London Black: Wirst du überleben?. Thriller

London Black: Wirst du überleben?. Thriller

Hersteller: Lübbe  ·  MPN: 1344863
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Zuletzt aktualisiert: 12.05.2026 19:39 Uhr
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Produktfakten auf einen Blick

Hersteller
Lübbe
EAN
9783404190997
Hersteller-Artikelnr.
1344863
Kategorie
Action - Mystery, Thriller & Spannung
Durchschnittsbewertung
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Produktbeschreibung

Ein terroristischer Anschlag, ein Nervengift und kein Gegenmittel Terroristische Anschläge mit dem Nervengift London Black haben die Menschen in Angst versetzt. 90% der Bevölkerung hat zwar überlebt. Für die anderen 10%, die »Vulnerablen«, beginnt jedoch ein qualvolles Ringen mit dem Tod. Zwei Jahre später wird der Forscher Flinders Cox, der offenbar an einem Heilmittel gearbeitet hat, ermordet. DI Lucy Stone nimmt sich des Falles an. Sie selbst ist eine der Vulnerablen und von den Ereignissen stark traumatisiert. Könnte ein Mitglied der dubiosen Sekte Hand Gottes Cox ermordet haben, u

Bewertungen & Erfahrungen

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Verteilung basiert auf 4 vorliegenden Einzelbewertungen.

