Die Tore der Welt: Historischer Roman (Kingsbridge-Roman, Band 2)
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Literatur EAN 9783404178117

Die Tore der Welt: Historischer Roman (Kingsbridge-Roman, Band 2)

Hersteller: Lübbe  ·  MPN: 1013659
4,0/5 (3 Bewertungen)
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Zuletzt aktualisiert: 12.05.2026 19:39 Uhr
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Produktfakten auf einen Blick

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Lübbe
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Literatur
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Produktbeschreibung

Es ist der Tag nach Allerheiligen, und die Bürger von Kingsbridge versammeln sich im Schatten der Kathedrale. Von ihnen unbemerkt werden einige Kinder im Wald Zeugen eines Kampfes - und eines gefährlichen Geheimnisses, das zu bewahren sie einander schwören. Jedes der Kinder versucht, sein Glück zu machen. Jedes wählt seinen eigenen Weg: Der rebellische Merthin, ein Nachfahr des großen Baumeisters Jack. Sein Bruder Ralph, der in den Ritterstand aufstrebt. Die junge Caris, die sich nach Freiheit sehnt und Menschen heilen will. Gwenda, die Tochter eines Tagelöhners, deren größtes Glück die Liebe

Bewertungen & Erfahrungen

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Verteilung basiert auf 3 vorliegenden Einzelbewertungen.

