Richard Sharpe im Kampf um Kopenhagen England, 1807: Im Krieg um die Vorherrschaft in Europa setzt Napoleon alles daran, die dänische Flotte in seinen Besitz zu bringen. Gelänge es ihm und seinen Truppen, wäre die Seemacht England in höchster Gefahr. So wird Captain John Lavisser nach Kopenhagen entsandt, um die Dänen auf die Seite des Königreichs zu ziehen. An seiner Seite: Richard Sharpe. Sein Auftrag: Lavisser und eine Truhe voll Gold sicher ans Ziel bringen. Keine leichte Aufgabe - zumal Sharpe angeschlagen ist. Als Quartiermeister fühlt er sich degradiert, und auch über den Tod seiner großen Liebe und den Verlust seines Hauses ist er noch nicht hinweg. Doch er muss sich zusammenreißen, denn der Feind lauert in den eigenen Reihen ... Bernard Cornwell erzählt farbenprächtig und mitreißend, ein Leckerbissen für Fans historischer Abenteuer!
Bewertungen & Erfahrungen
4,0 von 5
6 Bewertungen
5 ★1
4 ★4
3 ★1
2 ★0
1 ★0
Verteilung basiert auf 6 vorliegenden Einzelbewertungen.
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Redaktion19.05.2026
testmonster.de · Redaktion
Ein absolut faszinierendes und detailliertes Buch über Richard Sharpe im Kampf um Kopenhagen, das mich tief in diese historische Epoche eintauchen lässt. Die Darstellung ist hervorragend und die Geschichte ist packend.
Redaktion19.05.2026
testmonster.de · Redaktion
Ein interessanter Blick auf die historischen Ereignisse des Krieges um Kopenhagen, die gut recherchiert ist. Die Darstellung von Richard Sharpe ist lebendig und fesselnd.
Einen einzelnen Band separat zu betrachten macht wenig Sinn. Wer einmal einen Roman dieser Reihe gelesen hat, wird zwangsläufig erkennen, dass er sich gehörig vergriffen hat. Oder er hat angebissen. Dann wird, dann muss er einfach alle Bände lesen.Ungemein spannend verfliegen aberhunderte von Seiten. Angenehm gradlinig und verwirrungsfrei. Die Story geht an einem Strang voran. Am Ende eines Bandes steht eine Schlacht, auf die sich die gesamte Handlung zuspitzt.Kaum Rückblenden, wenig Parallelhandlungen. Selten lesen sich einige Sätze etwas holprig, was aber kaum aufhält im Lesedrang. Das mag an der Übersetzung liegen. Oder am Leser.Erfreulich ist der anscheinend historisch korrekte Hintergrund. Da wird keine Phantasiewelt erfunden, da wird eine mögliche, echte Szene gezeigt. Man erkennt, dass allerhand Recherche dahinter steckt. Somit wird ein bisschen Geschichte nebenbei eingetrichtert.Spätestens hier tut sich die Parallele zum Hornblower auf. Daran muss sich Sharpe messen lassen und kann mithalten. Persönlich gebe ich allerdings dem alten Horny einen Punkt mehr, da mich dessen Detailreichtum und Persönlichkeitsbild schwer beeindruckt hat. Vielleicht liegt es auch daran, dass mich das schäumende Leben auf See eher fasziniert, als das eines im Staub tippelnden Soldaten. Oder weil ich den eben zuerst gelesen hab. Da bleibt die Objektivität in den Wogen stecken.Zart besaitete Leser sollten bereits nach dem Anblick der martialischen Cover die Schwarten liegen lassen. Diejenigen, die weniger zimperlich am Abschlachten teilhaben möchten, werden nicht enttäuscht. Beim Öffnen des Buches schlägt einem Pulverdampf entgegen und Blut tropft in den Ärmel. Gemetzelt wird reichlich.Denn Sharpe ist ein Halsabschneider im wahrsten Sinne des Wortes. Gelegentlich erlaubt ihm der Autor