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Redaktion 24.07.2026 testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch ist ein absolut faszinierendes und packendes Leseerlebnis, das mich von Anfang bis Ende in seinen Bann zieht. Die Darstellung des Themas ist meisterhaft und sehr bemerkenswert.
Redaktion 24.07.2026 testmonster.de · Redaktion
Traurig.
_LeseZeit_ 21.06.2024 amazon.de
"London Black" ist das Romandebüt von Jack Lutz, der selbst in London lebt.Zum InhaltLondon, 2027. Bei terroristischen Anschlägen wird ein neuartiges Nervengift eingesetzt, dass für 10% der Bevölkerung – die Vulnerablen – unter langen Qualen zum Tod führt. Nur wenige von den Betroffenen überleben – die Survivor. Dem Wissenschaftler Flinders Cox ist es gelungen, das einzige Mittel zum Schutz gegen das Nervengift zu entwickeln.Nun wird er unter mysteriösen Umständen tot in seiner Villa aufgefunden. DI Lucy Stone ermittelt…doch plötzlich geht es für sie selbst um Leben oder Tod.Meine EindrückeMich als Biologin reizen Thriller mit wissenschaftlichem Setting immer sehr, daher hat es auch dieses Buch in meine Hände geschafft.Ich war von vornherein positiv überrascht von dem erfrischend anderen Erzählstil. Obwohl die Geschichte aus der dritten Person erzählt wird, werden fortlaufend Gedanken der Protagonistin, DI Lucy Stone eingewoben, die die Erzählung deutlich persönlicher werden lassen. Mich hat diese Kombination dazu veranlasst sehr schnell in die Geschichte einzutauchen und sie geradezu zu verschlingen. Andere mag es vielleicht im Lesefluss stören, daher meine Empfehlung: ein Reinlesen lohnt sich, denn diese Erzählweise wird über den gesamten Roman aufrechterhalten!Der Spannungsaufbau gefiel mir auch sehr gut. Man wird gleich zu Beginn mitten in die Handlung geworfen – was ich persönlich sehr mag, bekommt allerdings nur häppchenweise Infos zum Setting der London Black Anschläge zwei Jahre zuvor. Vereinzelt geben dabei Rückblenden direkten Einblick in die Geschehnisse von 2027. Einblicke, die es in sich haben, denn die Wirkung von London Black ist überaus qualvoll und wird sehr bildlich beschrieben!Gleichzeitig wird durch den Mord an Flinders Cox ein Kriminalfall geschaffen, der geschickt mit dem Setting verbunden ist. Die Ermittlungen schildern neue und spannende Aspekte in der Gegenwart von 2029, dienen jedoch ebenfalls dazu, die Hintergründe von 2027 weiter zu zeichnen.Klar sagen muss man allerdings, dass die Ermittlungen zum Mordfall deutlich weniger im Fokus dieses Romans stehen als die Umstände um London Black. Dies hat mich allerdings nicht gestört.Das dritte große Spannungselement ist die Protagonistin: Lucy ist selbst eine der Vulnerablen und abhängig von der zuverlässigen Wirkung der Booster, die vor London Back schützen. Gleichzeitig ist sie von den Vorfällen in 2027 stark traumatisiert, leidet an Schlafstörungen, Flashbacks, Panikattacken und wird von einer ausgeprägten „Schuld“ getrieben. Letztere wird im Verlauf der Handlung sehr stark aufgebauscht – zu stark, für mein Empfinden, denn die letztendliche Aufklärung war für mich nicht zufriedenstellend.Lucy ist eine sehr unruhige Person, durch ihr Trauma sehr unberechenbar, rücksichtslos, gleichzeitig aber auch brillant. Eine interessante Mischung, die ich mochte. Das Wichtigste aber war: Sie war ein von vorn bis hinten konsequent handelnder Charakter.Die übrigen Charaktere im Buch sind sehr markant, teils sympathisch, teils unsympathisch.Alles in allem war die Handlung für mich recht rund, auch wenn mich ein paar Stellen nicht zu hundert Prozent überzeugen konnten und ich den „Epilog“ etwas überzogen fand. Einige Fragen blieben offen, deren Klärung ich gerne gelesen hätte.Mein FazitDas Buch hat mich in jedem Fall sehr gut unterhalten. Der Erzählstil war für mich erfrischend anders, ist allerdings vielleicht nicht jedermanns Sache.Das Setting ist originell und die Handlung spannend, allerdings wurde das große Potenzial von beidem nicht zu 100% ausgeschöpft.Ein etwas anderer, aber durchaus sehr lesenswerter Thriller, der durch viel Spannung punkten kann. Wem die Ermittlung in einem Kriminalfall sehr wichtig ist, greift aber vielleicht besser zu einem „klassischen“ Krimi.
Fenja Eilers 21.06.2024 amazon.de
InhaltDer Thriller „London Black“ von Jack Lutz handelt um die Polizistin Lucy Stone aus dem Jahr 2029 in London. Geprägt wurde Lucy durch ihre Vergangenheit, welche im Jahr 2027 spielt. In diesem Jahr hat es in London einen bzw. mehrere Anschläge mit dem Nervengift London Black gegeben. Unter dem Einfluss des Nervengiftes sind sehr viele Menschen gestorben und hat die Stadt in einen Ausnahmezustand gebracht. Es gab jedoch auch Menschen, die diesen Anschlag überlebten und entweder als die „Survivor“ oder auch als die sogenannten „Vulnerablen“ weiterlebten. Unter die Vulnerablen fällt auch Lucy, weshalb sie sich jeden Tag Boostern muss, um weiter zu überleben. Diesen Kampf um das Überleben wird in dem Buch weiter anhand von Lucy thematisiert. Jedoch wurde Lucy auch stark geprägt durch die Vorkommnisse im Jahr 2027, weshalb sie ab dann eine Schuld begleitet, die sie unbedingt