Hitlers amerikanisches Vorbild: Wie die USA die Rassengesetze der Nationalsozialisten inspirierten
Rechtsgeschichte EAN 9783406721397

Hitlers amerikanisches Vorbild: Wie die USA die Rassengesetze der Nationalsozialisten inspirierten

Hersteller: Beck C. H.  ·  MPN: 1559091
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Produktbeschreibung

Als in Deutschland die Nationalsozialisten triumphieren, ist in den USA die hohe Zeit der "Jim-Crow-Gesetze", mit denen die Diskriminierung der Schwarzen geltendes Recht wird. Eine zufällige Parallele? Was kaum zu glauben klingt, das dokumentiert der Rechtshistoriker James Q. Whitman unwiderleglich: Der Rassismus in den USA lieferte den Nazis Anschauungsmaterial für die Diskriminierung der Juden. Der Empfang durch die New Yorker Anwaltskammer sei "warm" und "besonders befriedigend" gewesen, befand Ludwig Fischer. Der Jurist, der 1947 hingerichtet wurde, war Leiter einer Delegation, die sich a

Bewertungen & Erfahrungen

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Verteilung basiert auf 4 vorliegenden Einzelbewertungen.

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Redaktion 17.08.2026 testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch ist eine faszinierende und wichtige historische Darstellung, die die dunklen Parallelen zwischen der NS-Zeit und der Jim-Crow-Gesetze in den USA aufzeigt. Ich empfehle es jedem, der sich für Rechtsgeschichte und historische Ungerechtigkeiten interessiert.
Redaktion 17.08.2026 testmonster.de · Redaktion
Dieses Buch ist eine faszinierende und wichtige Betrachtung der historischen Zusammenhänge zwischen Deutschland und den USA, die man unbedingt lesen sollte. Die Darstellung der Entwicklung von Diskriminierungsgesetzen ist sehr aufschlussreich.
Redaktion 17.08.2026 testmonster.de · Redaktion
Interessant.
M.Lehmann-Pape 03.08.2023 amazon.de
Weder der Antisemitismus, noch der Glaube an die Überlegenheit der „weißen Rasse“, noch die Bedrängung eben all jener, die den (durch die herrschende „Klasse“) gesetzten Normen und Regeln nicht entsprachen sind oder waren eine originäre Erfindung des Nationalsozialismus. Sicher sind diese Gedanken im dritten Reich extrovertiert und mit gnadenloser Konsequenz und Perfektion umgesetzt worden, was zum umfangreichsten Verbrechen der Geschichte führt, neu oder gar wenig verbreitet waren solche Haltungen aber nicht.Es ist dabei nun kein Zufall, dass gerade die vermeintlich so „liberalen Vereinigten Staaten mit ihrem Stolz auf „die Demokratie“ gerade in dieser Hinsicht nicht selten ebenso rigide in formuliertem Gesetz und alltäglichem Handeln sich vorfangen, wie es ab 1933 in Deutschland ebenfalls stringent umgesetzt wurde.So kann Roland Freisler 1934 mit bestem Gewissen und auf der Basis tragfähiger Fakten formulieren:„Diese (die amerikanische) Rechtsprechung würde für uns vollkommen passen, mit einer einzigen Ausnahme. Dort werden nämlich….überall nur Farbige und Halbfarbige gemeint….lediglich sind die Juden, die außerdem uns interessieren, nicht unter die Farbigen gerechnet“.Eine Tradition des Denkens, die sich massiv in den 60er Jahren in Amerika im Rahmen der Bürgerrechtsbewegung in aller Härte zeigte und die auch in der Gegenwart im Blick auf „Mexikaner“ oder „Dreckslöcher“ ebenso den Geist eines erkennbaren Rassismus an höchsten Stellen der staatlichen Leitung offen vor Augen legen.Sehr interessant, ruhig im Ton, fundiert und überzeugend in der Argumentation führt Whitman in seinem neuen Werk detailliert aus, wie sehr die „Nürnberger Gesetze“ und vielfache andere, im Sinne der Nationalsozialisten neu zu formulierende, juristische Regeln auf der damals faktischen amerikanischen Rechtsprechung fußten.Als „Modell“ gar wurden die amerikanischen Rassengesetze ausführlich studiert und in Besprechungsgruppen auf die nun zu installierenden „deutschen Verhältnisse“ umformuliert.„Besonders erschreckend daran ist, dass ausgerechnet die radikalsten Nationalsozialisten bei diesen Treffen zu den glühendsten Verfechtern der Vorstellung gehörten, Deutschland könne von den amerikanischen Ansätzen lernen“. Ein Interesse, das bereits Ende der zwanziger und frühen dreißiger Jahre auch bei Hitler selbst ausgeprägt bereits vorlag.Seite für Seite nun geht Whitman dem Einfluss der amerikanischen Rassengesetzte für die Rechtsetzung im dritten Reich nach, bis ein klares Bild der inneren Verbundenheit beider Rechtsetzungen und der dahinterliegenden Haltungen aufgezeigt wird. Und was das alles über Deutschland in jenen Jahren, die moderne Geschichte des Rassismus und insbesondere über Amerika selbst verrät.„Fakt ist, sie (die Nazis) wollten mit ziemlicher Sicherheit tatsächlich von den Amerikanern lernen“. Und damit bleibt nur der zwingende Schluss, dass auch die Entwicklung der „freien Welt“ nach Ende des zweiten Weltkrieges, angeführt von den USA, letztlich inhärent auf einem klar formulierten Rassismus mit beruhen.Eine wichtige Lektüre
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