seinen Spaß daran und lässt ihn das dem Leser gegenüber auch gestehen. Muskete, Entermesser, Breitschwert, was auch immer. Sharpe beherrscht sein Handwerk, killt mit allem, was ihm sein literarischer Vater während der Handlung zuspielt. Schön spektakulär ist der Einsatz des siebenläufigen Salvengewehrs.Ein echter Gutmensch ist er nicht. Fluchen tut er ausgiebig, ist dabei aber recht einseitig. Streicht man in den ersten Bänden die Worte „Bastard“ und „Scheißer“, würden glatt 50 Seiten wegfallen. Dann und wann, eher sparsam, versucht Mr. Cornwell das Seelenleben seines Protegés zu beleuchten. Große Konflikte sind nicht von Dauer. Nach wenigen Zeilen erkennt Sharpe seine Destination und schärft alsbald sein Bajonett.Obwohl Sharpe immer wieder mal zu Reichtum gelangt, kommt er auf keinen grünen Zweig. Stets zerrinnen seine Schätze so schnell, wie er sie gewann. Wobei ihm meist Damen behilflich sind. Und wie es sich für einen Helden geziemt, verhält es sich mit den Frauen so wie mit Gold und Geld. Alles ist schnell dahin.So bewahrt er seine Handlungsfreiheit, denn warum sollte ein wohlhabender, verbandelter Mann ein Söldnerdasein führen? Doch nicht etwa, um aktionhungrige, sensationslüsterne Leser zu begeistern?
... Ist leider ziemlich fehlerbehaftet. Schreibfehler, Grammatikfehler, in einem Fall macht die Übersetzung auch nicht wirklich Sinn. Davon angesehen ein schöner Zeitvertreib, der eine eher wenig bekannte Schlacht behandelt.
Bereits bei den Abenteuern, die im Buch Sharpe`s Trafalgar erzählt wurden, hat mich die schlampige Übersetzung gestört, da dort schlicht fehlendes Wissen (und mangelndes Interesse der Übersetzer) im Bereich maritimer Seekriegsführung zu dramatischen Fehlübersetzungen führten. Nun habe ich Sharpe`s Beute gelesen und schon wieder häufen sich Ungereimtheiten, die auf eine mangelhafte Übersetzung zurückzuführen sind. So wird aus dem gemeinen Straßenräuber "Barker" schonmal ein "Parker" mit P und man fragt sich, wo der nun herkommt. Eine Ungereimtheit, die sicher jeder nachvollziehen kann: beim Showdown Sharpe`s mit Major Lavisser wird diesem im Buch mehrfach ein Entermesser "in die Brust gestoßen" und er somit "zurück getrieben" (mehr soll hier nicht verraten werden^^). Wer ein Entermesser aus Beschreibungen kennt, der weiß, dass Lavisser nach mehrfachem Zustoßen damit in seine Brust wohl kaum auf eigenen Beinen stehen bliebe (er wäre bereits nach dem ersten Mal schwerstverletzt liegen geblieben). Im Original sollte wohl eher das Zurücktreiben mit dem Entermesser durch Bedrohung beschrieben werden. Das ist nur ein Beispiel von vielen, bei denen man sich fragt, warum die Übersetzer da nicht nochmals jemanden "drüberschauen" lassen bevor man das druckt. Die vielen Rechtschreibfehler seinen hier jetzt mal nur am Rande erwähnt, nervig sind einfach nur sinnentstellende Abweichungen und offensichtliches Unwissen (warum übersetzt man "clerk" mit "Clerk" ??? und nicht mit "Büroangestellter" ???). Bitte lieber Verlag lass Leute übersetzen, die ein wenig Ahnung von Seekriegsführung und dem militärischen Handwerk haben und nicht einfach irgendwen, der offensichtlich keine so große Liebe zu diesem Stoff hegt wie wir, die Fans von historischen Romanen !!!
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Letzte Aktualisierung: 12.05.2026 10:22 Uhr.