hamish weiß, dass dann seine Laufbahn in einer Stadt enden würde. Und das mag er nicht. Er "löst" die Fälle (auch hier sind es schon 29, in Deutsch so um 5) auf seine Weise. Die lese ich in Englisch.Warum M.C. Beaton? Weil die Bücher nichts besonderes sind, können uns von den täglichen Problemen irgendwie "befreien". Sie sind bei weiten nicht Agatha Christie, auch keine der späteren Autorinnen (Dorothy Sayers, Ngaio Marsh, Patricia Wentworth,...) und natürlich die neuen Krimiautorinnen.Mrs. Chesney vermittelt uns eine Welt, die fasr verschwunden ist. Eine Welt, in der z.B. eine Miss Marple leben konnte. Nur würde sie anders vorgehen.Sagen wir so: A. Raisin ist eine sehr eingenwillige Mrs. Marple mit Faible für alles Schöne, Teure und James Lacey, ihre Art kann unmöglich sein. Wenn sie etwas will, lügt sie, ohne mit den Wimpern zu zucken.Hamish ist kein M. Poirot, er ist einfach ein Polizist, ein Constable, der zufällig in die Morde verwickelt wird - und sich dabei wundert, warum. Weil er seine Ruhe haben will, muß er sie lösen. Die Lorberen bekommen andere.Und noch etwas: die Bücher lesen sich sehr schnell, man braucht nur einen Teil unseres Gehirns zu beanspruchen.Trotzdem empfehle ich sie, und zwar mit dem Wissen, sie sind zur UNTERHALTUNG perfekt!Es lohnt sich bei dem ersten Teil zu beginnen. Und in Englisch, die Sprache ist einfach!
wampy 05.06.2023 amazon.de
Buchmeinung zu M. C. Beaton – Agatha Raisin und der tote Richter„Agatha Raisin und der tote Richter“ ist ein Kriminalroman von M. C. Beaton, der 2013 bei Bastei Entertainment in der Übersetzung von Sabine Schilasky erschienen ist. Der Titel der englischen Originalausgabe lautet „Agatha Raisin and the Quiche of Death“ und ist 1992 erschienen.Zum Autor:M. C. Beaton ist eines der zahlreichen Pseudonyme der schottischen Autorin Marion Chesney. Nachdem sie lange Zeit als Theaterkritikerin und Journalistin für verschiedene britische Zeitungen tätig war, beschloss sie, sich ganz der Schriftstellerei zu widmen. Mit ihren Krimi-Reihen um den schottischen Dorfpolizisten Hamish Macbeth und die englische Detektivin Agatha Raisin feiert sie bis heute große Erfolge in über 15 Ländern. M. C. Beaton lebt und arbeitet in einem Cottage in den Cotswolds.Klappentext:Ein eigenes Cottage in den malerischen Cotswolds - davon hat Agatha Raisin schon immer geträumt. Jetzt ist dieser Wunsch endlich wahr geworden. Womit die Ex-PR-Beraterin aus London allerdings nie gerechnet hätte, ist die Abneigung ihrer neuen Nachbarn: Die Dörfler wollen offenbar lieber unter sich bleiben! Doch Agatha ist es gewohnt, ihren Kopf durchzusetzen. Um Eindruck zu schinden, reicht sie beim örtlichen Backwettbewerb eine Feinkost-Quiche ein, die sie als ihre eigene ausgibt. Dumm ist allerdings, dass einer der Preisrichter stirbt und in Agathas Quiche Gift gefunden wird. Nun muss sie nicht nur zugeben, dass sie gemogelt hat, sondern auch versuchen, den Mordverdacht gegen sich auszuräumen.Meine Meinung:Dieses Buch ist ein Cosy, auch wenn die Hauptfigur Agatha Raisin zuerst alles andere als sympathisch wirkt. Sie vertraut der Anziehungskraft des Geldes und so hat sie ein klischeehaft eingerichtetes Cottage erworben. Die Putzfrau wird von der Nachbarin abgeworben und der Wettbewerb um die beste Quiche soll durch ein in London erworbenes Exemplar gewonnen worden.Doch es funktioniert nicht und der Richter über die Quiches stirbt nach dem Genuss ihrer Quiche.Es dauerte etwas, aber dann hat mich die Figur Agatha Raisin gefangen genommen. Sie ist es gewohnt sich durchzusetzen, auch wenn die Methoden manchmal zweifelhaft sind. Sie ist eine einsame Frau, die in eine Gemeinschaft aufgenommen werden will. Dabei eckt sie immer wieder an, bis sie sich aufmacht, einfach als normale Dorfbewohnerin aufzutreten. Agatha ist einfach erfrischend gezeichnet mit ihren reichlich Ecken und Kanten, aber ihr Wille macht sie trotzdem sympathisch. Es gibt faszinierende Nebenfiguren wie den halbchinesischen Polizisten, ihren ehemaligen Assistenten aus der PR-Agentur oder das ältere Ehepaar aus der Siedlung im Nachbarort. Vieles ist etwas überzeichnet, aber doch macht es Spaß, der Geschichte zu folgen. Das ruhige Dorfleben wird enttarnt und es gibt etliche Unruhestifter, die an das Tageslicht gezerrt werden. Und natürlich macht sich Agatha auf, den Mörder des Preisrichters zu finden.Der Schreibstil ist erfrischend, die Geschichte voller Humor und auch ernste Themen werden angesprochen. Der Spannungsbogen flacht zwischendurch schon mal ab, aber am Ende wird eine plausible Lösung präsentiert.Fazit:Mir hat das Buch sehr gut gefallen, auch wenn es stellenweise wie eine Parodie auf das friedliche Landleben wirkt. Die Gestaltung der Figuren ist das große Plus, der Kriminalfall rückt schon mal in die zweite Reihe. Von mir gibt es vier von fünf Sternen (80 von 100 Punkten) und eine klare Leseempfehlung für die Freunde ruhiger und humorvoller Geschichten.
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