Das Reich Gheera steht vor dem Untergang. Die Verteidigungskräfte haben keine Chance gegen die übermächtigen Legionen des sagenhaften Sternenkaisers, dessen Machtgier keine Grenzen kennt. Der endgültige Fall ist nur noch eine Frage der Zeit. In dieser Situation begibt sich der Kommandant Eftalan Quest auf eine schier aussichtslose Expedition: Er will den sagenhaften Planeten des Ursprungs finden - die Welt, von der angeblich alles Leben im Universum stammt. Doch es gibt noch andere Legenden um diese Welt, tödliche Legenden ...
Bewertungen & Erfahrungen
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4 Bewertungen
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Verteilung basiert auf 4 vorliegenden Einzelbewertungen.
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Redaktion17.05.2026
testmonster.de · Redaktion
Ein spannender Einstieg in eine epische Geschichte, die gut aufgebaut ist, aber einige Teile könnten noch mehr Tiefe bieten.
Ohne viele Worte über die Geschichte zu verlieren, da ich denke, man muss es gelesen haben:Intelligent, dezent amüsant und mit glaubwürdigen Charakteren geschrieben hinterlässt mich das Buch mit einem Gefühl der Zufriedenheit und Hoffnung.Nach "Das Jesus-Video" das zweite Buch von Eschbach, das ich gelesen habe und auch dieses gehört mit zu den besten, die ich gelesen habe.Macht Lust auf weitere Bücher von Eschbach.Fazit: absolute Leseempfehlung!
..."Gibt es überhaupt etwas im Leben, auf das es wirklich ankommt? Und ich meine wirklich-nicht bloß, weil alle es behaupten,es sich gegenseitig versichernund jeden mit Ächtung strafen, der sich der Verschwörung nicht anschließt." Das Buchzitat lässt erahnen, auf welch schwergewichtige Themen sich der Autor einlässt.Dazu entführt er uns in eine futuristische Zukunft. Es herrscht Krieg zwischen zwei galaktischen Imperien und ein Raumschiff wird ausgesandt, die kriegsentscheidenden Informationen zu beschaffen. Dabei wird der Leser durch verschiedene Kulissen geführt: über die Bergwelt eines kargen Planeten zu einer gigantischen Klosterbibliothek,auf das gewaltige Raumschiff Megatao,zu Planeten mit nichtmenschlichen Rassen. Die Story basiert auf einer Schnitzeljagdtechnik, bei der ein Punkt zum nächsten führt. Es kommt immer wieder zu überraschenden, nichtvorhersehbaren Wendungen. Ähnlich einem Archäologe wühlt die Schiffsbesatzung in tiefster Vergangenheit und die dabei entdeckten Mysterien erzeugen Spannung. Der Roman beginnt zunächst einfach gestrickt wie jeder andere Science Fiction.Doch im weiteren Verlauf wird er immer tiefgründiger und wirft Fragen auf: was ist der Tod, was der Sinn des Lebens; nach Gott, nach dem Ursprung des Lebens, nach unserer Überheblichkeit ("Das Wissen um unsere Sterblichkeit ist es, was uns über Tiere erhebt. - Erhebt es uns, ja?"). Die Gesellschaft ist ungerechterweise in drei Kasten unterteilt, es herrscht eine strenge Hierarchie. Liebe über die Kastengrenzen hinaus verursachen Kummer und Leid, auch oder vor allem beim Leser selbst. Gekonnt wird der Handlungsfaden um den gegen seine Krankheit kämpfenden Raumschiffkommanden Quest bis zum Finale enger gezogen. Und selbst am vermeintlichen Schluss der Geschichte versteht es der Autor, immer noch eins darauf zu setzen.Immer wieder spielt er mit den Erwartungshaltungen und Gefühlen des Lesers, um ihn schließlich mit melancholischer Stimmung aus dem Roman zu entlassen.Mich hat die Erzählung überrascht, mit einer unvorhersehbaren, unverbrauchten, kreativ erdachten Story, mit ergreifenden Episoden um die einzelnen Protagonisten. Große Themen geschickt verpackt, verblüffende Schlussfolgerungen logisch deduziert. Der Spannungsbogen ist derart gut gezogen, dass man jedem dringend raten muss, das letzte größere Kapitel erst dann zu beginnen, wenn die Zeit zum Fertiglesen zur Verfügung steht. Ich persönlich sehe auch Anknüpfungspunkte für eine mögliche Fortsetzung. Der Roman wird jeden begeistern, der sich an Filmen wie zum Beispiel "Raumschiff Enterprise", "Matrix", dem Film "Stargate" oder vor allem "Contact" erfreut hat.
Es wurde schon an anderer Stelle gesagt, aber ich wiederhole es gerne: Eschbach ist zeitgemäß, modern und einfach nur gut. Auch wenn ich sehr kritisch war, als ich die ersten Seiten des vorliegenden Romans las - relativ bald kam der subtile Witz und der sublime Charme von Eschbachs Stil durch und ich las den Roman mit Genuß. Inhaltlich hier jetzt zu beschreiben, was den Leser/die Leserin erwartet, fände ich allerdings uninteressant, da das Lesen an für sich eine Erfahrung ist, die jeder für sich machen muss. Meines Erachtens empfiehlt sich der Roman für Freunde des Fantastischen genauso wie für Science-Fiction-Fans, Anhänger der leichten Komödie und Lesern philosophisch-satirischer Romane (Eschbach-Fans finden sich ja bekanntlich in allen Kategorien wieder).Was unterscheidet jetzt aber diesen Roman von den anderen Büchern Eschbachs? Und was unterscheidet ihn von den anderen Büchern des Genres? Zum Einen ist das "fantastische" Element offensichtlich und wird durch viele Dinge, die wir in unserer Welt nicht vorstellen können, unterstrichen. Außerdem entwickelt der Autor eine Welt, in der viele andere Geschichten möglich sind (ob die jedoch nötig sind, sei dahingestellt und dem Leser überlassen). Zum Anderen werden Strukturen und Hierachien geschaffen, die man zwar wiedererkennt, die aber deutlich überzeichnet und fast schon karikierend wirken, aber dennoch "fantastisch" erzählen.Eschbach spielt mit Metaphern, mit Gegensätzen, mit Allegorien und mit dem Wort, dass es eine Freude ist, den Roman zu lesen. Und hier unterscheidet er sich deutlich von anderen Romanen des Genres: inhaltlich wird kein Wert auf Technik, Design oder Struktur gelegt; es wird ein Universum geschaffen, wie es durchaus vorstellbar, aber gleichzeitig absurd wirkt, ein Universum, das verlockend und abstoßend zugleich wirkt. Kurz; Eschbach schafft eine Welt, in der seine Kreativität sich austobt - und einen Roman schafft, der nicht grotesk oder absurd, aber unmöglich und erfunden wirkt und dennoch lesbar und unterhaltsam ist.Es gibt einzig ein Manko an dem Roman: Eschbach schafft zu viele Anschlussstellen, die man füllen möchte und die den Leser mit dem "und was jetzt?" im Kopf zurücklassen. Dennoch - wer Eschbach mag, sollte es gelesen haben, wer SciFi-Fan ist, sowieso.
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Letzte Aktualisierung: 12.05.2026 10:22 Uhr.