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Thomas Wirtgen 17.06.2023 amazon.de
Tolles Buch.
Katzenfan 17.06.2023 amazon.de
Ich muss vorausschicken, dass ich "Die Säulen der Erde" bereits damals vor 18 Jahren gelesen habe und viele Jahre lang gefunden habe, es war der beste historische Roman, den ich jemals in meinem Leben gelesen habe und ich lese wenn möglich vor allem historische Romane, aber keine kitschigen Liebesgeschichten aus dem Mittelalter.Damals gab es aber auch nicht die Vielfalt an historischen Romanen wie heute, eher waren es damals nur Liebesgeschichten, welche unter dem Titel "Historischer Roman" verkauft wurden.So gesehen, war seinerzeit der Roman von Ken Follett etwas Einzigartiges und ist es auch lange bzw. bis jetzt geblieben.Weil es so ein tolles Buch war, kann ich mich auch noch an den Inhalt erinnern, aber die genauen Details habe ich nicht mehr im Gedächtnis und kann daher nicht nachvollziehen wie andere Leser vermerkt haben, dass sich diverse Personen der Handlung im neuen Buch gleichen. Selbst wenn es so ist, kann es kein Fehler sein, weil der neue Roman ja an den seinerzeitigen Roman anknüpft.Jedenfalls habe ich gleich nach Erscheinen "Die Tore der Welt" erstanden und mich schon sehr auf das Lesevergnügen gefreut.Ich finde es ist ein tolles Buch und ähnelt natürlich schon dem Vorgängerband, schon hinsichtlich dessen, dass viel über die Kirche und deren Ansichten geschrieben wird.Der Autor meint wohl, man würde das Buch doch immer wieder weglegen, weil diverse Geschehnisse immer wieder nochmals beschrieben werden.Es wird in dem Roman jedenfalls mehr von den diversen Intrigen und Unglücken geschrieben, als von der damaligen Geschichte des Landes und die kurze Beschreibung vom Krieg in Frankreich war eher nur mit brutalen Vorkommnissen ausgeschmückt, als historisch beschrieben. Die Leser von Rebecca Gable haben diesbezüglich über diesen Krieg der Engländer mit den Franzosen ausreichend Wissen erlangt und so waren für mich die historischen Fakten ausreichend bekannt.Das Buch ist grundsätzlich spannend geschrieben und man fühlt sich über die vielen hundert Seiten auch in das Mittelalter versetzt, nach Ende des Romans fehlt einem etwas, es wäre auch interessant, würde die Geschichte wieder in 20 Jahren fortgesetzt werden.....................Trotzdem ist es für mich nicht das beste Buch des Jahres 2008 und das liegt daran, weil Ken Follett über die Jahre Konkurrenz von hervorragenden Autoren - Rebecca Gable, Brigitte Riebe, Martina Kempff, Charlotte Lyne, Barbara Erskine, Bernard Cornwell um nur einige zu nennen - erhalten hat, deshalb nur vier Sterne für das Buch, dabei hätte es sicher 4,5 Sterne verdient, halbe Sterne kann man bei Amazon leider nicht vergeben.
Alfa Fähe 17.06.2023 amazon.de
Zuerst muss ich erwähnen, dass selten ein Buch bei mir so zwiespältige Gefühle ausgelöst hat wie dieses. Vom ersten Band Die Säulen der Erde", den ich vor einigen Jahren las, war ich hellauf begeistert und erwartete mir eine ebensolch hervorragende Fortsetzung. Diese wurden aber nur zum Teil erfüllt.Im zweiten Band geht es in erster Linie um den Baumeister, Merthin, den bösen und exzentrischen Ralph und zwei Frauen, Caris und Gwenda, die um ihr Lebensglück kämpfen. Alles spielt sich wieder in der Stadt Kingsbridge ab, die auch im Mittelpunkt des ersten Bandes stand.Man liest über Bauprojekte, Hexenverfolgung, Mord und Intrigen, Unterdrückung der Unfreien und Bauern, über Liebe und Selbstverwirklichung, Hass, Neid und Eifersucht, die Pest und die Bösartigkeit so manch Lehnsherrn über seine Untertanen.Zu Beginn lässt man sich von Ken Follett dazu verleiten anzunehmen, dass der Bau einer neuen Brücke in Kingsbridge der Mittelpunkt in dieser Geschichte sein wird. Bald aber wird einem klar, dass es nicht nur ein Thema gibt, um das sich die ganze Erzählung dreht, sondern mehrere. Mag einem dies zuerst etwas verwirren, so hat man nach gut hundert Seiten die wichtigsten Protagonisten jedoch kennen gelernt und ist mitten im Geschehen. Störend fand ich die gerade zu Beginn banale und sehr einfache" Wortwahl wie (wurde auch schon erwähnt) Pa sagte.." sagte Ma.." Einmal habe ich mir die Mühe gemacht diese Wörter nachzuzählen und fand auf 2 Folgeseiten exakt 7x das Wort sagte"....Kurios ist allerdings, dass sich diese einfache" Wortwahl nach ca. 200 Seiten relativ abrupt ändert und dann nichts mehr davon zu lesen ist. Liegt das am Lektorrat, an der Übersetzung oder hat der Autor einfach den Kurs gewechselt?? Fakt jedoch ist, dass sich der Schreibstil nach diesen Seiten ins Positive verändert.Auffällig ist, dass es sehr viele Parallelen zum ersten Buch gibt. Auch sind die Protagonisten sehr "schwarz-weiß" - also gut oder böse - gezeichnet. Die Guten sind so gut, dass sie absolut ohne Fehl und Tadel sind und die Bösen sind wirklich richtige Teufel in Menschengestalt.Das Alltagsleben in der damaligen Zeit, die Macht der Kirche und der Lehnsherren ist sehr realistisch und glaubwürdig dargestellt. Ohne Kitsch oder romantische Zufälle" zeichnet Follet ein sehr plastisches und buntes Kopfkino. Man bekommt einen guten Einblick in die harte Arbeit der einfachen Leute und Bauern und erfährt auch einiges über die Kaufleute wie Weber oder Wollhändler.Was damals bei der Ernährung als köstlich galt, würde heute niemand mehr essen wollen und es ist interessant einiges darüber zu erfahren. Ohne Beschönigung und mit realistischer Ehrlichkeit zeichnet Follet das Leben im Mittelalter und auch den damaligen Stellenwert der Frauen.Die Geschichte an und für sich ist sehr kurzweilig und auch spannend erzählt. Durch den Wechsel der Schauplätze und Erzählungen über die verschiedenen Hauptdarsteller, wurde die Spannung immer aufrecht gehalten. Allerdings bekommt man als Leser nicht das Gefühl mitten im Geschehen zu sein, sondern alles vom Rande aus zu beobachten. Die Pest, die einen großen Platz in dem Buch einnimmt, wird dem Leser zwar als schlimme und tödliche Krankheit näher gebracht, aber die damit verbunden brutalen Schicksalsschläge werden nicht wirklich empathisch vermittelt. Die Sprache ist für einen Mittelalterroman ungewöhnlich modern und will nicht so wirklich zu der Geschichte passen, aber wenn man sich eingelesen hat, mag einen das nicht mehr so stören.Fazit: ein kurzweiliges, spannendes und unterhaltsames Buch, wenn man seine Erwartungen und Ansprüche nicht all zu hoch ansetzt. Wer mehr über das Alltagsleben und weniger über die Politik der damaligen Zeit erfahren möchte, ist mit diesem Buch bestens bedient.
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