begleichen möchte. Zusätzlich wird jedoch auch der Erfinder der Booster Flinders Cox umgebracht, weshalb es Lucys Anliegen ist, diesen Fall aufzulösen, zusammen mit ihrem Kollegen Ed King.CharaktereAllgemein tauchen in dem Buch sehr viele Charaktere auf, die entweder die Verdächtigen darstellen oder zu Lucys Umfeld gehören. Im Fokus liegt natürlich die Hauptprotagonistin Lucy, man lernt ihr Umfeld im laufe des Buches aber auch ein bisschen kennen. Zum einem sind dies Lucys Bruder aber auch ihr damaliger Verlobter Simon. Sie denkt sehr viel an diese beiden Personen, da sie einen wichtigen Teil in ihrer Vergangenheit spielten. Dies fand ich auch sehr gut dargestellt, da dadurch deutlich wurde, dass ihre Familie einen wichtigen Faktor für Lucy darstellte. Allgemein spielt die Vergangenheit einen wichtigen Faktor für Lucy, welcher sie mit der genannten Schuld sehr stark im Alltag begleitet. Dies wurde im Buch sehr oft thematisiert, dass es für mich schon fast ein bisschen wiederholend war. Insgesamt fand ich den Charakter Lucy aber sehr spannend gestaltet. Ihre Begabung mit der Gesichtererinnerung fand ich mega interessant und eine super Idee. Aber auch ihre Angewohnheit, Menschen eigene Namen zu geben wie „orangener Turnschuh“, fand ich sehr unterhaltsam. Auch dass dies bis zum Ende des Buches durchgezogen wurde, fand ich sehr gut.Zum anderen kommen dann noch die weiteren Kollegen in der Polizeistelle von Lucy hinzu. Ed King ermittelt mit Lucy im Fall Cox zusammen und wirkte auf mich sehr sympathisch. Er war einem schon fast zu sympathisch, sodass man ihm auch irgendwann etwas misstraute. Lucy und King verstanden sich sehr gut miteinander, was ich zum einem natürlich sehr schön für Lucy fand, da sie sich ihm langsam etwas öffnete. Jedoch fand ich es aus der Sicht von King etwas unrealistisch, da er Lucy quasi blind vertraute, obwohl Lucy ihm nicht wirklich einen Grund dafür gab. Man lernt aber auch noch viele weitere Kollegen von Lucy kennen, jeweils mit ihrem Dienstgrad, was ich ebenfalls etwas schwierig fand, da ich diese nicht immer genau kannte. Da hätte ich ein Verzeichnis am Anfang hilfreich gefunden.Dann gab es natürlich klassisch für einen Mordfall auch viele Verdächtige, die im Buch nach und nach vorgestellt wurden. Jedoch wurde der Mordfall mit den einzelnen Verdächtigen sehr komplex, sodass man am Ende nicht mehr ganz nachvollziehen konnte, wer mit wem zusammenarbeitet. Auch da hätte mir ein Verzeichnis am Anfang des Buches sehr geholfen.SchreibstilDen Schreibstil des Buches fand ich sehr gut. Das Buch hat sich sehr gut und flüssig gelesen, dass mich die Längen der Kapitel nicht gestört haben. Während den Kapiteln wurden oft die Gedankengänge von Lucy ergänzt, über die ich am Anfang zwar noch gestolpert bin, aber später sehr unterhaltsam fand. Allgemein musste man sich also erstmal an den Schreibstil gewöhnen, bis es wirklich flüssig zu lesen war. Zusätzlich haben mir aber auch die Einzelheiten die in das Buch eingearbeitet wurden, sehr gut gefallen wie zum Beispiel der Charakter Lucy, wie oben bereits genannt.LeseeindruckBesonders gut an dem Buch fand ich die Zeitsprünge, die in die Vergangenheit gingen. Dort hat man einen richtigen Unterschied vom Charakter Lucy gemerkt, was ich sehr gut geschrieben fand. Außerdem fand ich diese Kapitel sehr interessant, um die Vergangenheit noch besser verstehen zu können. Mir haben da jedoch ein paar Kapitel gefehlt, da ich dennoch nicht die ganze Vergangenheit von London im Zusammenhang mit London Black verstehen konnte. Darauf liegt nun mal nicht der Fokus des Buches, was ich persönlich anders erwartet hatte und dann schade fand. Auch fand ich den Einstieg des Buches sehr hart, da man quasi in die Geschehnisse hineingeworfen wurde. Bis man in der Geschichte richtig eintauchen konnte, hat etwas gedauert. Auch hat mich das Ende des Buches nicht wirklich überzeugt, da ich einen anderen Ausgang mit Lucy und King erwartet hatte. Auch Lucys Weitergang im Job fand ich eher unrealistisch, da sie im Vorfeld sich nicht oft an die Regeln gehalten hatte und nicht gut dort dastand. Auch hatte ich am Ende noch viele Fragen, da zum Beispiel nicht aufgeklärt wurde, wie es mit den Boostern nun weitergeht.EmpfehlungAn sich konnte mich das Buch nur so halb überzeugen. Viele Aspekte haben mir gefallen, viele aber auch nicht.Ich würde das Buch weiterempfehlen, wenn man gefallen an einer Mordstory hat und nicht den Teil der Vergangenheit in Fokus setzen möchte. Zusätzlich muss einem natürlich der Schreibstil überzeugen aber auch die Verhaltensweisen von Lucy, welche oft nicht wirklich nachvollziehbar sind, da sie sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht in psychischer Behandlung befindet. Wenn einem diese Punkte nicht zusagen, dann würde ich das Buch nicht weiterempfehlen, da sich dann die Geschichte sehr in die Länge ziehen würde und man vielleicht nicht wirklich warm mit der Protagonistin werden kann.Insgesamt wurde leider das Potential der Story nicht ganz ausgeschöpft, da mir die Vergangenheit deutlich zu wenig thematisiert wurde.
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